Beitrag vom 03.03.2025 - 11:36 Uhr
Der gallopierende Irrsinn nimmt Gestalt an. Schlage vor wir präsentieren uns wie üblich als Klassenbester mit Verdoppelung auf 4% bei der Flugbereitschaft. Schade dass AB dann nicht mehr in den Genuss kommen kann. Die EU-Beimischquote müsste auch für von der Layen erhöht werden.ð???
Beitrag vom 03.03.2025 - 11:44 Uhr
Der gallopierende Irrsinn nimmt Gestalt an. Schlage vor wir präsentieren uns wie üblich als Klassenbester mit Verdoppelung auf 4% bei der Flugbereitschaft. Schade dass AB dann nicht mehr in den Genuss kommen kann. Die EU-Beimischquote müsste auch für von der Layen erhöht werden.ð???
Sie haben in Ihrem Post die Erwähnung von 'rot-grünem Klimawahnsinn' vergessen... ð??".
Beitrag vom 03.03.2025 - 11:45 Uhr
Aus der Luft gegriffen sind solche Bedenken sicher nicht - 2023 und 2024 schreckten ein weltweiter Handel mit Fake-Ersatzteilen, Titanlieferungen mit gefälschten Herkunftsnachweisen und eine Razzia bei einem 787-Zulieferer in Italien die weltweite Luftfahrtszene auf.
Ich denke auch dass das Thema Supply Chain Control in der Luftfahrt ja kein neues ist. Gerade deswegen erstaunt mich der folgende Satz:
Die EASA hält Händler und Verwender von SAF daher zu engmaschigen Qualitätskontrollen "über die ganze Lieferkette hinweg" an. Besonders "neue Anbieter" sollen strengen Audits unterzogen werden.
Soll das heißen, dass Lieferanten bzw Lieferungen von fossilem Kerosin bisher keinen "engmaschigen Qualitätskontrollen" unterliegen?
Beitrag vom 03.03.2025 - 13:05 Uhr
Der gallopierende Irrsinn nimmt Gestalt an. Schlage vor wir präsentieren uns wie üblich als Klassenbester mit Verdoppelung auf 4% bei der Flugbereitschaft. Schade dass AB dann nicht mehr in den Genuss kommen kann. Die EU-Beimischquote müsste auch für von der Layen erhöht werden.ð???
Sie haben in Ihrem Post die Erwähnung von 'rot-grünem Klimawahnsinn' vergessen... ð??".
Wieso? Da steht doch AB ...
Beitrag vom 03.03.2025 - 13:51 Uhr
Sie haben in Ihrem Post die Erwähnung von 'rot-grünem Klimawahnsinn' vergessen... ð??".
Wieso? Da steht doch AB ...
Mal sehen auf wenn der Hass dann fällt, wenn die Grünen nicht mehr dabei sind?
Diese Leute verstehen u.a. auch nicht, dass �leinnahmen hauptsächlich an Länder fliesen, die gegenüber uns bzw. unserer Lebensweise nicht freundlich eingestellt sind. Je früher wir vom �l wegkommen, desto bessser.
Beitrag vom 03.03.2025 - 14:00 Uhr
Ich denke auch dass das Thema Supply Chain Control in der Luftfahrt ja kein neues ist.
Das ist korrekt - und insbesondere seit ein paar Jahren dank Mechanismen wie Blockchain lassen sich Herkünfte auch leichter verfolgen. Es bedarf aber da einem Identifikationsmerkmal, das wird bei Flüßigkeiten schwer.
Beitrag vom 03.03.2025 - 15:02 Uhr
Soll das heißen, dass Lieferanten bzw Lieferungen von fossilem Kerosin bisher keinen "engmaschigen Qualitätskontrollen" unterliegen?
Soll eventuell heißen das bei normalen Kerosin die Gewinnmarge zu gering war, wenn aber SAF Zitat "Für den Stoff gelten hohe Qualitätsstandards. SAF ist knapp - und aktuell etwa fünfmal teurer als konventionelles Kerosin. Das birgt nach Einschätzung der EASA Risiken." für das 5-Fache verkauft werden kann und das bei überschaubaren Strafen.
Dieser Beitrag wurde am 03.03.2025 15:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.03.2025 - 16:04 Uhr
Dass kommerzielle Aspekte ausschlaggebend waren für diese �berlegungen hatte ich verstanden. Ist ja auch nicht unwahrscheinlich, dass das Betrüger anzieht. Wie auch bei anderen Bio-Produktion... Wer macht nicht gerne den 4-fachen Gewinn?
