Community / / Zu wenig Piloten: Emirates parkt A38...

Beitrag 1 - 15 von 28
1 | 2 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 02.05.2018 - 13:30 Uhr
UserCharlie-Alpha
User (228 Beiträge)
Wohl eher massive Nachfrageflaute als Pilotenmangel. ;)
Beitrag vom 02.05.2018 - 14:41 Uhr
UserPropeller45
User (270 Beiträge)
Ein Blogger hat hierzu interessante Details zusammengetragen:

 https://onemileatatime.boardingarea.com/2018/04/30/emirates-is-storing-over-45-planes-in-the-next-few-months/

Da kommt wohl im Moment einiges zusammen. Dreht sich evtl. auch der Markt? Es entstehen in letzter Zeit immer mehr neue Direktverbindungen die zu Lasten der Wüstendrehkreuze gehen.

Dieser Beitrag wurde am 02.05.2018 14:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.05.2018 - 16:03 Uhr
Userchris7891
User (809 Beiträge)
Direktflüge nehmen immer mehr zu.

Da wären zum Beispiel Level, Norwegian oder EW zu nennen. Dazu wachsen auch wieder die Carrier wie LH,BA,KLM oder AF.

Der Pilotenmangel kann ein Grund sein, aber nicht dass 46 Flugzeuge stillgelegt werden müssen.

Eventuell sind das schon die Auswirkungen der Verzahnung mit FlyDubai.
Beitrag vom 02.05.2018 - 16:32 Uhr
UserAir Marshall
User (58 Beiträge)
Die Informationslage ist unscharf: Wahrscheinlich ist, dass es die Kapazitätsanpassung pro Monat darstellt, und nicht additiv wie es der Blogger annimmt. (französischer Originalartikel spricht von "bis zu 6 A380 und 14 B777"), auch nennt der Artikel im Air Journal keine Quellen für seine Zahlen, der am Boden bleibenden Flieger

Ohnehin sind Mai und Juni passagierschwache Monate in DXB

 http://www.dubaiairports.ae/corporate/media-centre/fact-sheets/detail/dubai-airports

In dem Kontext muss erwähnt sein, dass diesen März +4.5% Passagiere im Vergleich zum Vorjahr über Dubai geflogen sind, bei weniger Flugbewegungen, also mehr Pax pro Movement

 https://www.thenational.ae/business/aviation/dubai-international-airport-records-4-5-passenger-growth-in-march-1.726695

Interessant erscheint der Einfluss der Direktverkehre: Norwegian & Co. tangieren Emirates-Märkte wohl kaum, LH/BA/AF müssten auf EK-Märkten mehr Verkehr wegnehmen als Marktwachstum vorherrscht, zumal ja auch die EU-Carrier über ihr Hub einsammeln

Meiner Meinung nach insgesamt keine Situation die einem vom Hocker reißt, da Tim Clark ab September eine Entspannung vorhersieht


Dieser Beitrag wurde am 02.05.2018 16:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.05.2018 - 16:51 Uhr
UserAir Marshall
User (58 Beiträge)
Ein Blogger hat hierzu interessante Details zusammengetragen:

 https://onemileatatime.boardingarea.com/2018/04/30/emirates-is-storing-over-45-planes-in-the-next-few-months/

Da kommt wohl im Moment einiges zusammen. Dreht sich evtl. auch der Markt? Es entstehen in letzter Zeit immer mehr neue Direktverbindungen die zu Lasten der Wüstendrehkreuze gehen.

Hast du Zahlen, wie genau das "zu Lasten der Wüstendrehkreuze" geht?
Beitrag vom 02.05.2018 - 17:08 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (719 Beiträge)
Also hier spricht man schon konkret von 46 länger geparkten Fliegern, die mehr zu sein scheinen als die saisonale Flaute.

 https://www.aerotelegraph.com/emirates-parkt-nicht-benoetigte-flugzeuge-in-dubai
Beitrag vom 02.05.2018 - 17:28 Uhr
UserAir Marshall
User (58 Beiträge)
Also hier spricht man schon konkret von 46 länger geparkten Fliegern, die mehr zu sein scheinen als die saisonale Flaute.

 https://www.aerotelegraph.com/emirates-parkt-nicht-benoetigte-flugzeuge-in-dubai

Letzlich auch nur die aufgewärmten Infos von Tim Clark über Pilotenmangel

12 geparkte Flieger plus 34 in folgenden zwei Monaten, aber ebenfalls mit der fragwürdigen additiven Annahme und Quelle Portal One Mile at a Time --- wo steht, dass es insgesamt 46 Flugzeuge sind?

