Farnborough Airshow
Älter als 7 Tage

CSeries-Prototypen sollen bald wieder fliegen

Bombardier CS100
Die dritte Bombardier CS100 bei ihrem Erstflug, © Bombardier

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FARNBOROUGH - Pratt & Whitney ändert nach dem Triebwerksbrand im Bombardier CS100 Prototyp FTV1 Teile des Ölsystems für die Niederdruckturbine im PW1500G. Durch ein "Dichtungsproblem" seien Lager nicht ausreichend geschmiert worden, erklärte der verantwortliche Projektingenieur Graham Webb den Vorfall vom 29. Mai.

Weder die Niederdruckturbine selbst noch das Getriebe des PW1500G - die zentrale Komponente im neuen Antrieb - seien von den Änderungen betroffen, betonte Webb am Montag am Rande der Farnborough Airshow. Es handele sich eher um einen "Fall für den Klempner".

Die seit dem Zwischenfall unterbrochene Flugerprobung soll in den nächsten Wochen wieder aufgenommen werden. "Wir testen die am Triebwerk vorgenommenen Modikationen noch mit Pratt", sagte Bombardier Programmmanager Rob Dewar im Vorfeld der südenglischen Luftfahrtmesse.

Das Programm habe in den vergangenen Wochen auch vom Boden aus Fortschritte erzielt. Sowohl der erste CS300 Prototyp FTV7 als auch das erste Serienflugzeug seien inzwischen montiert, sagte Dewar. Das EIS der CSeries "im zweiten Halbjahr 2015" stehe.

In Farnborough gab Bombardier neue Aufträge und Kaufabsichten für das Programm von airBaltic, Zhejiang Loong Airlines, Falcon Aviation und Petra Airlines bekannt.
© aero.de | Abb.: Bombardier | 15.07.2014 09:20


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