Community / / Vereinigung Cockpit will Zuzahlungen...

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Beitrag vom 25.03.2020 - 17:28 Uhr
UserA320Fam
User (885 Beiträge)
Der VC-Sprecher wies daraufhin, dass gerade den sonst gut bezahlten Piloten bei Kurzarbeit besonders hohe Einbußen drohten, weil die Lohnersatzleistung nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet wird.

Ja genau, bitte den DLH Kapitänen möglichst viel der 210.000 p.anno ersetzen, da die sicher schweren Zeiten entgegen gehen werden...
Beitrag vom 25.03.2020 - 18:04 Uhr
Userhansen
User (39 Beiträge)
@A320Fam
Schade das immer Extreme hinhalten müssen. Die paar Capos die so viel verdienen müssen wieder für die Neiddebatte herhalten. Zur Info ich fliege unterm VTV von EWD und ich bin über jede Erhöhung seitens des Arbeitgebers dankbar.
Beitrag vom 25.03.2020 - 18:16 Uhr
Usercontrail55
User (1308 Beiträge)
Der Artikel ist falsch. LH spricht in den internen Medien sehr wohl über Zuzahlungen und zwar in unterschiedlichen Gehaltsklassen. Ganz unten und ganz oben. Wenn man über die Absicht, alle an Bord zu halten, spricht wird das natürlich auch Auswirkungen auf den zu verteilenden Topf haben. Ich sehe das ganz entspannt, wenn es Zuzahlungen gibt ist der Topf nicht leer. Braucht man sich als Außenstehender nicht den Kopf zu zerbrechen, die Sozialpartner machen das schon ;-)
Beitrag vom 25.03.2020 - 18:21 Uhr
Userrasch
😊
User (175 Beiträge)
Gar nicht mal die Extreme. Aber die Piloten sind sicher nicht hinten in der Gehaltshierarchie und das die als erstes an der Essenklappe stehen und ihren Napf auf den Tresen donnern ist schon bezeichnend. Dabei glaube ich nicht, dass die Klappe überhaupt aufgeht.

Btw: Ich meine gelesen zu haben das der Betriebsrat die Regelung gegenzeichnen muß. Da ist doch erstmal gar keine Gewerkschaft im Spiel...
Beitrag vom 25.03.2020 - 18:23 Uhr
Usercb6785
MD11-Flieger
User (194 Beiträge)
Ganz unabhängig vom jeweiligen Gehalt, richtet doch jeder Mensch sein Leben und seine Verpflichtungen an dem ihm oder ihr regelmäßig zur Verfügung stehenden Einkommen aus. Und durch die Deckelung des Kurzarbeitsgeldes bei der Beitragsbemessungsgrenze, fällt ohne Zuzahlung der Einschnitt proportional umso größer aus je höher das Gehalt vorher war.

Ich denke jeder kann einen Zeitraum X mit gewissen Gehaltseinbußen überbrücken, wenn man sinnvoll wirtschaftet. Aber wenn einem unter Umständen 50-60% adhoc wegfallen, ist das bei den meisten Menschen nach wenigen Monaten auf Grund der laufenden Verpflichtungen (aus denen man im Zweifel selbst wenn man wollte nicht über Nacht aussteigen kann) ein existentielles Problem, egal ob man vorher 40.000, 70.000 oder 100.000 im Jahr verdient hat.

Dieser Beitrag wurde am 25.03.2020 18:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.03.2020 - 18:29 Uhr
User4UPilot
User (224 Beiträge)
"Der VC-Sprecher wies daraufhin, dass gerade den sonst gut bezahlten Piloten bei Kurzarbeit besonders hohe Einbußen drohten, weil die Lohnersatzleistung nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet wird."

"Angesichts von Milliarden-Gewinnen in der Vergangenheit und Rücklagen..."

Konnten die gut bezahlten Piloten denn keine Rücklagen bilden?
Beitrag vom 25.03.2020 - 19:47 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (374 Beiträge)
Die denken auch nur von 12 bis Mittag bei VC.

