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Beitrag vom 07.02.2024 - 15:58 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2147 Beiträge)
Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann stellt sich vor dem gläsernen Aviation Center in Frankfurt der Kritik der Streikenden, wirbt um Verständnis, dass der Konzern diese Gewinne dringend für die anstehenden Investitionen in neue Flugzeuge und Technik benötige.

Schade, dass viele Manager nicht erkennen, dass ihr eigenes Personal selbst mit die wichtigste Investition eines jeden Unternehmens ist. Diverse Studien zeigen doch, dass ein zufriedenes und gut bezahltes Personal, in Kombination mit einer 4 Tage Woche und/ oder einer gesunden Work/ Life Balance deutlich motivierter, zufriedener und weniger oft krank ist im Vergleich zu Arbeitnehmern, welche bis zur Erschöpfung ausgepresst werden. Eine zufriedene Belegschaft ist nicht nur für die Stimmung im Konzern gut, sondern schlichtweg auch finanziell!

Können Sie mir die Statistiken/Studien bitte einmal verlinken? Die würde ich gerne mal lesen.
Danke
Beitrag vom 07.02.2024 - 16:26 Uhr
Userrambazamba123
User (747 Beiträge)
Im Tarifkonflikt fordert Verdi 12,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von einem Jahr. Außerdem soll es eine konzernweite Inflationsprämie von 3.000 Euro geben. Die Lufthansa hat für einen Zeitraum von drei Jahren 13 Prozent mehr Geld sowie eine Inflationsprämie angeboten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Montag geplant.

Schön, dass diese schwammige Aussage in jedem heutigen Artikel zum Streik per Copy & Paste übernommen wurde.

Vielleicht sollte man auch mal sagen, wie diese 13% von LH zusammenkommen.

Im laufenden Jahr bedeutet es erst einmal eine Nullrunde bis September. Dann 200� Brutto mehr = im Schnitt 2% Gehaltserhöhung.

Dann im April 2025 3%

Im April 2026 nochmal 2,5%

Laufzeit 36 Monate.

Inflationsausgleichsprämie für LHT 3.000� auf 2 Tranchen über Monate gestreckt, für den Rest 2.000� auf 2 Tranchen über Monate gestreckt.

Auf alle anderen Forderungen wurde erst gar nicht eingegangen (jährliche Tariftabellensteigerung statt aktuell 2 Jahre (war mal 1 Jahr), 3,6% Grundzulage für Schichtmitarbeiter, höhere Ausbildungsvergütung von 250�, Ein 12,5% Zuschlag aufs Urlaubsgeld,...)

Auf dem Papier rechnet LH hier schöne 13% vor, effektiv sind es jedoch pro Jahr nur marginalste Steigerungen, die nicht mal ansatzweise die Inflation ausgleichen.

Ich verstehe jeden, der hier vor die Spohrsche Zentrale demonstrieren geht. Und Carsten schickt seinen "besten" Mann Herr Niggemann ins Feld vor die Menge.

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2024 16:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.02.2024 - 16:54 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2147 Beiträge)
Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann stellt sich vor dem gläsernen Aviation Center in Frankfurt der Kritik der Streikenden, wirbt um Verständnis, dass der Konzern diese Gewinne dringend für die anstehenden Investitionen in neue Flugzeuge und Technik benötige.

Schade, dass viele Manager nicht erkennen, dass ihr eigenes Personal selbst mit die wichtigste Investition eines jeden Unternehmens ist. Diverse Studien zeigen doch, dass ein zufriedenes und gut bezahltes Personal, in Kombination mit einer 4 Tage Woche und/ oder einer gesunden Work/ Life Balance deutlich motivierter, zufriedener und weniger oft krank ist im Vergleich zu Arbeitnehmern, welche bis zur Erschöpfung ausgepresst werden. Eine zufriedene Belegschaft ist nicht nur für die Stimmung im Konzern gut, sondern schlichtweg auch finanziell!

