Gescheiterter Air Berlin-Kauf
Älter als 7 Tage

Wöhrl bekräftigt Interesse an Condor-Übernahme

Condor
Condor am Flughafen Frankfurt, © world-of-aviation.de, Bjoern Schmitt Aviation Photography

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MÜNCHEN - Der Flugunternehmer Hans Rudolf Wöhrl hat Interesse an einer Übernahme des Ferienfliegers Condor. "Wenn das Thema akut wird stehen wir zur Verfügung", sagte Wöhrl in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). Die Condor-Muttergesellschaft Thomas Cook prüft derzeit einen Verkauf der Fluggesellschaft. Wöhrl rechnet damit, dass Thomas Cook"mehr als 300 Millionen Euro fordern wird, da Condor hohe liquide Mittel hat."

Vor einigen Monaten wollte Wöhrl Air Berlin kaufen. "Wir hätten mit unserer Beteiligungsfirma Intro und einer Investorengruppe gerne Air Berlin übernommen", sagt der Unternehmer in dem SZ-Gespräch. Man habe angeboten, 220 Millionen Euro frisches Kapital in die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft zu schießen, wenn man im Gegenzug 52 Prozent der Anteile erhalten hätte.

Die anderen Air-Berlin-Gesellschafter hätten stattdessen jedoch Etihad Airways aus Abu Dhabi als Partner an Bord geholt. "Sie hatten wohl Angst, dass ihre Anteile verwässert werden", vermutet Wöhrl als Grund für die Ablehnung seines Angebots.

Wöhrl gründete in den siebziger Jahren den Nürnberger Flugdienst (NFD), der später in Eurowings umfirmierte. Zeitweise gehörte ihm die dba (ehemals Deutsche BA), sowie eine Mehrheit am Ferienflieger LTU. Beide verkaufte er an Air Berlin.
© dpa-AFX | Abb.: dba | 15.04.2012 20:34

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Beitrag vom 18.04.2012 - 09:05 Uhr
Ich hoffe doch sehr,dass er dies liest!Die Fakten sind doch bekannt und müssen nicht belegt werden.Es gibt ca 800 Zeugen.Leider haben diverse Klagen nicht zur Gehaltsnachzahlung geführt.Man hätte ja mit 4 Monatsgehältern ohne Kündigungsfrist unter Verzicht auf alle Arbeitnehmerrechte gehen können.So etwas nennt man Kapitalismus,Moral und Menschlichkeit sind für solche Heuschrecken Fremdworte.
Beitrag vom 17.04.2012 - 17:37 Uhr
@reader
ich hoffe für dich f.r. wöhrl liest das nicht. es könnte dir schwer fallen, deine beschuldigungen zu belegen.

saludos a todos
charlie.f.kohn@sixpence-pictures.com
fine art photography // design // madrid

Dieser Beitrag wurde am 17.04.2012 17:47 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.04.2012 - 15:19 Uhr

 http://www.finanz-lexikon.de/heuschrecken_2985.html
Als Heuschrecken werden von Teilen der Politik und den Gewerkschaften Hedge-Fonds charakterisiert. Die Bezeichnung geht auf einen Ausspruch des früheren SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering zurück.
Der Sozialdemokrat verglich damals das vermehrte Auftreten von Finanzinvestoren als Aufkäufer von Firmen mit einer Heuschreckenplage. Die Bezeichnung von Hedge-Fonds als Heuschrecken ist seither in der politischen Debatte weit verbreitet.
Die Intro des Herrn Wöhrl hat die DBA für einen Euro von BritishAirways bekommen,damit diese bei der Verwertung der vom Management ausgeraubten gut verdienenden Luftfahrtgesellschaft nicht das Gesicht und den zweifelhaften Ruf verlieren.In der Bilanz von BA ist die DBA nie wie die anderen Luftfahrtbeteiligungen als Verlustbringer aufgetaucht.Wenn man nach 4 Jahren mit der DBA ca 125 Mio Euro erlöst,kann dies kein Pleitekandidat gewesen sein.Wöhrl hat die Mitarbeiter ausgebeutet und um ihre Gehaltsteile betrogen und seinen Profit für sich behalten.
Soll er daran ersticken!


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