Definitives "Nein"
Älter als 7 Tage

Fraport will nicht beim Flughafen Hahn einsteigen

Flughafen Frankfurt-Hahn
Vorfeld des Flughafens Frankfurt-Hahn, © Flughafen Frankfurt-Hahn
FRANKFURT - Frankfurts Flughafenbetreiber will nicht wieder beim defizitären Hunsrück-Airport Hahn einsteigen. Der rheinland-pfälzischen CDU erteilte ein Fraport-Sprecher am Donnerstag auf dpa-Anfrage eine eindeutige Absage. "Definitiv Nein", sagte er, nachdem die CDU-Fraktion einen Fraport-Wiedereinstieg in die Debatte gebracht und umgehende Gespräche der rot-grünen Landesregierung mit dem Unternehmen und der schwarz-gelben Landesregierung in Hessen gefordert hatte.

Es gebe kein Interesse Fraports an einem Einstieg, sagte der Unternehmenssprecher weiter. "Das würde auch keinen Sinn ergeben." Die Fraport war vor zweieinhalb Jahren am Hahn ausgestiegen. "Die aktuelle Entwicklung am Hahn bestätigt den damaligen Schritt", hieß es weiterhin.

In den vergangenen Tagen hätten sich mehrere Luftverkehrsgesellschaften entsprechend geäußert. Nach Überzeugung der CDU-Landtagsopposition in Mainz legen dagegen die Nachbarschaft sowie das Ziel, Flüge von Frankfurt nach Hahn zu verlagern, und die gemeinsame Vorgeschichte einen Wiedereinstieg nahe. Allerdings müssten für die Fraport attraktivere Bedingungen ausgehandelt werden, hatte die Fraktion nach Gesprächen mit Schwarz-Gelb in Hessen mitgeteilt.
© dpa-AFX | Abb.: Flughafen Hahn | 29.09.2011 18:24


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