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Erster Linienflug von Kassel-Calden abgesagt

Flughafen Kassel
Animation Terminal Kassel-Calden II , © Flughafen Kassel

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KASSEL - Der umstrittene Flughafen Kassel-Calden kommt nicht aus den Schlagzeilen: Aus dem für Donnerstag geplanten ersten Linienflug in Kassel-Calden wird nichts - er wurde gestrichen.

"Der Flug nach Split wurde abgesagt, der nächste reguläre Linienflug geht am 9. Mai", sagte eine Flughafen-Sprecherin am Donnerstag. Gründe für die Absage nannte sie nicht, dies sei eine Entscheidung der Fluggesellschaft Croatia Airlines. Die Airline war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Bereits direkt nach der Eröffnung des Flughafens waren Flüge gestrichen worden, einige Passagiere wurden damals zum Konkurrenzflughafen Paderborn gebracht.

Der 271 Millionen Euro teure Regionalflughafen war erst am 4. April eröffnet worden - begleitet von Kritik, etwa wegen der Kosten.

Update 03.05.: Mysteriöse Massenerkrankungen beim Kabinenpersonal der Croatia Airlines waren der Grund für den Ausfall des ersten Linienflugs am neuen Flughafen Kassel-Calden. Die Reise nach Split war am Donnerstag überraschend abgesagt worden - ebenso wie viele andere Flüge der Linie nach Deutschland und Österreich. Wie das staatliche kroatische Krankenversicherungsamt am Freitag in Ljubljana berichtete, waren 42 Stewardessen und Stewards erkrankt - das ist etwa ein Drittel des gesamten Kabinenpersonals. Sie würden nun ebenso überprüft wie die Ärzte, die sie krankgeschrieben hatten.

Croatia Airlines vermutet, dass die Erkrankungen nur vorgetäuscht wurden und es sich eigentlich um einen Protest gegen die Sparmaßnahmen der vom Bankrott bedrohten staatlichen Airline handelte. Die Fluggesellschaft will ein Fünftel ihrer Beschäftigten loswerden.
© dpa | 03.05.2013 06:37

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Beitrag vom 03.05.2013 - 18:12 Uhr
Ein weiteres Millionengrab... Geld, das an den großen bestehenden Drehkreuzen deutlich besser angelegt wäre.
Theroretisch. Praktisch würd das dort aber nie ankommen. Das sind wirtschaftlich geführte Unternehmen, die sich ihr Geld selber verdienen müssen.

Kassel dagegen ist m.E. ein Fall für Brüssel, ob's dort auch mit rechten Dingen zuging.
Es ist doch absurd, dass sich die Länder mit Steuermitteln gegenseitig das Wasser abgraben dürfen, und das auch noch völlig legal . Diese Nummer läuft ja nicht nur zwischen Westfalen (PAD), Hessen (KSF) und Thüringen (ERF), sondern auch zwischen Württemberg (FDH( und Bayern (FMM), oder in dem Lokalderby Saarland (SCN) und Rheinland.Pfalz (ZQW und FHN). Unglaublich, dass der Bund da keine verbindliche Raumplanung auf die Beine bringt.
Beitrag vom 03.05.2013 - 17:48 Uhr
Ein weiteres Millionengrab... Geld, das an den großen bestehenden Drehkreuzen deutlich besser angelegt wäre.
Beitrag vom 03.05.2013 - 12:29 Uhr
Die hessische Landesregierung sollte eigentlich aus Scham geschlossen zurücktreten.


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