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Lufthansa will britische Tochtergesellschaft bmi verkaufen

Bmi
bmi Airbus A319, © world-of-aviation.de, Bjoern Schmitt Aviation Photography

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FRANKFURT - Die Deutsche Lufthansa stellt ihre verlustreiche Tochtergesellschaft British Midlands (bmi) zum Verkauf. Die Lage des 2009 komplett übernommenen Unternehmens bleibe schwierig, sagte Lufthansa-Vorstandsmitglied Stefan Lauer am Mittwochabend vor Journalisten in Frankfurt. Man arbeite hart an einer Perspektive für bmi und prüfe ausdrücklich, ob man nicht einen geeigneten Partner für die Gesellschaft finden könne.

Die bmi verfolge letztlich ein anderes Geschäftsmodell als die übrigen Gesellschaften im Konzern, sagte Lauer. Sie verfüge in London nicht über ausreichend Start- und Landerechte (Slots). Der britische Markt sei derzeit der schwächste in Europa, zudem habe bmi überdurchschnittlich unter den Problemen in Nordafrika gelitten.

Lauer bekräftigte hingegen das Ziel, die österreichische Austrian Airlines (AUA) komplett in den Lufthansa-Konzern zu integrieren. Der Prozess laufe "hervorragend". Die ehemalige Staatslinie werde ihr Ergebnis in diesem Jahr verbessern. Spekulationen, dass die AUA zusammen mit Germanwings und bmi zu einem großen Billigflieger umgebaut werden solle, seien "kompletter Unsinn". AUA verfüge über ein gutes Netz.

Für den Gesamtkonzern bestätigte Lauer erneut die Perspektive, den operativen Gewinn in diesem Jahr zu steigern. Das Unternehmen stehe europaweit unter den Netzwerk-Carriern am besten da.
© dpa-AFX | Abb.: world-of-aviation.de, Bjoern Schmitt Aviation Photography | 01.09.2011 09:12

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Beitrag vom 01.09.2011 - 11:53 Uhr
Das war aber nur der erste Schritt, dass muss sich jeder und jede bewusst sein!
Wenn die Zahlen bis mitte 2012 nicht anders aussehen wird es weitere gravierende Einschnitte geben innerkhalb des LH-Konzerns.

Könntest du etwas konkreter werden? Was genau sprichst du an?

Es kann oder es muss halt eventuell sein, dass LH, SWISS & AUA ihren eigenen Wachstum ein bisschen einbremsen müssen, mit der Hoffnung dass sich die "finanziellen Probleme" der einen oder anderen Gesellschaft in bälde bzw. rasch verbessern! Das Problem von mehr Ausgaben statt Einnahmen kann nur auf so eine Art gelöst werden.

@Oman Air
das scheint mir ein grundsätzliches missverständnis deinerseits. keine frage, dass kostenkontrolle eine der schlüssel für eine erfolgreiche = profitable firmenführung darstellt. eingrenzung des wachstums allerdings schein t mir nicht der gegebene schritt. dieses ist ein harter markt mit verdrängungswettbewerb, ich erinnere an die diskussion um die golfairlines angeführt vom massiven drängen von Emirates, in dem nur der überleben wird, der genügend gewicht auf die waage bringt. weil das einer nicht alleine kann im globalen rahmen, sehe aus dieser ecke die initiative und den antrieb von LH dieses gewicht im verbund der Star Alliance partner zu erzeugen und zu erhalten.

saludos a todos

charlie.f.kohn@sixpence-pictures.com
fine art photography // design // madrid



Eines schönen Tages müssen auch andere Airlines, ebenfalls die drängenden, wo auch immer auf dieser Welt den einen oder anderen Schritt zurück machen. Ich würde es so einfach viel besser finden als wenn wieder eine "Hammer-Wirtschaftskrise - mit allem drum und dran" - auf uns zukommt und alles schwer erarbeitete zu nichte macht!

Dieser Beitrag wurde am 01.09.2011 13:13 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 01.09.2011 - 11:45 Uhr
Das war aber nur der erste Schritt, dass muss sich jeder und jede bewusst sein!
Wenn die Zahlen bis mitte 2012 nicht anders aussehen wird es weitere gravierende Einschnitte geben innerkhalb des LH-Konzerns.

Könntest du etwas konkreter werden? Was genau sprichst du an?

Es kann oder es muss halt eventuell sein, dass LH, SWISS & AUA ihren eigenen Wachstum ein bisschen einbremsen müssen, mit der Hoffnung dass sich die "finanziellen Probleme" der einen oder anderen Gesellschaft in bälde bzw. rasch verbessern! Das Problem von mehr Ausgaben statt Einnahmen kann nur auf so eine Art gelöst werden.

@Oman Air
das scheint mir ein grundsätzliches missverständnis deinerseits. keine frage, dass kostenkontrolle eine der schlüssel für eine erfolgreiche = profitable firmenführung darstellt. eingrenzung des wachstums allerdings schein t mir nicht der gegebene schritt. dieses ist ein harter markt mit verdrängungswettbewerb, ich erinnere an die diskussion um die golfairlines angeführt vom massiven drängen von Emirates, in dem nur der überleben wird, der genügend gewicht auf die waage bringt. weil das einer nicht alleine kann im globalen rahmen, sehe aus dieser ecke die initiative und den antrieb von LH dieses gewicht im verbund der Star Alliance partner zu erzeugen und zu erhalten.

saludos a todos

charlie.f.kohn@sixpence-pictures.com
fine art photography // design // madrid
Beitrag vom 01.09.2011 - 11:02 Uhr
Das war aber nur der erste Schritt, dass muss sich jeder und jede bewusst sein!
Wenn die Zahlen bis mitte 2012 nicht anders aussehen wird es weitere gravierende Einschnitte geben innerkhalb des LH-Konzerns.

Könntest du etwas konkreter werden? Was genau sprichst du an?

Es kann oder es muss halt eventuell sein, dass LH, SWISS & AUA ihren eigenen Wachstum ein bisschen einbremsen müssen, mit der Hoffnung dass sich die "finanziellen Probleme" der einen oder anderen Gesellschaft in bälde bzw. rasch verbessern! Das Problem von mehr Ausgaben statt Einnahmen kann nur auf so eine Art gelöst werden.


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