Die Rücklagen sind genau dafür da, dass der Konzern jetzt nicht pleite geht.

Und da die Mitarbeiter jedes Jahr in Form von Gewinnbeteiligungen an den sprudelnden Gewinnen ihren Kuchenteil bekommen, sind hier auch die Piloten bedient worden. LH schüttet mehr Gewinnbeteiligung an die MA, als an seine Aktionäre aus.

Die sollen froh sein, wenn nach der Krise noch 500 von den 765 Maschinen wieder fliegen und dass die derzeit alle ihre Jobs behalten dürfen.

Und aus ihren Gehältern hätten sie auch selbst mal Rücklagen bilden können, wie jeder andere auch.
Beitrag vom 25.03.2020 - 20:25 Uhr
Usershuttle737
User (141 Beiträge)
was fuer eine armselige Diskussion...
Diese Krise trifft alle wirtschaftlich und einige gesundheitlich.
Vielleicht mal Zeit diese keifernden „nicht Gönnen“ Erguesse
einzustellen,oder?
Im Moment rechnet wohl jeder,wie lange der Mammon ausreicht...
Firmen die Milliardengewinne erwirtschaften und gerade wie die LH staatliche Hilfen (alitalia) anprangern,sollten sich der sozialen Verantwortung nicht komplett entziehen!
Beitrag vom 25.03.2020 - 23:06 Uhr
UserAirBus-Fahrer
User (2 Beiträge)
So. Nach dem ich lange einfach mitgelesen habe musste ich mich jetzt einfach anmelden.
Artikel um Artikel werden publiziert und keine Kommentare werden geschrieben.
ABER: Wenn es natürlich um die ach so bösen Lufthansa Piloten geht, dann kommen alle Hater wieder heraus und müssen loslegen.

In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid.
Gruss aus dem Nachbarland.
Beitrag vom 26.03.2020 - 01:24 Uhr
User100-58
User (55 Beiträge)
Traditionell wird in diesem Forum immer die Neid-Debatte bemüht wenn auf der einen Seite die Argumente ausgegangen sind. Eine klarere Bestätigung kann es eigentlich kaum geben.
Beitrag vom 26.03.2020 - 02:18 Uhr
UserDavid Webb
User (166 Beiträge)
@A320Fam
Schade das immer Extreme hinhalten müssen. Die paar Capos die so viel verdienen müssen wieder für die Neiddebatte herhalten. Zur Info ich fliege unterm VTV von EWD und ich bin über jede Erhöhung seitens des Arbeitgebers dankbar.

Schade ist eher das Niveau des Beitrags, denn es ist mit der Größtmöglichen Neidkeule auf populistischtem Level draufgehauen.

Das die Cpt und FOs vlt. alleinverdiener eine Familie sind, mit ihrem Gehalt eine Miete oder eine Rate auf eine Immobilie abbezahlen etc. kann man ja mal vergessen.
Es klingt halt einfach besser "einem 200k verdiener" Geld zu verweigern als
"gut verdienender Familienvater in Zahlungsschwierigkeiten weil massiver Einnahmeausfall durch Corona".

Das ist doch die Realität, die trifft nicht nur Piloten sondern zahlreiche Leute, v.a. Selbstständige.
Ich kenne einen befreundeten Rethoriktrainer, der hat seit März keine Einnahmen, alle Seminare abgesagt, bis in den Juni rein.
Können sie sich ja überlegen, was der macht wenn 4 Monate kein Geld reinkommt, und er kann ja nicht sicher sein das der Spuk dann vorbei ist.
Selbes Problem hat übrigens ein befreundeter Friseurmeister mit seinem Laden - wenn der 6 Wochen zu machen muss, ist er Pleite.
Und im Gastgewerbe sieht es nicht anders aus, ein bekannter hat ein Steakhaus und 2 weitere Gaststätten.
Das sind alles eigentlich "Gutverdiener" - und da stehen jetzt Existenzen auf dem Spiel.