Können Sie mir die Statistiken/Studien bitte einmal verlinken? Die würde ich gerne mal lesen.
Danke

4 Tage Woche: Die Mitarbeiter sind ausgeruhter, motivierter - und fehlen seltener.
 https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/vier-tage-woche-grossbritannien-101.html

Zufriedenheit: Der Führungsstil im Unternehmen spielt eine große Rolle bei der Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
 https://www.ey.com/de_de/news/2023/05/motivation-im-job-sinkt-auf-tiefstand

Produktivität: Zufriedene Mitarbeiter sind 13 % produktiver
 https://www.ox.ac.uk/news/2019-10-24-happy-workers-are-13-more-productive

Hier nur ein Auszug. Mit etwas Recherche lassen sich weitere Studien finden und Zusammenhänge erkennen!

Danke. Ich hatte tatsächlich von dem Versuch gehört, aber noch keine Ergebnisse gelesen.
Das Problem, was ich dabei sehe, ist die Art der Arbeit (wird auch in einem der Artikel erwähnt). Ja, im Büro kann ich es mir vorstellen, dass man denselben Output schafft und die Produktivität steigt, aber wie soll das im produzierenden Unternehmen klappen oder bei einer Airline?

Ja, Motivitation steigt, Fehlrate geht evt runter. Aber Die Bänder bei BMW laufen ja nicht schneller und ein FlugbegleiterIn/PilotIn schafft ja nicht mehr Flüge, nur weil er/sie motivierter ist oder einen Tag weniger arbeitet. Da kann man denke ich nicht alle Vorteile auf jedes Unternehmen anwenden.
Beitrag vom 07.02.2024 - 17:16 Uhr
UserCSK1608A35K
User (15 Beiträge)
Ich bin LHT Mitarbeiter, um das schon gleich klarzustellen.

Ich wäre für ein eventuellen Streik nach dem 12.02 gewesen. Aber nun gut, jetzt kam es anders, und eigentlich sollte ich heute noch arbeiten gehen und hatte das auch fest vor. Urlaub und �berstunden durfte ich nicht nehmen, wenn ich kommen möchte, dann in arbeite ich in einer anderen Abteilung. Ach ja, da ist heute aber niemand?
Mir wurde aber durch die Blume gesagt, solidarisch zu bleiben. Und ich bin es!

Das erste Angebot der LHG war okay, wir sprechen weiter miteinander und am 12.02 geht's weiter. Ich greife jetzt nur einen Punkt auf, das Thema der Inflationsausgleichsprämie, denn wir von der LHT sollen sie, wie das Cockpit beispielsweise, voll bekommen.
Also breche ich hier jetzt mal eine Lanze für die Mädels und Jungs in der Kabine, für die armen am Check-in Schalter und so weiter:
Herr Spohr sprach Anfang letzten Jahres einen Satz aus: wenn ich sie einer Geuppe zahle, dann muss ich sie jeder zahlen.
Warum zum Teufel wird bei diesem Thema nach vielerlei Maß gemessen?
Ein Schlag ins Gesicht und eine Frechheit.


Beitrag vom 07.02.2024 - 17:24 Uhr
UserCSK1608A35K
User (15 Beiträge)
Ergänzung:
LHT 2x 1500,- (wie das Cockpit)
LH Boden 2x 1000,-
Flugbegleiter (ja ich weiß, ein UFO Problem
) trotzdem: 2x 750,-??

Was soll das und wo ist da die Gleichberechtigung?

Vielleicht geht es da nach dem Gewinner Verlierer Prinzip:
LHT Rekordergebnis, ca. 10% Marge so gut wie Safe
LHA, najaâ?¦ eben nicht.

Soll heißen:
LHA das muss besser werden! Aber hey, unsere Flugzeuge sind alt und das Produkt Ende Neunzigerjahre! Aber, bitte weiter lächeln und freundlich sein. Und das sind die fliegenden Kollegen!
Beitrag vom 07.02.2024 - 17:37 Uhr
UserCSK1608A35K
User (15 Beiträge)
Ergänzung:
LHT 2x 1500,- (wie das Cockpit)
LH Boden 2x 1000,-
Flugbegleiter (ja ich weiß, ein UFO Problem
) trotzdem: 2x 750,-??

Was soll das und wo ist da die Gleichberechtigung?

Vielleicht geht es da nach dem Gewinner Verlierer Prinzip:
LHT Rekordergebnis, ca. 10% Marge so gut wie Safe
LHA, najaâ?¦ eben nicht.

Soll heißen:
LHA das muss besser werden! Aber hey, unsere Flugzeuge sind alt und das Produkt Ende Neunzigerjahre! Aber, bitte weiter lächeln und freundlich sein. Und das sind die fliegenden Kollegen!

