Flug QF32
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Kapitän: A380 flog trotz schwerster Schäden absolut sicher

Qantas
Qantas Airbus A380 VH-OQA, © ATSB

Qantas A380 VH-OQA / Flug QF32

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Qantas Airbus A380 VH-OQA (© ATSB)
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SYDNEY - Flugkapitän Richard de Crespigny und seine Mannschaft bewahrten am 04. November 2010 die 440 Passagiere und 29 Crewmitglieder von Qantas Flug QF32 vor der Katastrophe.

Nach der Explosion des Triebwerks #2 ihres Airbus A380 arbeitete die Cockpitcrew mehr als 60 Fehlermeldungen ab und kehrte zu einer sicheren Landung an den Flughafen Singapur zurück. Trotz des verheerenden Schadenbilds sei der A380 stabil geflogen, sagte de Crespigny jetzt in einem Fernsehinterview.

"Die Tragfläche war mehrfach durchschlagen und an allen Systemen war erheblicher Schaden entstanden", sagte de Crespigny dem australischen Sender "nineMSN". "Kein Flugzeug wurde je für das Schadensbild ausgelegt, dem dieses Flugzeug ausgesetzt war."

Dennoch habe sich der Airbus hervorragend kontrollieren lassen und eine stabile Systemleistung wieder hergestellt. Der A380 sei "absolut sicher" und "unzerstörbar", unterstrich de Crespigny sein Vertrauen in das Flugzeug.

Kapitän de Crespigny fliegt seit mehr als 25 Jahren für Qantas. Die fliegerische Leistung der Crew wurde bereits mit dem Eröffnungsbericht der Ermittlungsbehörde ATSB hervorgehoben. "Der Airbus wäre ohne das fokussierte Handeln der Piloten nicht wieder sicher in Singapur gelandet", sagte ATSB Direktor Martin Dolan.
© aero.de | 15.02.2011 09:35

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Beitrag vom 20.02.2011 - 16:52 Uhr
Naja ein offensichtlicher Triebwerksschaden lässt sich wohl kaum Airbus oder sonsteinem Flugzeughersteller anlasten. Die Beweislastumkehr gilt hier zwar ist aber wenig zielführend. Airbus leitet daraus nur ab, dass sie zur laufenden Untersuchung nichts sagen und nur unterstützen, wenn gefragt.
Was Du daraus sonst für dich ableitest, bleibt dir überlassen.

Gruß aus EDHI
Beitrag vom 20.02.2011 - 16:19 Uhr
Die Ausgangsfrage von @xwb und auch meine Antwort dazu wurden wohl ein wenig mißgedeutet und bedürfen der Klarstellung.

Die Frage von @xwb lautete m.E. sinngemäß: Geht jetzt das dämlich Schwarze-Peter-Spiel zu Lasten der Fluggäste los? Hat der Flugzeughersteller nicht eine generelle Systemverantwortung?
@SDFlight gab darauf im zweiten Posting eine klare richtige Antwort. Es gilt Beweislastumkehr. Keine Beweise für den Fehler bei einem Komponentenhersteller (z.B. Triebwerk) bedeuten, daß der Flugzeugbauer Boeing, Embraer oder Airbus die Haftung trägt.

Ich hatte übrigens in gar keiner Weise von niemanden moralisches eingefordert.
Die moralische Verantwortung ist ein höchstgefährliches, probates Mittel in den Händen von Demagogen. Damit können Journalisten mächtig Schaden anrichten. Reaktionen hier im Forum beweisen mir, wie sensibel einige darauf berechtigter weise anspringen. Genau deshalb schrieb ich: „Das ist u.a. eine Aufgabe der PR hier nicht zu versagen.“ Ich fühle mich also in meiner Warnung bestätigt. :-)

Gruß Gustl
Beitrag vom 19.02.2011 - 11:21 Uhr
Ich denke auch das Airbus sich hueten wird, irgendetwas zu kommentieren, was in die Verantwortungssphäre von jemand anders gehoert. Wenn sich irgendein Punkt nachher als nicht haltbar erwiesen hat, hat man wahrscheinlich ein Problem mit der Rechtsabteilung dieser anderen Firma. Man sollte da schon RR entscheiden lassen, was sie wann in welcher Weise zu veröffentlichen gedenkt.


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