Russlandkrise
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Rettungsschirm für Transaero und UTair

Boeing 747-400 der Transaero
Boeing 747-400 der Transaero, © Transaero

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MOSKAU - Der Verfall des Rubels zeigt erste Wirkung auf die Airlines. Staatlich besicherte Kredite sollen die privaten Carrier Transaero und UTair in der Luft halten.

Mit einem Kredit der teilstaatlichen VTB-Bank über 9 Milliarden Rubel (aktuell 158 Millionen USD) will Russlands zweitgrößte Airline bis 2017 einen von McKinsey ausgearbeiten Sanierungsplan umsetzen. Gerüchte wie Transaero sei in Gefahr ihren Betrieb in Kürze einstellen zu müssen, wies Transaero CEO Olga Pleshakova vor Weihnnachten entschieden zurück. 

Kern der Sanierung sei es, den Betrieb der Fluglinie nachhaltig dem sich rasch ändernden macro-okonomischen Umfeld anzupassen. Gegenüber dem russischen Verkehrsministerium musste Transaero auch zusichern im kommenden Jahr die Inlandsflugpreise stabil zu halten beziehungsweise die Tarife auf Monopol-Strecken um bis zu sieben Prozent zu senken. Als erste Maßnahme strich Transaero vor kurzem alle Treibstoffzuschläge.

Mit einem kolportierten Schuldenstand von über 13 Milliarden Rubel (228 Millionen USD) hofft auch UTair auf staatliche Hilfe. Russlands drittgrößte Airline will durch eine drastische Reduzierung ihrer Flotte und eine Restrukturierung des Flugbetriebs im kommenden Jahr zumindest wieder ausgeglichen bilanzieren.
© aero.at | 30.12.2014 13:34

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Beitrag vom 31.12.2014 - 06:20 Uhr
Alle Quatsch...die Jets von UTair werden offt geleast z.b von VEB leasing und letztens haben die auch 2 A321 in Hamburg abgeholt.
Die Anzahlungen sind bei Airbus bei Bestellung geflossen also schon drin.
Was weitere Zahlungen wärend des Baus angeht die können auch Russische Banken notgedrungen finanzieren.
Transaero geht es nicht so schlecht wie berichtet wurde !
Beitrag vom 31.12.2014 - 00:27 Uhr
A + B bleiben wohl auf den von UTair bestellten aber bisher noch nicht abgenommenen A321 und B738 sitzen. Bei Transaero ist neben der B748 auch die A380 in Gefahr. Vermutlich werden A + B mangels Alternativen die einfach weiter bauen und hoffen dass sich Transaero schnell genug wieder fängt. Russische Airlines sind wohl vom US EU Kapitalmarkt abgeschnitten, daher werden die wohl kaum Vorauszahlungen leisten können.
Beitrag vom 30.12.2014 - 16:08 Uhr
Ist da etwa die 747-8 Bestellung von Transaero in Gefahr?


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