Mich erstaunt die implizit unterstellte Abwesenheit einer engmaschigen Qualitätskontrolle beim Kerosin mehr aus Sicherheitsgesichtspunkten heraus.
Beitrag vom 03.03.2025 - 16:34 Uhr
Mich erstaunt die implizit unterstellte Abwesenheit einer engmaschigen Qualitätskontrolle beim Kerosin mehr aus Sicherheitsgesichtspunkten heraus.
Ich vermute aufgrund der wenigen Protagonisten im gesamten Kreislauf. Es gibt/gab nicht viele Mineralölunternehmen, die solche Mengen raffiniert bekommen. Daher wird man im Normalfall mit Selbstkontrollen und Stichproben sehr gut zurecht kommen. Die Produktion von SAF läuft etwas kleinteiliger ab und meist mit neuen Playern, die agiler kommen und gehen. Hier ist eine engmaschigere Prüfung notwendig.
Beitrag vom 03.03.2025 - 18:45 Uhr
Sie haben in Ihrem Post die Erwähnung von 'rot-grünem Klimawahnsinn' vergessen... ð??".
Wieso? Da steht doch AB ...
Mal sehen auf wenn der Hass dann fällt, wenn die Grünen nicht mehr dabei sind?
Ja, da haben dann viele dann ein richtiges Problem, vor allem wenn sich weniger ändert als erhofft und man es nicht mehr einer "links-grüne-versifften" Regierung in die Schuhe schieben kann. Die Leute können einem richtig leid tun.
Beitrag vom 03.03.2025 - 19:27 Uhr
@FRAHAM
Ich denke auch dass das Thema Supply Chain Control in der Luftfahrt ja kein neues ist.
Das ist korrekt - und insbesondere seit ein paar Jahren dank Mechanismen wie Blockchain lassen sich Herkünfte auch leichter verfolgen. Es bedarf aber da einem Identifikationsmerkmal, das wird bei Flüßigkeiten schwer.
Mit einer Blockchain lassen sich Daten nur gegen nachträgliche Ã"nderung schützen. Die Daten selbst werden aber durch eine Blockchain nicht wahrer. Sie kommen beim Letzten einer Kette nur genauso wahr oder falsch an wie sie der Erste in die Kette eingefügt hat. Und da die dazugehörige Ware weder unveränderlich noch indiviualisierbar ist nützt einem eine Blockchain der Begleitdikumente leider gar nichts. Mal abgesehen vom IT-Berater :-)
Aber ich hoffe doch, daß man SAF labortechnisch mit zumutbarem Aufwand als solches nachweisen kann, oder vielleicht doch nicht? Solche Qualitätskontrollen macht doch bereits heute schon jeder normale Landwirtschaftsprodukt-Verarbeiter mit seinen Zulieferungen, schon aus eigenem Interesse.
Beitrag vom 03.03.2025 - 20:31 Uhr
Dass kommerzielle Aspekte ausschlaggebend waren für diese �berlegungen hatte ich verstanden. Ist ja auch nicht unwahrscheinlich, dass das Betrüger anzieht. Wie auch bei anderen Bio-Produktion... Wer macht nicht gerne den 4-fachen Gewinn?
Mich erstaunt die implizit unterstellte Abwesenheit einer engmaschigen Qualitätskontrolle beim Kerosin mehr aus Sicherheitsgesichtspunkten heraus.
4-facher Gewinn? Wenn SAF bei vierfachen Preis durch "normales" Kerosin Betrügerisch ersetzt wird, ergibt sich ein 4 facher Preis dabei ist der Gewinn aber statt üblicher 5% (angenommen) nicht 20% sondern rd. 76% und das ist 25 mal mehr. Da gibt es einen starken Anreiz sich etwas einfallen lassen.
(Verkaufspreis 100, Gewinn 5 = 95 Produktpeis; Verkaufspreis 400, Gewinn 305)
Beitrag vom 03.03.2025 - 23:09 Uhr
Dass kommerzielle Aspekte ausschlaggebend waren für diese �berlegungen hatte ich verstanden. Ist ja auch nicht unwahrscheinlich, dass das Betrüger anzieht. Wie auch bei anderen Bio-Produktion... Wer macht nicht gerne den 4-fachen Gewinn?
Mich erstaunt die implizit unterstellte Abwesenheit einer engmaschigen Qualitätskontrolle beim Kerosin mehr aus Sicherheitsgesichtspunkten heraus.
4-facher Gewinn? Wenn SAF bei vierfachen Preis durch "normales" Kerosin Betrügerisch ersetzt wird, ergibt sich ein 4 facher Preis dabei ist der Gewinn aber statt üblicher 5% (angenommen) nicht 20% sondern rd. 76% und das ist 25 mal mehr. Da gibt es einen starken Anreiz sich etwas einfallen lassen.
