"Der Spiegel"
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Germanwings-Piloten fordern mehr Gehalt

germanwings A319
germanwings A319, © Ingo Lang, edition airside

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FRANKFURT - Die Lufthansa muss beim geplanten Ausbau ihrer Tochter Germanwings nach "Spiegel"-Informationen mit neuen Gehaltsforderungen der Piloten ihres Billigablegers rechnen. Diese sehen sich nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins nicht mehr an frühere Zugeständnisse gebunden und fordern eine Angleichung ihrer Bezüge an die ihrer Kollegen bei Lufthansa. Sollten Verhandlungen um einen neuen Vergütungstarifvertrag scheitern, "sind wir ruck, zuck streikfähig".

Das Nachrichtenmagazin zitiert ein Mitglied der Tarifkommission. Niedrigeren Gehältern bei Germanwings sei 2004 nur unter der Bedingung zugestimmt worden, dass die Billigtochter unabhängig von der Mutter operiere und nicht zu stark wachse. Nach "Spiegel"-Informationen hatte die Tarifkommission schon Ende September in einem Schreiben erklärt, die Grundlage für gesenkte Arbeitsbedingungen sei entfallen.

Lufthansa hatte vor wenigen Tagen angekündigt, ab 2013 einen Großteil ihres bislang verlustreichen Europaverkehrs auf Germanwings zu verlagern. Dort verdienen Piloten 20 Prozent weniger.
© dpa | 14.10.2012 11:55

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Beitrag vom 18.10.2012 - 09:05 Uhr
@PLANEtruth: Könnte man so subtile Verallgemeinerungen und Einschätzungen dann auch bitte mit Fakten belegen? Sie zeichnen da ein Bild, das ich nicht (im geringsten) bestätigen kann, bin sehr gespannt. Ansonsten heften wir das lieber unter "Dampfplauderei" ab, gell? ;-)
Beitrag vom 18.10.2012 - 00:03 Uhr
...... Kann eine tolle Karriereleiter sein,

WOW, geht es hier nur um Karriere????? In erster Linie doch ums Geld! ich weiss im Cockpit ist es wichtig schnell den 4. Streifen zu bekommen und das macht mir oft "ANGST" denn da sitzen dann vorne Links Personen die mit dem Fliegen nicht viel gemein haben aber es nicht leidern konnten unter dem Pantoffel eines Kommandanten zu fliegen, aber selbst gerade mal Minimum Stunden haben um in ein "Upgrade" zu gehen, egal bei welcher Firma.

Solche Menschen sind eine echte GEFAHR fuer ALLE die in einenen Flieger einsteigen, nur weil da jemend "karriergeil" ist.
GUT Ding braucht Weile, heisst es doch!? Erfahrungen im richtigen Leben und auch Notsituationen lassen alle Beteiligten lernen, das dauert eben etwas laenger. Es hoert sich fuer viele gut an zu sagen ich bin Kapitaen als nur zu sagen, ich bin Pilot, oder????? ;-)
Karriere bei weniger Geld, also eher nicht, das sehe ich dann nur als GEILHEIT aber nicht als Karriere.
Wenn jemand GUT ist in der Fliegerei, dann wagt man sich vielleicht auch ins Ausland um wirklich "Karriere" zu machen, evtl. auch Cargo? ..... oder ist da die Karriere dann wieder nur 2-rangig?
Beitrag vom 16.10.2012 - 09:15 Uhr
Man darf auch nicht vergessen, dass es Tarifverträge gibt und andere Strömungen in den Firma.
Wenn man, weniger Geld akzeptiert, um dann schneller bei German Wings den 4. Streifen bekommt, dann ist das ja legitim und auch Jedem selber überlassen. Kann eine tolle Karriereleiter sein, die man nimmt oder halt bei LH Classic 5-10 Jahre langer wartet.

Wenn man dann aber am Ende, das GLEICHE macht und die LH quasi die kleine Zubringergesellschaft auf das normale Tagesgeschäft umstrukturiert, dann sind diese Verträge und Unterschiede nicht mehr gerechtfertigt.
Dann könnte man auch gleich bei der LH Classic arbeiten.
Und wenn man nun weiterdenkt:
In Zukunft wird es dann so sein, dass man UM den 4. STREIFEN zu bekommen, IMMER über German Wings gehen muss, zu dann weniger Geld, aber zu den GLEICHEN WARTEZEITEN, wie früher auf der Passage, weil ja nun alle,die CPT werden wollen nun durch das Nadelöhr GW müsen......
Damit würden alle Copiloten dann gezwungen sein, sich seine Karriere in Zukunft verpflichtend einzukaufen. Das kann nicht sein.
Ich bin nicht gegen das Konzept GW, und da es alle machen, und die Menschen auf NO FRILLS im Moment Wert legen, dann soll es so sein. Es wird ja ein Produkt an den Kunden verkauft und der ist König.

Aber, dann muss man intern auch veränderte Arbeitsbedingungen und Entlohnung neu verhandeln, da die alte Grundlage entzogen ist. Das wuerde jeder Arbeitnehmer fordern.

Anderungen bei der Bezahlungsstruktur wird wohl auch das Ziel der Firma sein, dem man einen Kompromiss entgegen setzen muss.
Und bevor es wieder los geht a la " verdienen doch genug ", dem sei gesagt :" WELCHER NORMALE MENSCH WÜRDE SEINEN STAND WOHL FREIWILLIG AUFGEBEN ?" Ehrlichkeit ist angesagt. Und bei der Durchschnittsgehaltsstruktur bei den neuen Vertraegen in Deutschland mochten 50% der Neider diesen Job nicht mehr machen.


Dieser Beitrag wurde am 16.10.2012 09:23 Uhr bearbeitet.


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