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Air France A380 muss in Hamburg nachtanken

Air France
Air France Airbus A380, © Air France-KLM
HAMBURG - Ein Airbus A380 der Air France hat am Mittwoch in Hamburg einen außerplanmäßigen Stopp einlegen müssen - weil nach Angaben der Airline der Treibstoff knapp wurde.

Grund sei eine teilweise Schließung des Luftraums über Kasachstan gewesen, sagte eine Sprecherin der Air France in Frankfurt. Warum der Luftraum geschlossen war, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Der A380 sei auf einem Nachtflug von Shanghai nach Paris gewesen. Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan war am späten Abend eine Sojus-Rakete zur internationalen Weltraumstation ISS gestartet. Ob die Sperrung des Luftraums damit zusammenhing, blieb zunächst unklar.
© aero.de, dpa-AFX | 26.03.2014 14:08

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Beitrag vom 27.03.2014 - 15:10 Uhr
Je nach Airline und auch je nach Airport gibt es entsprechende Regularien zur Betankung mit Passagieren. Ich kenn es so, dass Cockpit und jedes Exit-Paar besetzt sein müssen, Evakuierungswege zur Verfügung stehen, die No-Smoking Signs On und die Seat-Belt Signs Off sein müssen. Ob die Feuerwehr zum Tankschutz am Flieger sein muss ist dann Airport-abhängig, mal muss tatsächlich ein Feuerwehrwagen an der Parkposition stehen, mal reicht auch nur die Information an die entsprechenden Stellen, dass mit Passagieren getankt wird. Entsprechende Daten befinden sich in den jeweiligen Airport-Infos.
Beitrag vom 27.03.2014 - 10:22 Uhr
In Brasilien (Matto Grosso) habe ich erlebt, daß der Flieger (ATR..) mit eigener Kraft zur Tanke rollte. Das ist mit einem Hochdecker natürlich nichts Besonderes. Ein Motor wurde an der Tanke ausgeschaltet. Der andere fungierte als APU (die Klimaanlage war im Einsatz!). Die Propeller standen also still. Da die Türen offenen waren, war es trotzdem recht warm und natürlich auch sehr laut. Die Passagiere mußten natürlich sitzen bleiben. Der Tankvorgang dauerte höchstens 30 Minuten.

Beitrag vom 27.03.2014 - 09:11 Uhr
Letztendlich entscheidet aber die Airline ob sie Betanken mit Passagieren durchführt oder nicht.

Und nationale Befindlichkeiten. Habe mal einen Nachtankvorgang FRA->JFK in Bangor (Maine) gehabt (Grund: B777 war ausgefallen; er verkehrte ne A300 als Ersatz). Da war nix mit Aussteigen, weil kein Port of Entry (und damit weder Zoll noch Internationalen Bereich).

Habe aber keine Ahnung, ob das bei der vorliegenden Konstellation ein Problem gewesen wäre. In jedem Fall wäre natürlich ein Ein- und Aussteigen in Hamburg nur über eine Ebene möglich gewesen und hätte dementsprechend lange gedauert.


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