Achso, unsere ATâ??ler (außer Tarif Kollegen, auch 3000,-)

Wieso kann eine Condor vor Ablauf eines Vertrages, direkt eine Eskalation und Konfrontation auf die Arbeitnehmerseite zugehen und diese vermeiden?

Und wir müssen diesen ganzen Mist auch noch öffentlichkeitswirksam durchziehen!?

Ich will nicht das mein Arbeitgeber und ich als Arbeitnehmer jetzt so wieder dastehen, als legten wir Deutschland lahm!

Aber jetzt ist es natürlich wieder die nimmersatte Belegschaft!

Wie gesagt, meine Meinung:
Ich hätte den 12.02 abgewartet!
Beitrag vom 07.02.2024 - 18:19 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2147 Beiträge)
Bei einigen Kommentaren hier, frage ich mich ja auch immer, ob man eigentlich selbst nie verhandelt hat. Warum sollte denn eine der Seiten (wird hier komischerweise hauptsächlich von der LH gefordert) gleich alle Trümpfe aus der Hand geben und zahlreichen Forderungen zustimmen?

Wenn ich im ersten Angebot gleich die vollen 3.000â?¬ raushaue, dann habe ich mir doch jeglichen Spielraum verzockt. Es kann doch hier nicht wirklich jemand glauben, dass die andere Seite auch gleich große Schritte macht.

Wenn die Forderung 100% ist, ich am fang erstmal 10% biete, einigt man sich am Ende irgendwo bei 50-60%; wenn ich direkt 50% biete, dann lande ich bei irgendwas 75%-80%... dass da hier dann gleich immer mit "Frechheit" "Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer" etc. um sich geworfen wird, zeigt doch nur, dass auch hier versucht wird Stimmung für die eigene Sache zu machen.

Irgendwie fehlt mir hier, dass wirklich mal versucht wird die andere Seite zu verstehen. Und das heißt in diesem Falle, die Seite des Unternehmens aus Sicht der Arbeitnehmer, da wir hier (mutmaßlich) niemanden aus dem LH Vorstand oder ähnliches im Forum haben.

Auch das man hier so eine leichte Empörung herauslesen kann, dass man die Inflationsprämie in mehreren Schritten zahlen will... rechnet doch einfach mal aus, was das so ein Unternehmen auf einen Schlag kostet. �ber wie viele Mitarbeiter reden wir hier? 20.000? Das sind dann mal auf einen Schlag 60 Mio. �. Die muss man erstmal in der Kasse habe.

Ist wahrscheinlich schwierig, aber ein bisschen weniger Emotionalität würde dieser ganzen Sache denke ich auch schon gut tun um es geräuschärmer hinzubekommen.


PS: Komischerweise hat man es bei Condor geschafft, ja, kurz bevor dann bekanntgegeben wurde, dass Condor eine neue SChwesterairline bekommt, die zahlreiche Strecken in Deutschland übernimmt. Ein Schelm, wer Böses denkt...
Beitrag vom 07.02.2024 - 19:14 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (830 Beiträge)
Im Tarifkonflikt fordert Verdi 12,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von einem Jahr. Außerdem soll es eine konzernweite Inflationsprämie von 3.000 Euro geben. Die Lufthansa hat für einen Zeitraum von drei Jahren 13 Prozent mehr Geld sowie eine Inflationsprämie angeboten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Montag geplant.

Schön, dass diese schwammige Aussage in jedem heutigen Artikel zum Streik per Copy & Paste übernommen wurde.

Vielleicht sollte man auch mal sagen, wie diese 13% von LH zusammenkommen.

Im laufenden Jahr bedeutet es erst einmal eine Nullrunde bis September. Dann 200� Brutto mehr = im Schnitt 2% Gehaltserhöhung.

Dann im April 2025 3%

Im April 2026 nochmal 2,5%

Laufzeit 36 Monate.

Inflationsausgleichsprämie für LHT 3.000� auf 2 Tranchen über Monate gestreckt, für den Rest 2.000� auf 2 Tranchen über Monate gestreckt.

Auf alle anderen Forderungen wurde erst gar nicht eingegangen (jährliche Tariftabellensteigerung statt aktuell 2 Jahre (war mal 1 Jahr), 3,6% Grundzulage für Schichtmitarbeiter, höhere Ausbildungsvergütung von 250�, Ein 12,5% Zuschlag aufs Urlaubsgeld,...)

