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Qantas hebt Grounding der A380-Flotte wieder auf

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Qantas Airbus A380 VH-OQA, © A. Pingstone, PD

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SYDNEY - Qantas hat die Wiederinbetriebnahme ihrer nach einem schweren Triebwerksschaden am Boden gehaltenen A380-Flotte angekündigt. Der erste Airbus soll am kommenden Samstag als Flug QF31 von Sydney über Singapure nach London fliegen. "Wir sind mit dem Betrieb des Flugzeugs völlig zufrieden", sagte Qantas-Chef Alan Joyce am Dienstag in Sydney. Bis Weihnachten sollen vier der sechs A380 der australischen Fluglinie wieder im regulären Liniendienst eingesetzt werden.

Bis auf weiteres sollen die Maschinen aber nicht mit voller Leistung fliegen, sagte Joyce. Hierbei handele sich um eine Betriebsanweisung der Qantas und nicht um die des Herstellers, betonte er. Außerdem dürften die Piloten jederzeit die maximale Schubkraft einsetzen, wenn es während des Fluges erforderlich werden sollte.

Qantas werde auch nicht von seiner Bestellung weiterer A380-Maschinen abrücken; zwei sollen noch in diesem Jahr geliefert werden, zwei weitere werden im nächsten Frühjahr folgen. Auch die neuen Flugzeuge werden von Trent 900-Triebwerken von Rolls Royce angetrieben.

Die australische Airline hatte ihre A380-Maschinen aus dem Verkehr gezogen, nachdem am 4. November beim Flugzeug VH-OQA kurz nach dem Start in Singapur in einem der Rolls-Royce-Triebwerke Öl in Brand geraten war und der Antrieb platzte. Die Maschine musste schwer beschädigt umkehren und notlanden, verletzt wurde niemand.

Qantas hat nach dem Grounding Fluggerät vom Typ Boeing 747-400 auf den A380-Linien eingesetzt. In dieser Zeit wurden 747-Strecken mit A330 geflogen. VH-OQA befindet sich weiterhin in Singapur. Das Flugzeug wird noch von den Ermittlungsbehörden untersucht. Ein erster Bericht des australischen ATSB wird am 3. Dezember erwartet.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Qantas | 23.11.2010 08:18

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Beitrag vom 23.11.2010 - 13:33 Uhr
Das ist richtig. Deshalb habe ich Pauschal mit der Radiushalben gerechnet, da natürlich die Masse mit zunehmenden Abstand zur Achse größer wird. Man kann natürlich das Integral bilden um den Massenschwerpunkt berechnen zu können. Habe aber keine Zeit und auch keine Lust. Dennoch leifert dieser Wert eine kleine Vorstellung davon welche Kräfte auf dieses Bauteil wirken. Wie groß wäre den das Kraftdelta?
Beitrag vom 23.11.2010 - 13:27 Uhr
Ahja, hab ich mir gedacht. So kann man das nicht berechnen. Denn die Formel gilt nur für eine Masse, die sich im Abstand r von der Drehachse befindet. Der Abstand der Masse der Turbinenscheibe von der Drehachse ist aber höchst unterschiedlich...
Beitrag vom 23.11.2010 - 13:07 Uhr
Fz=m x w² x r

Masse x Winkelgeschwindigkeit ² x Radius


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