Man kann auch mal Fragen was man mit Airlines macht, wenn denen nicht nur der aktuelle Umsatz komplett wegfällt sondern auch die Neubuchungen wirklich auf 0 Fallen.
Wer bucht denn bei der aktuellen Lage einen Flug?
Beitrag vom 26.03.2020 - 08:14 Uhr
Userfokker50
User (81 Beiträge)
Da sich das LH Cockpit Personal ja bei Gehaltstarifverhandlungen immer auf gleicher Ebene mit dem Management sieht sollte man in Corona Zeiten auch dem Management folgen und auf 20% seines Gehalts verzichten anstatt über Zuzahlungsoptionen zu sprechen.
Der Begriff Solidargemeinschaft ist der VC wohl unbekannt.
Beitrag vom 26.03.2020 - 08:25 Uhr
UserA340Skipper
User (36 Beiträge)
@ Airbusfahrer - unter Airbus -Skippern:


von wegen" In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid.
Gruss aus dem Nachbarland" -

Sorry, aber das ist echt ÄRMLICH - keine Argumente vorzubringen, sondern nur die olle Klamotte der (unwahren) Neiddebatte bemühen !

Ich finde das Verhalten des LH-dominierten VC Managements einfach unseres Berufsstandes UNWÜRDIG /ÄRMLICH - in Anbetracht der vielen Kollegen und -innen die derzeit Ihren Job verlieren (wie auch ich) und in den kommenden Monaten noch verlieren werden !

...und ich hätte wirklich Grund zum Jammern - bin in HKG gerade meinen Job los geworden - 100% Gehaltsverkust von jetzt auf sofort -
dennoch habe ich in HKG in unseren "Covid-19-Solidar-Topf" für Betroffene in China einen 4-stelligen $ Betrag gespendet !

Also, hört auf mit Euerem hochnotpeinlich/ ärmlichen Gejammer bei LH - wegen dem bisserl Gehaltsverlust - LUXUS-Problemchen &Realitäts-Verlust !

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2020 08:58 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.03.2020 - 09:13 Uhr
UserFunjet
User (8 Beiträge)
Da sich das LH Cockpit Personal ja bei Gehaltstarifverhandlungen immer auf gleicher Ebene mit dem Management sieht sollte man in Corona Zeiten auch dem Management folgen und auf 20% seines Gehalts verzichten anstatt über Zuzahlungsoptionen zu sprechen.
Der Begriff Solidargemeinschaft ist der VC wohl unbekannt.

Wenn man keine Ahnung hat...
Es geht nicht um Zuzahlungen, sondern um eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes.
Ohne Aufstockung beträgt der Gehaltsverzicht ca. 70%!
Beitrag vom 26.03.2020 - 09:15 Uhr
UserMuck
User (283 Beiträge)
Da sich das LH Cockpit Personal ja bei Gehaltstarifverhandlungen immer auf gleicher Ebene mit dem Management sieht sollte man in Corona Zeiten auch dem Management folgen und auf 20% seines Gehalts verzichten anstatt über Zuzahlungsoptionen zu sprechen.

Da hat wieder einer sehr viel Ahnung ;-)
Das FO-Gehalt im ersten Jahr wird mit 65T€ pro Jahr angegeben. Gemäß Kurzarbeitsrechner ist der Lohnverlust 36% wenn man nur noch 10% anstatt 100% Arbeitslohn annimmt.

Bei einem Kapitän mit den weiter oben kolpotiertem Endgehalt von 210T€ im Jahr, nun mit den durchschnittlichen 1,5 Kindern als Freibetrag ist die Einbuße 71%.

Im Durchschnitt liegt die Einbuße also bei grob 53% wenn es keine Zuzahlung des Arbeitgebers gibt.

Der Begriff Solidargemeinschaft ist der VC wohl unbekannt.

Nein, der Begriff ist einigen Schreiberlingen unbekannt.

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2020 09:16 Uhr bearbeitet.
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