Auf dem Papier rechnet LH hier schöne 13% vor, effektiv sind es jedoch pro Jahr nur marginalste Steigerungen, die nicht mal ansatzweise die Inflation ausgleichen.

Ich verstehe jeden, der hier vor die Spohrsche Zentrale demonstrieren geht. Und Carsten schickt seinen "besten" Mann Herr Niggemann ins Feld vor die Menge.

Schön, dass diese schwammige Aussage in jedem heutigen Artikel zum Streik per Copy & Paste übernommen wurde.
 https://www.aero.de/forum/Kommentare-zu-aktuellen-Nachrichten/antworten/Verdi-droht-Lufthansa-mit-laengerem-Arbeitskampf/#formular

Dieser Beitrag wurde am 07.02.2024 19:15 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.02.2024 - 20:20 Uhr
UserCptKirk
Kapitän zur See
User (222 Beiträge)
Bei einigen Kommentaren hier, frage ich mich ja auch immer, ob man eigentlich selbst nie verhandelt hat. Warum sollte denn eine der Seiten (wird hier komischerweise hauptsächlich von der LH gefordert) gleich alle Trümpfe aus der Hand geben und zahlreichen Forderungen zustimmen?

Wenn ich im ersten Angebot gleich die vollen 3.000â?¬ raushaue, dann habe ich mir doch jeglichen Spielraum verzockt. Es kann doch hier nicht wirklich jemand glauben, dass die andere Seite auch gleich große Schritte macht.

Wenn die Forderung 100% ist, ich am fang erstmal 10% biete, einigt man sich am Ende irgendwo bei 50-60%; wenn ich direkt 50% biete, dann lande ich bei irgendwas 75%-80%... dass da hier dann gleich immer mit "Frechheit" "Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer" etc. um sich geworfen wird, zeigt doch nur, dass auch hier versucht wird Stimmung für die eigene Sache zu machen.


Halte ich für Unsinn. Wenn ich dem Autohändler 10% vom ausgewiesenen Preis biete lande ich auch nicht bei 50-60% weil das in der Regel unrealistisch und unter seinen Kosten ist. Völlig unrealistisch einsteigen zieht den Prozess nur in die Länge. Die Forderung der Verdi ist in Anbetracht der Inflation der letzten Monate und des Gewinns der Lufthansa realistischer als das was der Vorstand bietet.
Die Frage ist doch, wo ist die Schmerzgrenze und wie hoch ist der Preis. Die Mitarbeitenden müssen ihre Kosten decken, das Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Streiks kosten beide Seiten Geld. Da spielen am Ende viele Faktoren rein.
Beitrag vom 07.02.2024 - 21:41 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (830 Beiträge)
...
Halte ich für Unsinn. Wenn ich dem Autohändler 10% vom ausgewiesenen Preis biete lande ich auch nicht bei 50-60% weil das in der Regel unrealistisch und unter seinen Kosten ist. ...
Das ist nun wirklich kein guter Vergleich. Beim Autohändler feilschen Sie eigentlich doch auch nur um die Höhe des Rabatts, also um die Abweichung vom ausgewiesenen Preis. Wenn man da auf beiden Seiten etwas �berzogen ansetzt, dann trifft man sich auch in einer realistischen Mitte. Das Gleiche bei Tarifverhandlungen. Man verhandelt die Abweichung von Ist-Zustand und stellt nicht die gesamte Vergütung in Frage.


Dieser Beitrag wurde am 07.02.2024 21:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.02.2024 - 21:53 Uhr
Userrambazamba123
User (747 Beiträge)
Im Tarifkonflikt fordert Verdi 12,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro monatlich bei einer Laufzeit von einem Jahr. Außerdem soll es eine konzernweite Inflationsprämie von 3.000 Euro geben. Die Lufthansa hat für einen Zeitraum von drei Jahren 13 Prozent mehr Geld sowie eine Inflationsprämie angeboten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Montag geplant.

Schön, dass diese schwammige Aussage in jedem heutigen Artikel zum Streik per Copy & Paste übernommen wurde.

Vielleicht sollte man auch mal sagen, wie diese 13% von LH zusammenkommen.

