Community / / UFO ruft für Sonntag zu Warnstreik ...

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Beitrag vom 14.10.2019 - 13:43 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (432 Beiträge)
Ohne zu wissen, ob sie nun wirklich handlungsfähig sind? Mit leerer Streikkasse und der Gefahr, dass noch viel mehr Mitglieder zu den anderen Gewerkschaften abwandern? Na dann mal viel Glück :D
Beitrag vom 14.10.2019 - 15:21 Uhr
Usercontrail55
User (1721 Beiträge)
Sollte sich herausstellen, dass dies rechtswidrig ist wären die Schadensersatzforderungen der letzte Sargnagel. Wenn die Mitglieder kein Streikgeld abrufen ist die Streikkasse nebensächlich.

Wirkt wie ein letztes Aufbäumen, ohne Feststellung der Tariffähigkeit wird LH wohl nicht verhandeln.
Beitrag vom 14.10.2019 - 17:15 Uhr
UserMinorItem
User (29 Beiträge)
Mal abgesehen davon, ob ein Streik jetzt rechtmäßig ist oder nicht.
Habe gerade in den Nachrichten davon gehört und dass die UFO unfassbare 1,8% Gehaltserhöhung fordert!
Wie erbärmlich ist das von einem Arbeitgeber, dass er bei Rekordgewinnen in den letzten Jahren dafür einen Streik in Kauf nimmt!
Beitrag vom 14.10.2019 - 17:28 Uhr
UserTrijet
User (135 Beiträge)
Mal abgesehen davon, ob ein Streik jetzt rechtmäßig ist oder nicht.
Habe gerade in den Nachrichten davon gehört und dass die UFO unfassbare 1,8% Gehaltserhöhung fordert!
Wie erbärmlich ist das von einem Arbeitgeber, dass er bei Rekordgewinnen in den letzten Jahren dafür einen Streik in Kauf nimmt!


Es geht dabei nicht um 1,8% oder 18%.
Lufthansa erkennt die UFO nicht als rechtmäßige vertretungsberechtigte Gewerkschaft an und kann damit gar keine Forderung anerkennen, selbst keinen 0,18%.
Eine Annahme der Forderung oder eine Einigung auf beispielsweise 1,5% würde einer Anerkennung der UFO gleichkommen, was vermieden werden soll.
Beitrag vom 14.10.2019 - 17:56 Uhr
UserMD 11
User (891 Beiträge)
Das wird die letzte Lachnummer der UFO werden.
Kein Geld, kaum noch Mitglieder ( und wenn, dann kaum streikfähige ) und keinen wirklichen Vorstand.

Mal sehen, wie viele dieses Himmelfahrtskommando mitmachen.
Beitrag vom 14.10.2019 - 19:11 Uhr
UserA300-600
User (114 Beiträge)
FYI: Julia Trojan ist bereits länger nicht mehr im Vorstand der UFO.

Siehe:  https://www.ufo-online.aero/de/impressum-top.html
Beitrag vom 14.10.2019 - 19:11 Uhr
Userjasonbourne
User (1759 Beiträge)
Das wird die letzte Lachnummer der UFO werden.
Kein Geld, kaum noch Mitglieder ( und wenn, dann kaum streikfähige ) und keinen wirklichen Vorstand.

Mal sehen, wie viele dieses Himmelfahrtskommando mitmachen.

Naja, ist relativ einfach.
Wenn man sieht das die UFO keinen Streik mehr aus die Beine stellen kann, dann ist sie erledigt.

Falls sie es doch kann, und der Streik unrechtmässig ist, ist sie auch erledigt.
Und falls sie es kann und der Streik rechtmässig ist, wird die LH sie anerkennen müssen.

