Flug LG-9562
Älter als 7 Tage

Saarbrücken nimmt nach Flugzeug-Havarie Betrieb wieder auf

SAARBRÜCKEN - Einen Tag nach der Havarie einer Bombardier Q400 der luxemburgischen Gesellschaft Luxair (Reg.: LX-LGH) soll der Betrieb auf dem Flughafen Saarbrücken an diesem Donnerstag wieder aufgenommen werden. Die Bauchlandung beim Start gibt noch viele Rätsel auf.

Die Piloten hatten den Start am Mittwochvormittag in der Luft abgebrochen, die Maschine war mit bereits eingefahrenem oder zumindest einfahrenden Fahrwerk auf dem Bauch gelandet.

Flugunfall in Saarbrücken, © Blaulichtreport Saarland

Rauch im hinteren Teil der Kabine soll die Crew zur Notlandung veranlasst haben. Die Q400 kam 400 Meter vor Ende des Runway zum Halt.

Die 16 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder wurden evakuiert und blieben unversehrt. Die Start- und Landebahn war den Mittwoch über blockiert. Acht Flüge mussten gestrichen werden. Die Unfallursache soll jetzt von Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ermittelt werden.

Der Zwischenfall betraf Flug LG-9562 von Saarbrücken nach Luxemburg. Der Schaden an der erst drei Jahre alten Maschine wird derzeit noch festgestellt.
© dpa, aero.de | Abb.: Luxair | 01.10.2015 06:41

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Beitrag vom 03.10.2015 - 12:05 Uhr
Und wie erklärst du dann das eingefahrene Fahrwerk?
Die Q400 hat Sensoren zur Messung der Last auf das Fahrwerk. Die verhindern das einfahren, so lange das Flugzeug darauf rollt. Wenn es da keine Fehlfunktion gab muss das Flugzeug also zumindest kurz in der Luft gewesen sein um das Fahrwerk einzufahren.

Hmmm, wenn überhaupt kann es nur ein kleiner Hopser gewesen sein.

Wie kann man erklären dass die Klappen des Bugfahrwerks noch offen waren? Wie schliessen die Klappen bei der Q400 zeitmässig? Mehr oder weniger alles gleichzeitig?
Beitrag vom 03.10.2015 - 11:48 Uhr
Und wie erklärst du dann das eingefahrene Fahrwerk?
Die Q400 hat Sensoren zur Messung der Last auf das Fahrwerk. Die verhindern das einfahren, so lange das Flugzeug darauf rollt. Wenn es da keine Fehlfunktion gab muss das Flugzeug also zumindest kurz in der Luft gewesen sein um das Fahrwerk einzufahren.
Beitrag vom 03.10.2015 - 11:09 Uhr
Da weder BFU noch sonst irgendjemand etwas mitteilt, wird derzeit darüber spekuliert, dass der Unfall ganz anders abgelaufen sein könnte / sein muss.

Ich persönlich glaube nicht, dass die Maschine schon in der Luft war.


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