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Ryanair will nach München

Ryanair Boeing 737 MAX 200
Ryanair Boeing 737 MAX 200, © Boeing

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DUBLIN - Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche konkretisieren sich Ryanairs Pläne bald auch München anzufliegen, mit einer eigenen Basis und einer "ordentlich zweistelligen Zahl an Flügen".

Laut Ryanair-Marketingchef Kenny Jacobs passe München ideal zu Ryanair. So gäbe es in München nicht nur hohe Preise sondern auch genug Platz. Derzeit fliegt Ryanair in Bayern nur die Flughäfen Memmingen (München-West) und Nürnberg an, sowie in Grenznähe den Flughafen Salzburg.

Europas größter Billigflieger will sein Streckennetz bis 2017 um mindestens 20 zentrale Flughäfen ausbauen. München stünde da "ganz oben auf der Liste". "Wir waren erst kürzlich zu Verhandlungen in München, und eigentlich fehlen uns nur genug passende Startzeiten", so Jacobs in der Wirtschaftwoche. Keine Ambitionen habe Ryanair in Frankfurt, "wir kommen in alle eure Flughäfen, außer Frankfurt", machte Jacobs klar.

Mit Basen wie Barcelona-El Prat, Brüssel-Zaventem oder Rom-Fiumicino verfolgt Ryanair nun eine Doppelstrategie, die neues Wachstum generieren soll: Gut zahlende Geschäftsreisende will sie künftig auf Primärflughäfen abholen, und Privatreisende zu Günstigtarifen von den billigeren Regionalflughäfen.

Erst kürzlich hatte Ryanair bei Boeing 100 Einheiten der neuen, mit 197 Sitzen speziell für den Lowcost-Einsatz ausgelegten B737 MAX-200 bestellt, mit Optionen für weitere 100 Stück. Bis 2024 will die irische Airline mit 520 Flugzeugen jährlich 150 Millionen Passagiere befördern, nach rund 82 Millionen im Jahr 2014.
© aero.at | 13.12.2014 14:52

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Beitrag vom 14.12.2014 - 22:44 Uhr
Wollt ihr mich verarschen. Das wars mit LH. Wo soll sie noch Geld verdienen. Verdammt ich wollte noch Karriere machen in diesem Konzern, aber er wird früher Pleite gehen als ich anfangen kann. Es ist schlimm. Was soll man machen außer kapitulieren.
Aber so langsam wirds doch asozial gegenüber den Home -Carriern--> Sie können doch nicht von einem Schlag zum andern auf billig und Luxus machen. Komm Ryanair geht doch zum BER ist doch viel schöner aber nicht MUC, dass sind die letzten Kurzstrecken wo LH Geld verdient bitte O Leary . Oder flieg FRA an XD die Leute in der Umgebung würden sich freuen, und Fraport aich ne
Beitrag vom 14.12.2014 - 19:56 Uhr
@Air Tycoon:
Ich glaub, ich muss mich dazu wohl klarer ausdrücken, auch wenn wir damit schon ziemlich off-topic liegen. Gemeint war natürlich, dass es bei der derzeitigen Dichte von subventionierten Regionalflughäfen irgendwann zu einer Marktbereinigung kommen MUSS. Wer dann letztlich zumacht, ist ja vor allem eine politische Entscheidung. Und nachdem Rheinlandpfalz mit dem Hahn schon schwer belastet ist, hat es jetzt Zweibrücken getroffen.

Klar, im Vergleich zu SCN wäre ZQW die bessere "Hardware". Undenkbar freilich, dass das Saarland seinen SCN aufgibt. Man darf auch nicht übersehen, dass einen Steinwurf vom ZQW entfernt mit FKB eine weitere, voll ausgebaute Infrastruktur um ausreichendes Geschäft kämpft, auch für sein Gewerbegebiet. Da ist auch für einen regional so sensitiven Carrier wie FR irgendwann mal Schluss mit lustig.

Und sorry, ZQW wurde eben nicht von den Bürgern angenommen, 220 Tsd Fluggäste und 80t Fracht sprechen eine deutliche Sprache. das sind etwa 6 Prozent des regionalen Markts von rund 3 Millionen Passagieren, den sich gleich vier eng beieinander liegende Airports (SXB, FKB, SCN und ZQW) teilen müssen. ZQW ist aber kein Ausnahmefall, aber das würde jetzt hier wirklich den Themenrahmen sprengen.

Dieser Beitrag wurde am 15.12.2014 15:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.12.2014 - 18:13 Uhr
Warum ist ein Flughafen wie Zweibrücken schlicht unnötig? Liegt direkt an einer Autobahn, im Gegensatz zum Hahn. Hat eine über 3km lange Runway, im Gegensatz zu Saarbücken. Und das Wichtigste: ZQW hätte bei gleich bleibendem Verkehr in 3-4 Jahren eine "schwarze Null" erreichen können! Zudem plante die beheimatete TUIfly eine Ausweitung des Sommerangebotes um weitere 4 Ziele auf dann insgesamt 12 Ziele, alleine nur diese Airline. Im Sommer 2014 boten insgesamt aber 6 verschiedene Airlines Urlaubsziele an, davon kann ein "Politikum" wie Kassel nur träumen! ZQW wäre einer der wenigen Flughäfen gewesen, die sich wirtschaftlich tragen würden, wenn...ja wenn, die Landeregierung diesen hervorragenden Flughafen nicht bereits zum 1.11.14, zugunsten u.a. des Hahns (minus 18Millionen 2014!) und SCN (minus 9 Millionen 2014! und zu kurze und daher sehr unsichere Runway), geschlossen hätte! ZQW exisitiert also gar nicht mehr, den Experten hier nur zur Info! Somit sind die Investitionen nun tatsächlich weg und der Steuerzahler wird doppelt ausgenommen. Nun soll ein Gewerbegebiet hier enstehen, wo doch um den Flughafen bereits ein halb leeres Gewerbegebiet exisitiert. Natürlich fließen hier nun für die Erschließung erneut Steuergelder, das nenne ich ein Skandal gegenüber dem Bürger! Der Bürger hat nun keinen Flughafen mehr, der sehr gut angenommen wurde und hat nun auch keine Chance mehr, auf eine langsame Rückzahlung der investierten Gelder zum Aufbau des Flughafens. Das nenne ich Steuerverschwendung, anstelle einer subventionierten Airline, mit der Menschen wenigstens von A nach B fliegen können. Ein Bahnhof oder eine Autobahn erwirtschaftet übrigens auch keine Gewinne, das hat Infrastruktur so an sich. ZQW hätte aber in naher Zukunft sogar die Gewinnschwelle pro Geschäftsjahr erreichen können und wurde leider von der Politik geopfert! Investoren, die mehr boten und alle einen Flugbetrieb machen wollten, kamen nicht zum Zuge. Die Firma Triwo aus Trier, wo der aktuelle OB der Ehemann der Malu Dreyer ist und der Chef der Firma Triwo gleichzeitig im Vorstand des Hahns sitzt, durfte übernehmen und den Flughafen platt machen! Ein Schelm, der dabei böses denkt...


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