(Verkaufspreis 100, Gewinn 5 = 95 Produktpeis; Verkaufspreis 400, Gewinn 305)
Yep, ich meinte den vierfachen Verkaufspreis.
Danke.
Beitrag vom 04.03.2025 - 00:56 Uhr
Mit einer Blockchain lassen sich Daten nur gegen nachträgliche Ã"nderung schützen. Die Daten selbst werden aber durch eine Blockchain nicht wahrer. Sie kommen beim Letzten einer Kette nur genauso wahr oder falsch an wie sie der Erste in die Kette eingefügt hat. Und da die dazugehörige Ware weder unveränderlich noch indiviualisierbar ist nützt einem eine Blockchain der Begleitdikumente leider gar nichts. Mal abgesehen vom IT-Berater :-)
Das ist richtig und falsch zugleich.
Wenn alles "sauber" läuft, vergibt der Produzent eine ID pro Teil, die dann in der Blockchain fälschgungssicher nachverfolgt werden kann. Das "Original" wird dann verbaut im Flugzeug und nach Lebensende entsorgt.
Wenn jemand etwas günstig nachbauen will, wie kommt er dann in die Lieferkette rein? Er muss entweder eigene IDs vergeben, was dann aber schnell über die Unveränderlichkeit das faule Ei der Kette auszumachen, das ein nicht zertifiziertes Produkt in den Umlauf gebracht hat.
Ein physisch nachgemachtes Teil anstelle eines Originals zu verwenden würde nicht wirtschaftlich sinnvoll sein, denn jedes Teil/jede ID ist nur einmal in Nutzung und würde durch die Blockchain abgesichert sein gegen mehrfache Verwendung.
Im übrigen ließen sich die Echtheit schon über den Zertifizierungsprozess spannen, so dass der Ausgangspunkt einer Blockchain schon in einer Zulassungbehörde liegen kann.
Blockchain ist mehr als nur für IT Berater - die guten finden auch ein reeles "Anwendungsgebiet" ;)
Beitrag vom 04.03.2025 - 07:33 Uhr
Mit einer Blockchain lassen sich Daten nur gegen nachträgliche Ã"nderung schützen. Die Daten selbst werden aber durch eine Blockchain nicht wahrer. Sie kommen beim Letzten einer Kette nur genauso wahr oder falsch an wie sie der Erste in die Kette eingefügt hat. Und da die dazugehörige Ware weder unveränderlich noch indiviualisierbar ist nützt einem eine Blockchain der Begleitdikumente leider gar nichts. Mal abgesehen vom IT-Berater :-)
Das ist richtig und falsch zugleich.
Wenn alles "sauber" läuft, vergibt der Produzent eine ID pro Teil, die dann in der Blockchain fälschgungssicher nachverfolgt werden kann. Das "Original" wird dann verbaut im Flugzeug und nach Lebensende entsorgt.
Wenn jemand etwas günstig nachbauen will, wie kommt er dann in die Lieferkette rein? Er muss entweder eigene IDs vergeben, was dann aber schnell über die Unveränderlichkeit das faule Ei der Kette auszumachen, das ein nicht zertifiziertes Produkt in den Umlauf gebracht hat.
Ein physisch nachgemachtes Teil anstelle eines Originals zu verwenden würde nicht wirtschaftlich sinnvoll sein, denn jedes Teil/jede ID ist nur einmal in Nutzung und würde durch die Blockchain abgesichert sein gegen mehrfache Verwendung.
Im übrigen ließen sich die Echtheit schon über den Zertifizierungsprozess spannen, so dass der Ausgangspunkt einer Blockchain schon in einer Zulassungbehörde liegen kann.
Blockchain ist mehr als nur für IT Berater - die guten finden auch ein reeles "Anwendungsgebiet" ;)
Ist schon richtig, das kann man machen, allerdings nur für Teile, die eine Identität, zB eine Seriennummer haben. Auf der Ebene darunter gibt es schon Stangenware, Halbzeuge, Teile auf Rollen (zB SMD Widerstände), Schüttgut, die als Massenware ins System kommen und daher auch nicht einzeln trackbar sind, bzw für die die Trackingkosten pro einzelnem Teil den Produktpreis wesentlich beeinflussen würden.
Das gleiche Problem gibt es beim Kerosin.
Eine t Kerosin hat keine Identität, die man tracken könnte.
Ob das Kerosin beim Empänger das gleiche ist, das beim Lieferanten rausgeht, ist nicht überprüfbar. Mit oder ohne fälschungssicheres öffentliches Register.