Wir werden sehen wie es ausgeht und ob viel ausfällt.
Beitrag vom 14.10.2019 - 19:30 Uhr
UserYankeeZulu1
User (210 Beiträge)
@Minoritem: Grds ist ein Gewinn einmalig, jede Bezügsanpasng jedoch dauerhaft und wirksam als Basis für Folgeerhöhungen. Die Sprüche a-la "wir wollen auh etwas von dem Gewinn abhaben" sind hanebüchen, bei Verlusten habe ichnoch nie von einer Gewerkschaft gehört "wir gehen des Verlustes wegen mit den Bezhügen runter".
@Trijet: vollkommen richtig. Wenn man als AG eine AN-Vwertretung nicht anerkennt und dieses gerichtlich prüfen lässt, kann man sich unter keinen Umständen auf Verhandlungen oder gar Forderungserfüllung einlassen.
@alle: hoffentlich hat das bald ein Ende; wer braucht eine UFO? ich frage weiter: wieso brauchts für verschiedene AN-Gruppen jeweils eigene Gewerkschaften? Kann nicht EINE für Bodenpersonal, Kabinenpersonal, Cockpitpersonal etc verhandeln? Das ist in meinen Augen echt ein Grauen.
Beitrag vom 14.10.2019 - 20:36 Uhr
UserA320Fam
User (997 Beiträge)
@ YankeeZulu1
Kann nicht EINE für Bodenpersonal, Kabinenpersonal, Cockpitpersonal etc verhandeln? Das ist in meinen Augen echt ein Grauen.

Und können nicht ALLE an einem Produkt beteiligte über EINE Gehaltstabelle (natürlich mit unterschiedlichen Stufen und Eingruppierungen) eingestuft werden?
...
Ein Traum ...
Beitrag vom 14.10.2019 - 20:41 Uhr
UserDME
User (56 Beiträge)
Und können nicht ALLE an einem Produkt beteiligte über EINE Gehaltstabelle (natürlich mit unterschiedlichen Stufen und Eingruppierungen) eingestuft werden?
EINE Gehaltstabelle mit DUTZENDEN Stufen?
Ein Traum ...
für wen?
Beitrag vom 14.10.2019 - 20:50 Uhr
UserA320Fam
User (997 Beiträge)
Und können nicht ALLE an einem Produkt beteiligte über EINE Gehaltstabelle (natürlich mit unterschiedlichen Stufen und Eingruppierungen) eingestuft werden?
EINE Gehaltstabelle mit DUTZENDEN Stufen?
Ein Traum ...
für wen?

Alle das Gleiche geht ja nicht. Aber vergleichbare Tätigkeiten auf gleichem Niveau ...
Beitrag vom 14.10.2019 - 21:09 Uhr
Usercontrail55
User (1721 Beiträge)
@Minoritem: Grds ist ein Gewinn einmalig, jede Bezügsanpasng jedoch dauerhaft und wirksam als Basis für Folgeerhöhungen. Die Sprüche a-la "wir wollen auh etwas von dem Gewinn abhaben" sind hanebüchen, bei Verlusten habe ichnoch nie von einer Gewerkschaft gehört "wir gehen des Verlustes wegen mit den Bezhügen runter".
@Trijet: vollkommen richtig. Wenn man als AG eine AN-Vwertretung nicht anerkennt und dieses gerichtlich prüfen lässt, kann man sich unter keinen Umständen auf Verhandlungen oder gar Forderungserfüllung einlassen.
@alle: hoffentlich hat das bald ein Ende; wer braucht eine UFO? ich frage weiter: wieso brauchts für verschiedene AN-Gruppen jeweils eigene Gewerkschaften? Kann nicht EINE für Bodenpersonal, Kabinenpersonal, Cockpitpersonal etc verhandeln? Das ist in meinen Augen echt ein Grauen.
Es geht hier nicht ums Geld. Es geht darum zunächst an den Verhandlungstisch zu kommen. Dazu braucht es eine bestreikbare Forderung. Danach würde man sehen wohin die Reise geht.

Zu eine Gewerkschaft. Das hatten wir alles schon und hat auch nicht funktioniert. Die Interessenlage ist einfach zu unterschiedlich. Nehmen wir nur Kabine und Cockpit. Hier gibt es a. eine unterschiedliche Marktlage und b. unterschiedliche Grundinteressen. Kabine will gute Arbeitsbedingungen, Geld ist zweitrangig. Siehe den hohen Anteil an TZ. Auch ist es oft kein Lebensjob. Cockpit will Kapitän werden und in der Hierachie steigen. Vieles ist Taktik, zB auf welches Muster gehe ich usw. Seniorität ist wichtig, man bleibt.
Das würde zusammen nie mehr funktionieren.

