Satellit Terminal 2
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Flughafen München und Lufthansa stellen Terminalausbau vor

München
Lufthansa in München, © FMG

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Terminal-Satelliit am Flughafen München

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MÜNCHEN - Nach dem Beschluß im Dezember 2010 zum Bau einer Satellitenerweiterung des erst acht Jahre alten Terminal 2, informierte die Bauträgergemeinschaft Flughafen München und Deutsche Lufthansa am Freitag über weitere Einzelheiten des Projekts. Wie Dr. Michael Kerkloh, Geschäftsführer der Flughafen München GmbH erklärte, gewinnt das Drehkreuz München durch den neuen Satelliten eine zusätzliche Abfertigungskapazität von elf Millionen Passagieren.

Für Thomas Klühr, Leiter des Hubmanagements München der Lufthansa, wird mit dem Ausbau die Voraussetzung für ein langfristiges Wachstum am Standort München geschaffen. Das 2003 eröffnete Abfertigungsgebäude, das speziell auf den Drehkreuzverkehr der Lufthansa und ihrer Partner ausgerichtet ist, wird schon heuer die Kapazitätsgrenze von 25 Millionen Fluggästen erreichen.

Das neue Satellitengebäude ist als Erweiterung der bestehenden Gepäcksortierhalle östlich des Terminal 2 geplant. Es ist künftig funktionaler und operativer Bestandteil des Terminal 2: Der 600 Meter lange Pier wird über 52 Gates und 27 zusätzliche Gebäudepositionen verfügen, womit sich die Anzahl der Positionen im Bereich des Terminal 2 mehr als verdoppelt.

Der Satellit ist kein eigenständiges Terminal und verfügt über keine "landseitige" Anbindung. Passagiere die über den Satelliten an- oder abreisen, nutzen die Check-in Einrichtungen, Ticketschalter und den Ankunftsbereich im Terminal 2. Die Verbindung zwischen Terminal 2 und Satellit erfolgt dabei über ein unterirdisches Personentransportsystem.

Das neue Gebäude soll 2015 in Betrieb gehen und wird auf einer Fläche von fast 123.000 Quadratmetern alle wichtigen Serviceeinrichtungen bieten, darunter zwei Service Center mit 24 Transferschaltern sowie 42 Passkontrollstellen. Mit fünf Lufthansa Lounges im Satelliten wird auch das Lounge Angebot verdoppelt. Dazu werden die Fluggäste auf einer Fläche von mehr als 9.000 Quadratmetern auch ein breites Angebot an Geschäften und Restaurants vorfinden.

Der Satellit zeichnet sich zudem durch seine Nachhaltigkeit aus. Der CO2-Ausstoß wird in dem neuen Gebäude künftig um 40 Prozent niedriger sein als in den bestehenden Terminals T1 und T2.

Die Investitionskosten für das Gebäude in Höhe von rund 650 Millionen Euro sollen wie beim Terminal 2 im Verhältnis von 60 zu 40 zwischen der FMG und Lufthansa aufgeteilt werden. Verantwortlicher Generalplaner für das Satellitengebäude ist das Münchner Architekturbüro Koch + Partner, das bereits beim Terminal 2 die Federführung hatte.

Die projektierte Terminalerweiterung ist Teil eines umfassenden Ausbauprogramms zur mittelfristigen Kapazitätsausweitung des Flughafens auf 50 Millionen Jahrespassagiere. Dies entspricht der heutigen Kapazität des Frankfurter Flughafens. Parallel zur Terminalerweiterung ist im Nordbereich des Flughafens auch der Bau einer weiteren Parallelpiste geplant, die seine Verkehrskapazität von gegenwärtig 90 auf 120 stündliche Flugbewegungen erhöhen soll.
© aero.at / Flughafen München / Lufthansa | Abb.: FMG | 19.02.2011 09:31


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