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Lufthansa räumt Brussels Airlines Kreditlinie ein

Brussels Airlines A319
Brussels Airlines A319, © Ingo Lang

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FRANKFURT - Die Lufthansa hat ihrem belgischen Partner Brussels Airlines bei Bedarf eine Kreditlinie von bis zu 100 Millionen Euro eingeräumt. Einen entsprechenden Bericht auf der Webseite von "De Tijd" bestätigte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage.

Lufthansa hält an der Gesellschaft 45 Prozent und besitzt eine Option, auch die restlichen 55 Prozent zu erwerben. Die Belgier durchlaufen derzeit ein Restrukturierungsprogramm. Als Aktionär sei die Lufthansa von der Wirksamkeit der Maßnahmen überzeugt und unterstütze die Fluggesellschaft auf ihrem Weg, erklärte die Sprecherin.

Bei Bedarf sei eine Kreditlinie von bis zu 100 Millionen Euro eingeräumt worden. Diese sei an konkrete Bedingungen geknüpft. Diese umfassten etwa weitere Restrukturierungserfolge und Beiträge anderer Interessengruppen.
© dpa-AFX | 08.10.2012 20:33

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Beitrag vom 10.10.2012 - 07:20 Uhr
@saftfrucht:
Da sind ist ne Menge Halbwissen gepostet worden.
Was die Vergütungen angeht, kenn ich ich durchaus die Branchen üblichen Gehälter und die sind ( einige Negativbeispiele ausgenommen ) bei der Konkurrenz sowohl gleichwertig, als auch höher.
Selbst in Relation zu den Lebenshaltungskosten ist die Bezahlung keineswegs besser.

Der Rest waren leider nur Floskeln.
Wie auch immer: back to topic.
Beitrag vom 10.10.2012 - 00:10 Uhr
Oh oh, da hab ich wohl in ein Wespennest gestochen.
Woher ich es nehme dass LH-Piloten überbezahlt sind? Das ist relativ einfach, es gibt keinen Anhaltspunkt warum sie es nicht sein sollten. Anderswo machen Piloten für weniger Geld eine gleich gute Arbeit. Dass LH-Piloten nun wer weiß wie viel toller ausgebildet sein sollen als anderswo ist lächerlich. Sicher ist der Standard dort ausgezeichnet, aber nichts was es nicht auch woanders gäbe.
Die Altverträge sind sowieso jenseits von Gut und Böse, aber auch die Verträge zu denen aktuell bei Classic eingestellt wird sind schlichtweg überbezahlt.
Ein Pilot ist im Endeffekt als Kapitän eine Führungskraft der mittleren Führungsebene - bezahlt werden sie aber in der Spitze wie die Geschäftsführung in mittelständischen Unternehmen. Das wird wohl kaum als angemessen durchgehen (auch angesichts der kurzen Ausbildung) - das kann man auch nicht mit Verantwortung und Unannehmlichkeiten wie Jetlag schönreden.
Es wäre meines Erachtens schon ausreichend und würde der Lufthansa langfristig sehr viel bringen, wenn man bei Neuverträgen einfach 3-4 Gehaltsstufen vorspannt, statt bei knapp 65.000 Euro fängt man dann eben bei 50.000 an - mehr gibt es anderswo auch nicht. Und statt bei 225.000 Euro kann man auch ruhig bei 180.000 Schluss machen. Davon wird keiner arm und unfair ist das ganze auch nicht.
Es verlangt ja keiner dass ihr für den Hungerlohn von Niki oder Intersky fliegt.


Um wieder zum Thema zurück zu kommen, sollten wir hier abbrechen. Nur soviel: Wärest du richtig informiert, dann wüstest du, dass wir bereits ( uns nicht nur ein Mal ) in schweren Phasen verzichtet haben. Nur waren daß externe Krisen und kein Missmanagement der Firma, wie in diesem Fall.

Richtig, ihr habt. Aber den Wohlstandsbauch habt ihr euch ja schon wieder fleißig angefressen. Dass die aktuelle Misere nur auf Missmanagement zurückzuführen ist, ist auch nur die halbe Wahrheit - sicher ist das ein nicht unbedeutender Teil, aber die Hauptsache ist ein sich um Umbruch befindliches Marktumfeld. Etwas anderes war die Deregulierung auch nicht, bei der aber sehr wohl verzichetet wurde.
Auf das Blabla von wegen sämtliche Piloten seien überbezahlt wenn die von LH es sind, das kann man ja nur als schlechten Scherz abtun. Die Cockpitcrews bei LH gehören international zu den Spitzenverdienern (sowohl absolut als auch in Relation zu den Lebenshaltungskosten vor Ort). Die meisten Piloten, selbst bei internationalen Spitzenairlines, können sich nach solchen Entlohnungen nur alle zehn Finger schlecken.