12 herausgenommene Flieger bei einer Flottenstärke von 266, ist das eventuell eine branchenübliche Ratio für reguläre Maintenance/Repair?
Beitrag vom 02.05.2018 - 17:31 Uhr
Usercogito.ergo.sum
User (97 Beiträge)
Ob nun die Kapazitätsreduktion am Personalmangel liegt, lässt sich als außenstehender schwer sagen. Dass es das System Emirates allerdings zumindest sehr begünstigt, dass Piloten dort für ein paar Jahre bis an die Belastungsgrenze schuften, um sich dann neu zu orientieren, ist da schon offensichtlicher.
Für einen Kurstrecken-Kutscher, der auf seiner Dash/CRJ/737/320 jeden Tag in den Grenzen Europas im Umkreis von meisten weniger als 1000km auf vier Sektoren unterwegs ist, der vielleicht ein gutes Auskommen, aber kein "Lifestyle" alle Sightseeing/Sonnenbrand/Kater/Sex im Layover hat, für den mag der Widebody und das beeindruckende Streckennetz sicher sehr reizvoll sein. So ist meist das Feedback im ersten Jahr, dass man von Leuten bekommt, die den Schritt nach DXB/DOH und co. gewacht haben, auch noch sehr positiv. Spätestens wenn aber die akkumulierte Erschöpfung ihren Tribut fordert und zugleich der Fokus in Richtung Work-Life-Balance und Familienplanung rückt, sieht die Situation für viele anders aus. Und dann wird es kaum jemanden im Flugbetrieb geben, an den man sicher vertrauensvoll wenden kann, um die persönliche Situation zu erörtern.
Ich möchte gar kein stumpfes Emirates-Bashing alà pprune.org betreiben. Ich glaube nur, dass viele Piloten, die dort ihr Glück suchen, den Einfluss der dortigen Unternehmenskultur auf die Chancen, selbiges Glück dort zu finden, deutlich unterschätzen. Und das führt sicher zu immer höheren Fluktuationsraten und -frequenzen.
Beitrag vom 02.05.2018 - 17:55 Uhr
UserÜberflieger1971
User (35 Beiträge)
Been there, done that - Glad' I walked OFF - that brutal kind of day/night working pattern combined with "Minumum-Rest" down the other side - plus ongoing ULR (UltraLong Range/Flights > 15 hours !) kills You b4 retirement !! No Backup from EK if You fall in the CFS : Constant Fatigue Sydrom- Nil, Nix, Nada -> if Your going ill- You're Out ! Simply like that !! VISA cancelled next month - old "slave labour rules" - just on different Payscale - but the Perks/incentives are gone anyway nowadays-> DXB- NOW WAY - Stay OFF if You can !!! Even the (east-) german Deputy Boeing 777 Chiefpilot stepped down !

Dieser Beitrag wurde am 02.05.2018 17:59 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.05.2018 - 19:21 Uhr
Userfbwlaie
User (4399 Beiträge)
Die Bedingungen bei EK & Co sind bekannt. Kritiken an den Arbeitsbedingungen hat es schon immer gegeben...
Mag sein, dass bei den ME3 der Erfolgsdruck - oder aktuelle "unbefriedigende" Zahlen - sich auch auf die Arbeitsbedingungen niederschlagen. Das dürfte sich dan auch in der MA-Fluktuation bemerkbar machen.
Dubai kann sich allerdings nicht in allen Arbeitsbereichen eine hohe MA-Fluktuationsrarte leisten.





Dieser Beitrag wurde am 02.05.2018 19:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.05.2018 - 23:33 Uhr
Userdidigolf
User (353 Beiträge)
Been there, done that - Glad' I walked OFF - that brutal kind of day/night working pattern combined with "Minumum-Rest" down the other side - plus ongoing ULR (UltraLong Range/Flights > 15 hours !) kills You b4 retirement !! No Backup from EK if You fall in the CFS : Constant Fatigue Sydrom- Nil, Nix, Nada -> if Your going ill- You're Out ! Simply like that !! VISA cancelled next month - old "slave labour rules" - just on different Payscale - but the Perks/incentives are gone anyway nowadays-> DXB- NOW WAY - Stay OFF if You can !!! Even the (east-) german Deputy Boeing 777 Chiefpilot stepped down !

Überflieger,
bitte vorsichtig sein mit dem Kopieren von Beiträgen aus PPrune!
Trotzdem hat dieser Beitrag einen Hauptgrund beschrieben, warum so viele Piloten nach einigen Jahren EK wieder das Weite suchen, trotz steuerfreien Gehältern und dem "shiny new Jet syndrom"
Dazu kommt natürlich noch dass mittlerweise fast überall Piloten gesucht werden, die Amerikaner gehen wieder zurück, viele Asiaten auch, und Europäer ebenso. Da nimmt man auch in Kauf, wieder Kurzstrecke zu fliegen, selbst mit Gehaltseinbußen.
Ich kenne die Situation dort sehr gut,(nicht aus PPRUNE) und habe schon vor Jahren darüber geschrieben, wurde von den EK Fans teils heftig angegangen.
Jetzt wirds da echt dramatisch, auch wenn gerade erst die Nebensaison beginnt mit Ramadan usw.
Wir werden sehen, wie es in einem Jahr aussieht!
Beitrag vom 03.05.2018 - 01:03 Uhr
Userjasonbourne
User (1759 Beiträge)
Mh, wenn man bedenkt das man 300k steuerfrei ohne größere Abzüge verdienen kann - dann ist doch schon die Frage ob man das nicht eine Weile lang macht.

