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Lufthansa nimmt vier weitere A350-900 in die Flotte

Lufthansa Airbus A350-900
Lufthansa Airbus A350-900, © Lufthansa

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FRANKFURT - Lufthansa erhöht beim Umbau der Langstreckenflotte das Tempo. Die Airline nimmt Anfang 2022 vier weitere Airbus A350-900 in die Flotte. Lockerungen von Einreiseregeln in Nordamerika und Asien hauchen dem Lufthansa-Interkontnetz neues Leben ein - nur ein Markt trübt die Aufbruchstimmung.

Lufthansa stockt die A350-Flotte Anfang 2022 auf 21 Flugzeuge auf. Im Vorfeld der IATA-Jahreskonferenz hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr erstmals den Leasingdeal, über den seit Monaten spekuliert wird, bestätigt: Lufthansa nimmt Philippine Airlines vier A350-900 ab.

"Die Modernisierung der Flotte ist eine der Säulen, um die Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu bewältigen", sagte Spohr laut "Reuters" vor Medienvertretern in Boston. In der Metropole an der US-Ostküste tagt bis Dienstag der Linien-Luftfahrtverband IATA.

Lufthansa werde mit den zusätzlichen A350 die Ausmusterung der A340-600 und der 747-400 beschleunigen, sagte Spohr. Eine Verlegung der A350-900 RP-C3506 von Manila nach München hatte im Juli Spekulationen über eine Leasingübernahme durch Lufthansa entfacht. Lufthansa wird das Flugzeug als "D-AIVC" anmelden.

Lufthansa bezieht die Extra-A350 von den Leasingfirmen Avolon, SMBC Aviation Capital und Goshawk

Nach aero.de-Informationen prüft Lufthansa zudem einen dauerhaften Einsatz der A350-900 an den Drehkreuzen in Frankfurt und München. Vor der Krise hatte Lufthansa die A350 allein in München stationiert. Derzeit lässt Lufthansa acht A350 aus Frankfurt starten, die übrigen neun vom Drehkreuz München.

Das China-Problem

Die Aufhebung strikter Einreisesperren für die USA spürt Lufthansa seit Wochen in den Buchungen. Auch das Asiennetz will Lufthansa bald wieder deutllich ausbauen. "Wir sind auf einen Hochlauf im Dezember vorbereitet", sagte Lufthansa-Managerin für Asien-Pazifik, Elise Becker, kürzlich in einem "Bloomberg"-Interview.

Spohr warnte in Boston vor Folgen einer zögerlichen Öffnungsstrategie von China. Für Ausländer bleibt die Volksrepublik weitgehend abgeriegelt. "Das bremst nicht nur die Erholung bei Lufthansa, sondern auch die Erholung der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China", sagte Spohr.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 04.10.2021 08:20

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Beitrag vom 04.10.2021 - 16:28 Uhr
Die B789 soll ja noch dieses Jahr kommen, die A340 sind damit raus, die A380 sind raus, die B744 sind wohl auch raus, die B779 kommen bald.

Hm also ich hab für nen Flug nach Orlando im Frühjahr ( edit Herbst durch Frühjahr erstetzt Termin verwechselt)nächsten Jahrs noch neh 744 stehen.
Vielleicht wird die ja dann durch was anderes Zeitnah ersetzt. Hoffentlich A359

Dieser Beitrag wurde am 04.10.2021 16:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.10.2021 - 16:18 Uhr
Sind das die 5 weiteren bestellten die zusammen mit der B789 oder kommen oder sind das weitere Flieger?

Wenn ja, hätte die LH dann bald 50 A359 zusammen, oder?

43 sind ja fix, dazu kamen dann nochmal 5 und dann noch diese Leasingübernahme?

Die LH gibt dann ordentlich Gas und wird sobald Corona nächstes Jahr nachhaltig vorbei ist eine sehr moderne und sparsame Flotte haben.
Die B789 soll ja noch dieses Jahr kommen, die A340 sind damit raus, die A380 sind raus, die B744 sind wohl auch raus, die B779 kommen bald.

Auch A320 und A321 neo laufen weiter zu.


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