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Airbus A350 schließt Early Long Flights ab

Airbus A350 Early Long Flights
Airbus A350 Early Long Flights, © Airbus

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TOULOUSE - Mit einem zweiten, zwölfstündigen Passagierflug für Airbus-Mitarbeiter hat Airbus die "Early Long Flight"-Kampagne abgeschlossen. Die beiden Flüge seien mit regulären Kabinen-Crews von Air France und Lufthansa am 2. und 3. Juni nacheinander durchgeführt worden., teilte Airbus am Mittwoch mit.

Während der erste Flug sieben Stunden dauerte, erreichte der zweite Flug "AIB28CF", ein Nachtflug, sogar eine Flugzeit von zwölf Stunden. Beide Flüge starteten in Toulouse und führten über das norwegische Bodö ohne Zwischenlandung nach Toulouse zurück.

Der zweite Flug überquerte noch Schottland und England und umrundete die gesamte iberische Halbinsel, bevor er, nach einem weiteren Haken über die Bretagne, endgültig Kurs auf Südfrankreich nahm und dort am Mittwoch landete.

Die Early Long Flights (erste Langstreckenflüge) sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Indienststellung der A350 XWB. Diese Flüge sind zwar kein Bestandteil des technischen Zulassungsprogramms, bieten Airbus jedoch die Möglichkeit, Interieur und Kabinensysteme im Flug vor der endgültigen Zulassung zu erproben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Airlines bei der Indienststellung ein voll ausgereiftes Flugzeug erhalten.

Auf den Flügen erlebten 500 Passagiere, darunter überwiegend Airbus-Mitarbeiter und rund 30 Airbus-Kabinenexperten und Kabinenausstatter den Komfort an Bord der besonders breiten A350-XWB-Kabine. Die Gäste waren aufgefordert, während des Flugs die Kabinensysteme wie Klimaanlagen, Beleuchtung, Akustik, In-Flight-Entertainment (IFE), Bordküchen, Elektrik, Bordtoiletten und Wasser-/Abwassersysteme auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Kabine war dazu mit zahlreichen Sensoren verkabelt, die von einem Ingenieur-Teststand aus überwacht wurden. Die ersten Langstreckenflüge wurden mit MSN2 durchgeführt. MSN2 ist als eines von zwei A350-XWB-Testflugzeugen mit einer Passagierkabine ausgestattet und bietet Platz für 252 Passagiere in einer komfortablen Business- und Economy-Klasse. Die Tests liefen wie reguläre Linienflüge mit vollem Bordservice ab.

Programm kurz vor 2.000 Flugteststunden

Das Zulassungsverfahren für die A350 XWB kommt, laut Airbus, gut voran. Das Programm liege voll im Plan für die Zertifizierung im 3. Quartal 2014 und für die Indienststellung im 4. Quartal 2014. Die ersten vier fliegenden A350 XWB hätten zusammen rund 1.900 Flugteststunden auf über 440 Flügen absolviert.

Das fünfte Testflugzeug MSN005 werde in den nächsten Wochen zur A350-XWB-Testflotte stoßen. Bis Ende Mai 2014 lagen Airbus für die A350 XWB 812 Bestellungen von 39 Kunden vor.


Korrektur: in einer ersten Fassung der Veröffentlichung auf aero.de lautete die Überschrift: "Airbus schließt Streckenflugerprobung ab". Das ist natürlich falsch. Wir haben die Überschrift korrigiert und bitten, den Fehler zu entschuldigen.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | Abb.: Airbus | 04.06.2014 12:48

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Beitrag vom 04.06.2014 - 21:46 Uhr
@ gyps: Ist es denn für ein selbsternanntes Luftfahrt-Nachrichtenportal denn überhaupt nicht peinlich, solch schlecht recherchierten Beiträge zu verfassen, die von den Usern dann korrigiert werden müssen?! Fehler sind ganz klar menschlich, aber bei solch elementaren Fehlern fehlt mir leider auch das Verständnis. Außer Schlagzeilenmacherei a lá Bild nichts gewesen!

Das ist doch genau das Schöne an Onlinemagazine! Wir können und dürfen alle unser Wissen und Können einbringen und das Ergebnis verbessern! Wäre sonst doch langweilig!

Dieser Beitrag wurde am 04.06.2014 21:47 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.06.2014 - 18:48 Uhr
@ gyps: Ist es denn für ein selbsternanntes Luftfahrt-Nachrichtenportal denn überhaupt nicht peinlich, solch schlecht recherchierten Beiträge zu verfassen, die von den Usern dann korrigiert werden müssen?! Fehler sind ganz klar menschlich, aber bei solch elementaren Fehlern fehlt mir leider auch das Verständnis. Außer Schlagzeilenmacherei a lá Bild nichts gewesen!
Beitrag vom 04.06.2014 - 15:47 Uhr
Genau! Ganz besonders Bullshit - einfach, damit man sich aus Spaß an der Freude mal wieder schlecht benehmen konnte.

M.W. gibt es einen Unterschied zwischen Early Long Flight und Route Proving (letztere werden nach meinem Kenntnisstand zumindest teilweise unter der Ägide der Airlines gemacht), der sicher in dem Artikel nicht präzise herausgearbeitet wurde. Das ist ganz bestimmt ein Mangel. Aber warum man deswegen immer gleich mit Fäkalausdrücken um sich werfen muss, bleibt mir schleierhaft.


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