5 Jahre und Millionär klingt doch erstmal ganz gut, anschliessend kann man ja immer noch wechseln und z.b. bei der LH auf eine 60% Stelle gehen. Der Verdienst ist immer noch gut, mit dem Geld aus dem Sandkasten läßt sich ein gutes Leben führen.
Unattraktiv ist das angebot weiterhin nicht.

Ich denke das Emirates garnicht mehr in einem so rosigen Umfeld agiert, irgendwo ist doch mal die Grenze nach inzwischen einem Jahrzehnt des Wachstums erreicht.
Man vergisst immer wo Emirates vor nicht mal 15 Jahren stand -0 A380 und 0 B777.Heute sind das 100 A380 und 150 B777, die meisten B77w.

Das man nicht einfach ewig weiter wachsen kann ist doch irgendwo klar. DIe Frage ist wie stark der Rücksetzer wird.
Beitrag vom 03.05.2018 - 08:47 Uhr
Userdidigolf
User (353 Beiträge)
Mh, wenn man bedenkt das man 300k steuerfrei ohne größere Abzüge verdienen kann - dann ist doch schon die Frage ob man das nicht eine Weile lang macht.

5 Jahre und Millionär klingt doch erstmal ganz gut, anschliessend kann man ja immer noch wechseln und z.b. bei der LH auf eine 60% Stelle gehen. Der Verdienst ist immer noch gut, mit dem Geld aus dem Sandkasten läßt sich ein gutes Leben führen.
Unattraktiv ist das angebot weiterhin nicht.

Ich denke das Emirates garnicht mehr in einem so rosigen Umfeld agiert, irgendwo ist doch mal die Grenze nach inzwischen einem Jahrzehnt des Wachstums erreicht.
Man vergisst immer wo Emirates vor nicht mal 15 Jahren stand -0 A380 und 0 B777.Heute sind das 100 A380 und 150 B777, die meisten B77w.

Das man nicht einfach ewig weiter wachsen kann ist doch irgendwo klar. DIe Frage ist wie stark der Rücksetzer wird.

Der erste Teil Ihrer Aussage zeigt, dass Sie von der Situation bei EK gar nichts wissen bzw verstehen!
Erstens verdient bei EK keiner 300k steuerfrei, und zweitens schafft es kaum einer, mehr als 5-10 Jahre durch zu halten aufgrund der extrem hohen Belastung.
Das heisst nicht nur mal 15 stunden sich den A.....h platt sitzen in einem Flieger, da gibts auch noch bis zu 12 Stunden Zeitunterschied mit dem folgenden "Jetlag".
Nur wer das schon mal einige Jahre mitgemacht hat, kann das nachvollziehen!
Und da spielt das Gehalt eher keine Rolle!
Beitrag vom 03.05.2018 - 08:53 Uhr
UserPilot Response
User (356 Beiträge)
Mh, wenn man bedenkt das man 300k steuerfrei ohne größere Abzüge verdienen kann - dann ist doch schon die Frage ob man das nicht eine Weile lang macht.

5 Jahre und Millionär klingt doch erstmal ganz gut, anschliessend kann man ja immer noch wechseln und z.b. bei der LH auf eine 60% Stelle gehen. Der Verdienst ist immer noch gut, mit dem Geld aus dem Sandkasten läßt sich ein gutes Leben führen.

Sorry, das funktioniert so nicht. Das sollten Sie doch schon aus dem Lesen dieses Forums eigentlich wissen.
Beitrag vom 03.05.2018 - 09:11 Uhr
UserRunway
User (2721 Beiträge)
Mh, wenn man bedenkt das man 300k steuerfrei ohne größere Abzüge verdienen kann - dann ist doch schon die Frage ob man das nicht eine Weile lang macht.

5 Jahre und Millionär klingt doch erstmal ganz gut, anschliessend kann man ja immer noch wechseln und z.b. bei der LH auf eine 60% Stelle gehen. Der Verdienst ist immer noch gut, mit dem Geld aus dem Sandkasten läßt sich ein gutes Leben führen.

Sorry, das funktioniert so nicht. Das sollten Sie doch schon aus dem Lesen dieses Forums eigentlich wissen.


Sehe das auch so kritisch. Schon gelegentlich 6-8 Std. Zeitunterschied schaffen uns (wenn auch etwas ältere Semester) einen merklichen Jetlag. Haben erfreulicherweise die Zeit das in Ruhe auszusitzen. Täglich muss das sehr belastend sein. Ein Familienleben findet dann vermutlich kaum noch statt. Dazu die im Sommer mörderische Hitze. Geld ist im Leben nicht alles. Das Problem wird Emirates vermutlich länger begleiten.


Dieser Beitrag wurde am 03.05.2018 09:13 Uhr bearbeitet.
1 | 2 | « zurück | weiter »