UFO selbst braucht man nicht, eine gute Vertretung aber schon. UFO hat auch viel erreicht, sich aber dann selbst zerstört. Ob sie da rauskommen? Ich glaube nicht. Aber was kommt danach. Alle wieder bei verdi? Das ist nicht die Lösung, da wäre man nur eine weitere Berufsgruppe.

Die juristischen Winkelzüge der LH sind schon gut und UFO hat es herausgefordert. Das zu beurteilen ist schwer, selbst als Insider. Ich verstehe immer noch nicht, warum UFO nicht erst die Sachlage klärt und dann agiert. Hier spielt man mit dem Feuer.

Also warten bis Sonntag und schauen wie stark sie (noch) sind.
Beitrag vom 14.10.2019 - 21:20 Uhr
UserDME
User (56 Beiträge)
Und können nicht ALLE an einem Produkt beteiligte über EINE Gehaltstabelle (natürlich mit unterschiedlichen Stufen und Eingruppierungen) eingestuft werden?
EINE Gehaltstabelle mit DUTZENDEN Stufen?
Ein Traum ...
für wen?

Alle das Gleiche geht ja nicht. Aber vergleichbare Tätigkeiten auf gleichem Niveau ...
Wen möchten Sie denn gerne vergleichen?
Beitrag vom 14.10.2019 - 22:19 Uhr
Userstrato
User (73 Beiträge)
>bei Verlusten habe ichnoch nie von einer Gewerkschaft gehört "wir gehen des Verlustes wegen mit den Bezhügen runter".

Da muss ich widersprechen! Von Seiten der VC wurde in den 90er Jahren ein Gehaltsschnitt von 25% mitgetragen, nach dem 11.September und der folgenden SARS Krise Anfang der 2000er gab es Zwangsteilzeit für alle, Mitte der 2000er die Einführung der ‚Günstigschiene’ als Antwort auf die noFrills, nach der Finanzkrise 2008/09 wurde mehr gearbeitet ohne Gehaltserhöhung.
Auf der anderen Seite gab es Boomphasen in denen Urlaub gekürzt und betriebsinterne Regeln zugunsten einer höheren Produktivität außer Kraft gesetzt wurden. Alles immer mit Zustimmung und Unterstützung der Tarifpartner. Ohne jetzt jede Forderung jeder Gewerkschaft rechtfertigen zu wollen darf man aber bitte auch nicht immer so tun als würde immer nur nach mehr mehr mehr gerufen werden.

Beitrag vom 14.10.2019 - 23:37 Uhr
UserDME
User (56 Beiträge)
>bei Verlusten habe ichnoch nie von einer Gewerkschaft gehört "wir gehen des Verlustes wegen mit den Bezhügen runter".

Da muss ich widersprechen! Von Seiten der VC wurde in den 90er Jahren ein Gehaltsschnitt von 25% mitgetragen, nach dem 11.September und der folgenden SARS Krise Anfang der 2000er gab es Zwangsteilzeit für alle, Mitte der 2000er die Einführung der ‚Günstigschiene’ als Antwort auf die noFrills, nach der Finanzkrise 2008/09 wurde mehr gearbeitet ohne Gehaltserhöhung.
Auf der anderen Seite gab es Boomphasen in denen Urlaub gekürzt und betriebsinterne Regeln zugunsten einer höheren Produktivität außer Kraft gesetzt wurden. Alles immer mit Zustimmung und Unterstützung der Tarifpartner. Ohne jetzt jede Forderung jeder Gewerkschaft rechtfertigen zu wollen darf man aber bitte auch nicht immer so tun als würde immer nur nach mehr mehr mehr gerufen werden.
Was wäre denn die Alternative nach nine-eleven gewesen? Immerhin wurden so nach dieser sehr speziellen Situation die ganzen Jobs gesichert. Bei den anderen Beispielen ganz ähnlich.
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