So viel nur zur Darlegung meiner Behauptung von 12:36. Da das ja nicht das Diskussionsthema hier ist, empfehle ich bei weiterem Diskussionsbedarf eine PM an mich.



Dieser Beitrag wurde am 10.10.2012 00:14 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.10.2012 - 18:00 Uhr
@MD 11 ich glaube das du den Ansatz nicht ganz verstanden hast.
Jetzt persönlich darauf einzugehen, lenkt nur vom Thema an und bringt der Diskussion leider wenig. Ich glaube das niemand in diesem Forum über dein Gehalt Wertungen äußert. Die Aussage von Saftfrucht probiert lediglich argumentativ dazulegen das die Probleme bei der LH nicht primär in den Zukäufen liegt.
Nebenbei ist die definition von überbezahlt bei einem globalen Beruf wie die des Pilotens nicht klar zu positionieren, da Piloten mit gleichen können bei Airlines aus Ländern mit geringeren Lebenskosten auch geringer entlöhnt werden. So wie Deutsche Piloten der LH mit den älteren Verträgen im internationalen Vergleich auf das jeweilige Fluggerätmuster meines erachtens nach im oberen Bereich schwimme, oder?

Ich kann leider diese Deutsche Mentalität nicht mehr verstehen.
"Falsch, ich mache mir Gedanken über meinen Job. Es geht darum, dass wegen solcher Fehler ggf. zahlreiche Kollegen in eine direct 4U überführt werden sollen. Es geht darum das deswegen bis zu 3000 Leute am Boden entlassen/abgebaut werden sollen. Es geht darum, dass deswegen die verbleibenden Kollegen am Boden mittlerweile am absoluten Limit arbeiten. Es geht darum, dass deswegen die komplette Belegschaft verunsichert ist.
Es geht darum, dass die Kollegen den Glauben an das Unternehmen und insbesondere den Vorstand verloren haben.
Niemand will das Unternehmen verlassen, aber etliche wissen nicht, ob und wo sie künftig noch im Unternehmen verplant und gebaraucht werden."

Wenn das doch alles so ist, warum stellt man dann sich nicht genau dann WENN es Berg ab geht mit dem eigenen Arbeitgeber dahinter und ünterstütz so gut es geht?! Eure Tarife werden sich so oder so ändern und auch ob es Direct4u oder Lufthansa Regional heißt die LH hat Jahre lang einen Fehler gemacht: Den schlecht laufenden Deutschlandverkehr und teils problematischen Europaverkehr nicht angepasst auf die Wettbewerbsfähigkeit sondern die überschüsse aus dem Langstreckenverkehr als Ausgleich genommen. Die Kurzstrecke wurde sehr lange nicht optimiert auf das Geschäft, aber jetzt wird dieses Problem endlich angegangen, dass IHR jetzt euch darüber beschwert das ihr weniger Gehalt bekommt, kann ich verstehen. Dann aber zu behaupten ihr wollt eurem Arbeitgeber helfen ist eine Frechheit. Die Franzosen haben diese Jahr noch auf einen Teil des Gehaltsverzichtet, damit AF weiterhin ihnen eine Sicherheit bieten kann. Deutsche wenn ihr keinen beseren Arbeitgeber findet, dann helft euren Arbeitgeber in Kriesen, damit diese euch Sicherheit bieten und eure Rechnungen bezahlen können

Um wieder zum Thema zurück zu kommen, sollten wir hier abbrechen. Nur soviel: Wärest du richtig informiert, dann wüstest du, dass wir bereits ( uns nicht nur ein Mal ) in schweren Phasen verzichtet haben. Nur waren daß externe Krisen und kein Missmanagement der Firma, wie in diesem Fall. Wenn ich mir die jüngerne Kollegen ansehe, dann liegt das Gehaltsgefüge ohnehin schon längst nicht mehr über Branchendurchschnitt, was im Umkehrschluss bedeutet, dass sämtliche Piloten überbezahlt sind und dass willst du mir nicht wirklich erzählen, oder? Dann wären sämtliche Airlines völlig jenseits von Gut und Böse.


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