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Neue A380-Standardkabine hat Platz für 558 Passagiere

British Airways Airbus A380
British Airways Airbus A380, © Airbus S.A.S.

Airbus A380-Kabinen

Airline
Sitze
Air France
516
British Airways
469
China Southern Airlines
506
Emirates
489/517
Korean Air
407
Lufthansa
526
Malaysia Airlines
494
Qantas
484
Singapore Airlines
409/471
Thai Airways
507
TOULOUSE - Voller aber nicht enger - Airbus hat im A380 Raum für 33 zusätzliche Sitze entdeckt. In der neu aufgeteilten Standardkabine bringt der Hersteller 558 Passagiere in drei Klassen unter. "Nach sechs Jahren in der Krise stehen wir vor einer Wachstumsphase mit zunehmendem Verkehrsaufkommen", sagte Airbus-Sprecherin Marcella Muratore aero.de. "Airbus bietet Betreibern einen nochmals optimierten A380 an, um dieses Aufkommen zu bedienen."

Airbus bewarb die A380 zunächst mit 525 Sitzen. Im Durchschnitt statteten Airlines die A380 bisher mit 490 Sitzen aus, Korean Air gar nur mit 407 Sitzen.

Aus Sorge um den Geräusch- und Boardingkomfort im Hauptdeck untergebrachte Premiumabteile kosten frühe Betreiber viel Platz. Da inzwischen aber an allen A380-Hubs beide Decks direkt geboarded werden können (und es auch oben leise ist), schlägt Airbus den Einbau von zehn First Class-Suiten und 84 Business Class-Sitzen im Oberdeck vor. Der Großteil der jetzt 464 Economy-Sitze wurde ins Hauptdeck verlagert.

"Durch die Unterbringung fast der gesamten Economy Class im Hauptdeck gewinnt man 33 Sitze, die weiterhin 18,5 Zoll breit sind", erläuterte die Sprecherin. Mit 558 Passagieren an Bord könnten Airlines ihre Kosten pro Sitz "um fünf bis sieben Prozent" senken. "Allerdings sind das natürlich nur Vorschläge, an denen die Airlines ihre eigenen Kabinenlayouts festlegen."

Manch künftigem Betreiber aus den Schwellenmärkten dürften sogar 558 Sitze an Bord seiner Flugzeuge noch zu wenig sein. Für sie bietet Airbus auch eine Sardinen-Bestuhlung mit elf Sitzen je Reihe an. Bis zu 600 Passagiere können so - hoffentlich nur auf kürzeren Strecken - an Bord der A380 reisen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 01.08.2013 09:20

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Beitrag vom 04.08.2013 - 15:38 Uhr
Ich persönlich betrachte eine gut gedämmte Kabine effektiv als Nachteil. Wer mit quengelnden Kindern in derselben Kabine fliegt, ist froh, wenn er das nicht anhören muss.

Ich hatte das „Vergnügen“ mehrere Male in der First des A380 während Nachtflügen zu sein. Die Schnarchgeräusche und die Stimmen der schlaflosen Passagiere haben mir die Nachtruhe geraubt.
Von „luxuriöser Erholung“ keine Spur! Wären die Motorengeräusche nur lauter gewesen!
Heute achte bei der Buchung nicht nur auf die Ausstattung der Kabine…

Ich vermute, dass mit einer herkömmlichen Geräuschdämmung einiges an Gewicht hätte eingespart werden können.

Das Raumgefühl im Oberdeck des A380 ist, meines Erachtens, wirklich nicht berauschend. Ich habe diese als beengend angesehen. Und: der Blick aus dem Fenster war so berauschend wie derjenige durch ein Rohr. Aber ich weiss: das ist Ansichtssache.
Beitrag vom 04.08.2013 - 14:38 Uhr
Tja das sehen viele anders. Durch das leisere Fluggeräusch werden die Geräusche in der Kabine leichter wahrnehmbar, und die haben größeres Störpotenzial als ein monotones Brummen wenn man schlafen möchte.
Beitrag vom 04.08.2013 - 14:23 Uhr
saftfrucht: Noe ... keine 2 Seiten ... am ausm Fenster gucken hat man sich schnell satt gesehen, aber es geht nichts über einen leisen Flug ... zumindestens meine Erfahrung auf vielen Langstreckenflügen ...


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