Aktientausch
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AerCap übernimmt Wettbewerber Genesis Lease

AMSTEDAM - Die niederländische Leasinggesellschaft AerCap übernimmt ihren Wettbewerber Genesis Lease. Genesis Lease wurde 2006 als Tochtergesellschaft aus GE Capital Aviation Services (GECAS) ausgegliedert. Mit den 54 Flugzeugen der Genesis steigt die AerCap-Flotte auf 358 Maschinen. Der Marktanteil des Unternehmens im Flottenleasing erhöht sich nach der Übernahme auf etwa 5,0 Prozent.



Die Transaktion hat gemessen an der Genesis Lease-Bilanz ein Volumen von 1,75 Milliarden US Dollar und wird durch einen Aktientausch im Wert von etwa 300 Millionen US Dollar vollzogen. Die Genesis-Aktionäre werden am gemeinsamen Unternehmen hierdurch einen Anteil von rund 29 Prozent halten.

AerCap erhält durch die Eingliederung von Genesis Zugriff auf deren im Kern aus Maschinen der Serien Boeing 737 und Airbus A320 bestehenden Flotte sowie auf rund 200 Millionen US Dollar ungebundene Liquiditätsreserven des Unternehmens. AerCap rechnet aus der Übernahme zudem mit Synergieeffekten von rund zehn Millionen US Dollar im Jahr.

13 Flugzeuge von GECAS

Ein zwischen GECAS und Genesis Lease bis 2016 bestehender Servicevertrag, der die Vermarktung der Flotte sowie die Abrechnung der Leasingentgelte und Versicherungen einschließt, wird vorerst fortgeführt. AerCap erhält mit der Übernahme jedoch die Option, diesen Vertrag vorzeitig zu kündigen.

AerCap hat sich mit GECAS zugleich auf die Übernahme von 13 Flugzeugen aus der GECAS-Flotte verständigt. Die ersten zwei Maschinen sollen noch in diesem Monat an AerCap übergehen, die verbleibenden mit Abschluss der Genesis-Übernahme.
© aero.de | Abb.: Airbus S.A.S., Archiv | 21.09.2009 12:07


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Beitrag vom 28.03.2018 - 17:06 Uhr
Sorry, jetzt driften Sie etwas stark ab.
Daher geht man konsequent den Weg, alle Akteure zu sensibilisieren und da gehört der Crewbusfahrer genauso dazu wie auch der CPT.
Aber genau der CPT hat es nicht getan, warum auch immer. Er ist aber derjenige in der ersten Reihe und keine andere Person.
Solch eine Teilung wie sie sie hier fordern, ...
Welche Teilung denn? Ich schreibe von Ergänzung, zusätzlich also.
weil sie eine "Nicht mein Problem" Mentalität fördert
daher die klare Aufgabe an die Kontrolle vor jedem Flug, und nochmal: zusätzlich. Stichproben an Bord, im Transit, ebenfalls. Das Risiko erwischt zu werden ist das Mittel der Wahl.
Für die gesamte Flugsicherheit ist es essentiell, dass jeder die Augen offenhält und lieber einmal zuviel als einmal zuwenig etwas Auffälliges meldet.
Wunderbar, also gleich morgen die Kontrollstelle, zusätzlich zu den offenen Augen eines jeden. Wegen der Dunkelziffer und der damit eingehenden Gefährdung.
Von daher ist der Cargoloader genauso in der Lage einen angetrunkenen Piloten zu melden wie es auch der andere Pilot ist.
Schlimm aber wenn man sich auf den Cargoloader verlassen muss weil der CPT nichts bemerkt hat (oder nicht wollte).
vielleicht errinnern Sie sich an die Absturzserie der DC10 ganz zu Anfang ihrer Dienstzeit, das Problem der sich verbiegenden Betätigungshebel wurde von vielen Cargoloadern erkannt, aber niemand hörte auf sie und dann kam es zu dem wiederholenden Versagen der Frachttüren. (Gepaart mit einer gewissen Ignoranz von Seiten des Herstellers). Und nach ihrer Logik, wäre der Cargoloader auch nicht dafür befugt, diese Aufälligekit zu melden, denn die einwandfrei Funktion der Türen und Tore ist eigentlich Sache der Wartung.
Sie sagen doch selber wo das Problem war. Es wurde gemeldet, aber ignoriert. Was werfen Sie dem Loader also vor? An wen hatte er es gemeldet? Normalerweise bedient der Loader das Frachttor selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass die Wartung am Flugzeug ist. Kann man jeden Tag live beobachten an vielen deutschen Flughäfen. Wie ging denn die Geschichte am Ende aus? Wer hatte schuld? Aber wir weichen mal wieder etwas ab ...
Beitrag vom 24.11.2016 - 18:55 Uhr
Werden die trotzdem normal bezahlt (inkl. aller Zulagen) oder etwa, durch das selbstverständlich alternativlose Streiken ihrer Cockpitkollegen, finanziell geschädigt, weil sie unbezahlten Urlaub nehmen müssen?

Das wäre nur dann der Fall wenn die Lufthansa zum Mittel der Aussperrung greifen würde. Das ist aber seit 1990 in DE nicht mehr vorgekommen und wurde dann auch den restlichen Betrieb lahmlegen.

Beitrag vom 24.11.2016 - 18:34 Uhr
Die Kabine wird ganz normal weiter bezahlt.

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