Unfall
Älter als 7 Tage

F-16 kollidiert mit Cessna 150

CHARLESTON - Nach der Kollision eines US-Kampfjets vom Typ F-16 mit einem Kleinflugzeug haben Helfer am Dienstag (Ortszeit) nach zwei Todesopfern gesucht.

Der Lokalzeitung "Post and Courier" zufolge gehen die Behörden davon aus, dass die beiden Insassen der zweisitzigen Cessna 150 bei dem Unfall im US-Bundesstaat South Carolina ums Leben kamen. Nach Militär-Angaben rettete sich der F-16-Pilot mit dem Schleudersitz und überlebte.

"Wir versuchen gerade herauszufinden, wem das Flugzeug (die Cessna) gehörte und wer an Bord war", wurde der Chef des örtlichen Rettungsteams, Bill Salisbury, vom US-Sender CNN zitiert. "Unser erstes Ziel ist jetzt, die Menschen zu finden und sie nach Hause zu ihren Familien zu bringen."

F-16 der US Air Force
US Air Force F-16, © USAF

Nach Angaben der Flugaufsichtsbehörde FAA ereignete sich das Unglück nördlich der Stadt Charleston. Die Zeitung "Post and Courier" berichtete, die Trümmer der Cessna seien durch die Wucht des Aufpralls in einem Radius von über zwölf Kilometern verteilt worden. Augenzeugen sprachen von einer Explosion und einem Feuerball am Himmel.

Die Transportsicherheitsbehörde NTSB kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an. Vor allem wolle man klären, wie sich die beiden Flugzeuge in der Luft so nahe kommen konnten, hieß es.

Der Unfall erinnert an ein Unglück mit einer Bundeswehr-Maschine über dem Sauerland. Im Juni 2014 war bei einer Übung ein beteiligter Learjet - das Modell wird oft als Geschäftsreiseflugzeug genutzt - in etwa 2.500 Metern Höhe mit einem Eurofighter zusammengestoßen. Die beiden Insassen des Learjets, ehemalige Kampfpiloten, starben.
© aero.de, dpa-AFX | 08.07.2015 11:28

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Beitrag vom 09.07.2015 - 13:05 Uhr
Weil es da keine speziellen Einschränkungen gibt. Hier nicht, und drüben auch nicht (Im Bezug auf mil traffic in uncontrolled Airspace).
Bin hier auch schon mal von nem Tornado umrundet worden, G Airspace. Da gab's dann über die FIR nen Hinweis, das müssen die in USA aber genauso wenig, wie hier. Near misses hört man z.B. aus Phoenix häufiger, da bewegen sich die LFT und das Militär auch am selben Flugplatz, und das Militär muss nicht zwanghaft zivile Transponder dabei haben. in Russland weißt Du gar nix über Militär Bewegungen, da gab es nen Near Miss mit nem Airberlin 320 vor ein paar Jahren.

Militär läuft so ziemlich fernab aller Regeln, besonders in den USA dürfen sie fast alles ;)

Auch Militärs haben ihre Regeln. Zum eine läuft sowohl hier als auch drüben das meiste in Restricted oder Danger Areas ab. Zweitens müssen sie sich genauso an die 250kts IAS im Airspace G halten
Beitrag vom 08.07.2015 - 23:16 Uhr
Ein Transponder wird wohl ab 2500 EUR im Flieger sein (Einbau, Zulassung). Dann muß er auch regelmäßig überprüft werden. Mit FLARM kann man sich in EU dann noch einen Kollisionswarner holen. Falls der andere Flieger einen FLARM aktiv eingeschaltet hat, wird er auch ohne Transponder erkannt. Sonst muß er einen neueren Transponder haben.
In den D- oder C-Lufträumen sollte man und ab max (5000ft über Meereshölhe, 3500ft über Grund) muß man mit eingeschalteten Transponder fliegen.
ULs ohne Transponder sind auf Radars der Flugsicherung kaum zu sehen.
Militärflieger fliegen außerhalb der normalen Übungsgebiete meist relativ niedrig (250 bis 1000 ft) über Grund.
Vor einigen Jahren ist ein Tornado(?) mit einem UL in Niedersachsen/NRW zusammengestoßen.
Am Jet gab es kaum Schäden. Der UL-Pilot wurde getötet.

Dieser Beitrag wurde am 08.07.2015 23:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.07.2015 - 22:32 Uhr
Frage an die Experten: Was kostet ein Transponder in der günstigsten Klasse für ein UL?


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