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Bombardiers CSeries absolviert Erstflug

Bombardier CSeries
Bombardier CSeries FTV1, © Bombardier

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Erstflug Bombardier CSeries 100

Bombardier CSeries FTV1
Erstflug der Bombardier CSeries FTV1 (© Bombardier Aerospace)
Bombardier CSeries FTV1
Bombardier CSeries FTV1
Erstflug der Bombardier CSeries FTV1 (© Bombardier Aerospace)
Bombardier CSeries FTV1
Bombardier CSeries FTV1
Erstflug der Bombardier CSeries FTV1 (© Bombardier Aerospace)
Bombardier CSeries FTV1
Bombardier CSeries FTV1
Erstflug der Bombardier CSeries FTV1 (© Bombardier Aerospace)
Bombardier CSeries FTV1
Erstflug CSeries Crew
Crew Erstflug CSeries FTV1 am 16.9.2013 (© Bombardier Aerospace)
Erstflug CSeries Crew
MONTRÉAL - Bombardier sagt den Rivalen Airbus und Boeing den Kampf an. Am Montag absolvierte die bislang größte Verkehrsmaschine des Herstellers erfolgreich ihren Jungfernflug. Auf dem zweieinhalb stündigen Flug erreichte der Prototyp FTV1 eine Flughöhe von 12.500 Fuß (3.210m) und eine Geschwindigkeit von 230 Knoten (426 km/h). Die CSeries tritt in einem lukrativen Markt an, der bislang von den Mittelstreckenjets Airbus A320 und Boeing 737 beherrscht wird.

Bombardier stellt eigentlich Regionaljets her. Mit der CSeries stoßen die Kanadier in die Klasse der 100 bis 149 Plätze großen Maschinen vor. In einer Version mit engerer Bestuhlung und zusätzlich notwendigen Notausgängen über den Flügeln steigt die Kapazität der CSeries sogar auf 160 Plätze an.

Bombardier verspricht den Fluggesellschaften besonders günstige Unterhaltskosten. So soll der Spritverbrauch etwa durch den Einsatz von leichten Verbundmaterialien gesenkt werden. Airbus und Boeing hatten sich gegen Neuentwicklungen entschieden und modernisieren stattdessen derzeit ihre Modelle, unter anderem mit neuen Triebwerken.

Die Lufthansa gehört zu den ersten Kunden der CSeries. Flottenchef Nico Buchholz war beim Jungfernflug am Flughafen Montréal-Mirabel dabei und lobte das Modell als sehr gut geeignet für Strecken innerhalb Europas. "Es ist leise, es ist spritsparend, es ist alles was wir suchen." Die kanadische Regierung gratulierte zum erfolgreichen Erstflug.

Mit der Auslieferung der CSeries soll nach früheren Angaben im kommenden Jahr begonnen werden. Die Neuauflagen der Verkaufsschlager von Airbus und Boeing kommen später heraus: Der A320neo ist für 2015 vorgesehen, die 737 MAX soll im Jahr 2017 erscheinen.
© dpa-AFX, aero.at | Abb.: Bombardier | 16.09.2013 18:54

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Beitrag vom 17.09.2013 - 12:50 Uhr
Vielen Dank für die lehrreichen Antworten auf meine letzten Fragen.
Beitrag vom 17.09.2013 - 11:32 Uhr
Bombardiers Hauptproblem ist, dass Airbus, aufgrund der massiv höheren Produktionszahlen, die größere A320 günstiger anbieten kann als Bombardier die CS300.

Da braucht Bombardier schon gute Argumente um einem Kunden, der schon A320 in der Flotte hat, die CSeries zu verkaufen. Die hat Bombardier bei einigen Kunden sicher, aber bei der breiten Masse bin ich skeptisch.
Gleiches gilt analog natürlich für die Boeing 737-800.

Operativ ist sie sparsamer, aber die Kapitalkosten darf man nicht vernachlässigen, und die A320 bietet eben immer Luft nach oben.

Auch wenn das Umfeld schwer ist, ist das Ende der Fahnenstange für die CSeries noch lange nicht erreicht. Lufthansa hat noch 30 Optionen und ich rechne damit dass diese auch gezogen werden und vielleicht auch darüber hinaus weitere bestellt, die Verwendungsmöglichkeiten wurden ja von Godzilla7 schon wunderbar genannt.
Beitrag vom 17.09.2013 - 09:34 Uhr
Der Bombardier CSSeries wird von LH/Swiss bestellt damit Bombardier etwas von Ihren Enwicklungskosten entlastet wird und ein kleiner Stachel im Fleisch der Oligos verbleibt, oder sehe ich da etwas falsch ? Denn es wurde doch hier festgestellt daß der Markt in dieser Klasse bereits überflutet ist , oder ?

Warum muss eigetlich immer alles so schlecht geredet werden?


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