Community / / Wasserstoff als "strategische Chance...

Beitrag 1 - 7 von 7
Beitrag vom 01.03.2022 - 17:58 Uhr
UserWMJH
User (268 Beiträge)
@Grosse Krügerklappe:
na wo sind wieder Ihre bereits an anderer Stelle geposteten Vermutungen / Behauptungen / Aussagen, dass Wasserstoff für den Luftverkehr nicht taugt?

Entgegen Ihrem scheinbaren "Fachwissen" sind hier erneut Laien am Werk, nun sogar militärische....
Beitrag vom 01.03.2022 - 18:12 Uhr
Useren-zym
User (381 Beiträge)
Das ist keine Behauptung sondern ein Fakt.

Wasserstoff funktioniert genauso wenig wie Akkus.

Es soll ein Haufen Geld ausgegeben werden und jeder will was davon haben. Die wärn ja blöd wenn sie nicht sagen würden dass was auch immer sie machen keine "strategische Chance" hätte ... Söder hat auch schon gemeint Bayern könne da "helfen" ... d.h. er hätte gerne Entwicklungsaufträge für die bayerische Luft- und Raumfahrtindustrie.

Wäre er schlau hätte er die schon längst im Hinterzimmer eingefädelt aber die Option hat er ja aus dem genannten Grund nicht also macht er das (einzige) was er kann und quatscht irgendwas in irgend ein Mikrofon.
Beitrag vom 01.03.2022 - 23:40 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (1210 Beiträge)
@en-zym:

Haben Sie den Artikel wirklich gelesen?

Zitat:

"...Kampfflugzeuge, schwere Kampfpanzer und bestimmte Marineschiffe könnten nach Einschätzung der Forscher bestenfalls mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden. Der Grund: Diese haben einen höheren Energiegehalt als Wasserstoff."

Da steht nämlich genau das was Sie:
"Wasserstoff funktioniert genauso wenig wie Akkus."
schreiben 😉.
Beitrag vom 02.03.2022 - 03:32 Uhr
Usermuckster
User (253 Beiträge)
Wenn Wasserstoff-Brennstoffzellen Unterseeboote mit 2800t Verdrängung antreiben können (Klasse 212 CD), dürfte durchaus noch etwas Luft nach oben sein. Problematisch könnten Anwendungen sein, bei denen schnell viel Leistung bereitgestellt werden muss (z.B. beim Start eines Flugzeugs).

Trotzdem könnte sich die Erforschung von ergänzenden Wasserstoffantrieben lohnen, falls der Gewichtsmalus nicht zu groß ist. Dann bräuchte man nur verhältnismäßig kleine konventionelle Triebwerke, um zusätzliche Leistung für kritische Phasen bereitzustellen.

Kopfzerbrechen bereitet mir eher der Sicherheitsfaktor. Bei Anwesenheit von Sauerstoff ist dir ein ganzer Wasserstofftank explodiert, bevor Kerosin auch nur zu brennen begonnen hat.
Beitrag vom 02.03.2022 - 06:13 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (972 Beiträge)
@Grosse Krügerklappe:
na wo sind wieder Ihre bereits an anderer Stelle geposteten Vermutungen / Behauptungen / Aussagen, dass Wasserstoff für den Luftverkehr nicht taugt?

Entgegen Ihrem scheinbaren "Fachwissen" sind hier erneut Laien am Werk, nun sogar militärische....

Bundeswehrforscher.

Sagt alles.

"Wasserstoff kann"

Ja können tut viel, aber die Welt besteht eben nicht aus Konjunktiven.

"Die Fähigkeit, erfolgreiche militärische Operationen zu planen und durchzuführen"
Ist leider verloren gegangen, daher sitzten wir jetzt mehr oder weniger entspannt an der Seitenlinie und haben als symbolischen Beitrag 5000 Helme geliefert.

Verdammt es ist Krieg und wir reden über Greenwashing der Bundeswehr.
Ich weiss warum sie da steht, wo sie steht.

"Die Forscher sehen in der Bundeswehr auch das Potenzial für einen Einstieg in die neuen Technologien. Mit mehr als 30.000 Fahrzeugen sei die Bundeswehr der größte Kraftstoffverbraucher unter den Bundesbehörden"

Fahrzeug das kein Panzer ist - Verbrenner oder Elektro.
Panzer mit hochreaktiven H2 an board - oder mit leicht brennbarer Batterie - super idee.

"Innerhalb der Bundeswehr findet Wasserstoff bislang schon in U-Booten Verwendung als Energieträger. Kampfflugzeuge, schwere Kampfpanzer und bestimmte Marineschiffe könnten nach Einschätzung der Forscher bestenfalls mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden. Der Grund: Diese haben einen höheren Energiegehalt als Wasserstoff."

Wo kommt er her, der Wasserstoff? Genau, fällt bei der Erdölproduktion an.
Dann ist es wieder ein konjunktiv.
Und dann steht da drin, das Fuel besser ist als H2.

Wie gesagt, wir jagen einem Phantom nach, mal wieder. H2 war in den 90gern ein grosses Thema, man kam immer wieder beim selben raus:
Wo kommt der Wasserstoff her?
Wie tankt und transportiert man ihn?
Wie kriegt man es effzient?
Das sind fragen auf die man seit über 30 jahren keine antworten findet.

Musk hat recht: Wer H2 sagt, braucht den 3 fachen Kraftwerkspark, wobei man schon am einfachen scheitert.
Beitrag vom 02.03.2022 - 09:09 Uhr
Usermuckster
User (253 Beiträge)
Mit Greenwashing hat das wenig zu tun. Dass Rohstoffabhängigkeit von Despoten zum strategischen Problem werden kann, wissen wir bereits seit der Ölkrise, dazu brauchte es keinen Robert Habeck.

Die Amerikaner verfolgen auch das Thema Wasserstoff, zumindest für Fahrzeuge. Man könnte im Einsatzgebiet Treibstoff erzeugen, ohne ihn herankarren zu müssen, ein potentieller Vorteil.

Und es gibt bereits Einsatzfahrzeuge für Spezialkräfte mit Wasserstoffantrieb, die gleichzeitig mit Solarzellen Wasserelektrolyse betreiben und ihre Tanks selber füllen können.

Militärischer Unsinn ist das also bei weitem nicht.

Ein "Phantom" ist Wasserstoff übrigens mit Sicherheit nicht. Musk kann dagegensprechen, so viel er will; würde ich an seiner Stelle auch, er ist ja nicht zuletzt durch staatliche Fördergelder und den durch die staatliche Förderung ausgelösten E-Auto-Boom so reich geworden.

In Japan hingegen, wo die Politik nicht einseitig die Richtung vorgegeben hat, breiten sich Wasserstoffantriebe schnell aus, in manchen Anwendungsbereichen (z.B. öffentliche Verkehrsmittel) sogar schneller als E-Antriebe. Warum also nicht forschen lassen? Schadet doch keinem.
Beitrag vom 02.03.2022 - 12:16 Uhr
UserEricM
User (4405 Beiträge)
Und es gibt bereits Einsatzfahrzeuge für Spezialkräfte mit Wasserstoffantrieb, die gleichzeitig mit Solarzellen Wasserelektrolyse betreiben und ihre Tanks selber füllen können.

Gibt es da öffentlich verfügbare Informationen?