Im laufenden Jahr bedeutet es erst einmal eine Nullrunde bis September. Dann 200� Brutto mehr = im Schnitt 2% Gehaltserhöhung.

Dann im April 2025 3%

Im April 2026 nochmal 2,5%

Laufzeit 36 Monate.

Inflationsausgleichsprämie für LHT 3.000� auf 2 Tranchen über Monate gestreckt, für den Rest 2.000� auf 2 Tranchen über Monate gestreckt.

Auf alle anderen Forderungen wurde erst gar nicht eingegangen (jährliche Tariftabellensteigerung statt aktuell 2 Jahre (war mal 1 Jahr), 3,6% Grundzulage für Schichtmitarbeiter, höhere Ausbildungsvergütung von 250�, Ein 12,5% Zuschlag aufs Urlaubsgeld,...)

Auf dem Papier rechnet LH hier schöne 13% vor, effektiv sind es jedoch pro Jahr nur marginalste Steigerungen, die nicht mal ansatzweise die Inflation ausgleichen.

Ich verstehe jeden, der hier vor die Spohrsche Zentrale demonstrieren geht. Und Carsten schickt seinen "besten" Mann Herr Niggemann ins Feld vor die Menge.

Schön, dass diese schwammige Aussage in jedem heutigen Artikel zum Streik per Copy & Paste übernommen wurde.
 https://www.aero.de/forum/Kommentare-zu-aktuellen-Nachrichten/antworten/Verdi-droht-Lufthansa-mit-laengerem-Arbeitskampf/#formular

Ist doch schön, dass sie nichts inhaltlich beitragen, aber meinen Beitrag ohne Inhalt kritisieren.
Beitrag vom 07.02.2024 - 23:28 Uhr
Usercontrail55
User (5860 Beiträge)
Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann stellt sich vor dem gläsernen Aviation Center in Frankfurt der Kritik der Streikenden, wirbt um Verständnis, dass der Konzern diese Gewinne dringend für die anstehenden Investitionen in neue Flugzeuge und Technik benötige.

Schade, dass viele Manager nicht erkennen, dass ihr eigenes Personal selbst mit die wichtigste Investition eines jeden Unternehmens ist. Diverse Studien zeigen doch, dass ein zufriedenes und gut bezahltes Personal, in Kombination mit einer 4 Tage Woche und/ oder einer gesunden Work/ Life Balance deutlich motivierter, zufriedener und weniger oft krank ist im Vergleich zu Arbeitnehmern, welche bis zur Erschöpfung ausgepresst werden. Eine zufriedene Belegschaft ist nicht nur für die Stimmung im Konzern gut, sondern schlichtweg auch finanziell!

Können Sie mir die Statistiken/Studien bitte einmal verlinken? Die würde ich gerne mal lesen.
Danke
Da schließe ich mich an, wäre doch Wasser auf meine Mühlen. Danke
Beitrag vom 07.02.2024 - 23:37 Uhr
Usercontrail55
User (5860 Beiträge)
Ergänzung:
LHT 2x 1500,- (wie das Cockpit)
LH Boden 2x 1000,-
Flugbegleiter (ja ich weiß, ein UFO Problem
) trotzdem: 2x 750,-??
Wo haben Sie denn diese Info her? Sie können doch nicht Angebote hier mit Abschlüssen woanders vergleichen.
Was soll das und wo ist da die Gleichberechtigung?

Vielleicht geht es da nach dem Gewinner Verlierer Prinzip:
LHT Rekordergebnis, ca. 10% Marge so gut wie Safe
LHA, najaâ?¦ eben nicht.
Herr Spohr sprach Anfang letzten Jahres einen Satz aus: wenn ich sie einer Geuppe zahle, dann muss ich sie jeder zahlen. Hab ich mal von Oben einkopiert)
Da fehlt aber der 2. Teil des Satzes. Die 3000,- gibt es nicht On Top, die sind jeweils Teil des Tarifvolumens. Wer 3000,- will, muss woanders Abstriche hinnehmen.
Soll heißen:
LHA das muss besser werden! Aber hey, unsere Flugzeuge sind alt und das Produkt Ende Neunzigerjahre! Aber, bitte weiter lächeln und freundlich sein. Und das sind die fliegenden Kollegen!


Dieser Beitrag wurde am 07.02.2024 23:39 Uhr bearbeitet.
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