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Fraport AG zieht sich aus Neu-Delhi zurück

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FRANKFURT - Der Flughafenbetreiber Fraport will seinen Anteil am Flughafen von Neu-Delhi verkaufen. Fraport hält zehn Prozent an der indischen Betreibergesellschaft DIAL.

Das im MDax notierte Unternehmen verhandele bereits mit dem indischen Infrastruktur-Konzern GMR über einen Verkauf der Beteiligung, sagte Fraport-Vertriebsmann Ansgar Sickert, am Freitag der Nachrichtenagentur Bloomberg.

"Wir haben die Beteiligung am Flughafenbetreiber in Neu Dehli mit einer Bindungsfrist, die im kommenden Jahr ausläuft", sagte ein Fraport-Sprecher. "Wir haben über diese Beteiligung nachgedacht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass die Minderheitsrolle, die wir dort einnehmen, nicht zu unserer strategischen Ausrichtung passt. Daher wollen wir die 10 Prozent veräußern."

Zudem schließt Fraport sein Büro in Indien. Die dortigen Entwicklungsmöglichkeiten schätzt das Unternehmen als gering ein. "Der indische Staat hatte weitere Airportprivatisierungen in Aussicht gestellt, die fanden und finden aber nicht statt", sagte der Sprecher. Daher gebe es für Fraport in Indien derzeit kein Potenzial. Dies bedeute nicht das endgültige Aus von Fraport auf dem indischen Markt, sondern nur, dass das Unternehmen sich im Moment nicht darauf konzentriere. "Wir beobachten den Markt weiter."
© dpa-AFX | 08.06.2012 09:16


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