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All Nippon Airways legt sich drei A380 zu

Skymark Airbus A380
Skymark Airbus A380, © Airbus

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TOKIO - Als Airbus jüngst über einen Auftrag für drei A380 eines noch verdeckten Kunden berichtete, fiel mehrfach der Name All Nippon Airways (ANA). Am Freitag lüftete ANA das Geheimnis, das eigentlich keines mehr war - ab 2019 verstärken drei Airbus A380 die Interkontflotte, teilte die Fluggesellschaft in Tokio mit.

Der Auftrag ist laut Preisliste 1,3 Milliarden US-Dollar schwer. ANA will die A380 auf ihrer Linie von Tokio nach Honolulu auslasten.

Airbus hatte 2010 und 2011 Aufträge von der japanischen Günstigairline Skymark für insgesamt sechs A380 erhalten, löste sich aber von dem Vertrag, nachdem Skymark die Flugzeuge nicht finanzieren konnte. Dem Vernehmen nach standen seither hohe Schadensersatzforderungen von Airbus im Raum.

Inzwischen ist ANA mit 16,5 Prozent bei Skymark eingestiegen und steuert die Sanierung des früheren Konkurrenten. Mit dem A380-Auftrag sollten die Forderungen von Airbus, bisher ein größeres Hindernis in der Skymark-Sanierung, vom Tisch sein.

Im Gegensatz zu Skymark kann sich ANA die Flugzeuge locker leisten. Bis 2020 soll der Umsatz auf umgerechnet 18 Milliarden US-Dollar und der Gewinn auf 1,7 Milliarden US-Dollar ansteigen, informierte die Star-Alliance-Airline ihre Anleger am Freitag.

Nach längerer Auftragsdürre zeigen Airlines wieder mehr Interesse an der A380. Iran Air will sich laut einer Airbus-Mitteilung vom Donnerstag zwölf Superjumbos zulegen. IAG kündigte immerhin an, sich am Markt nach gebrauchten A380 für die Flotten von British Airways und eventuell auch Iberia umzusehen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 29.01.2016 08:44


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#9971
Beitrag vom 28.03.2018 - 17:06 Uhr
Sorry, jetzt driften Sie etwas stark ab.
Daher geht man konsequent den Weg, alle Akteure zu sensibilisieren und da gehört der Crewbusfahrer genauso dazu wie auch der CPT.
Aber genau der CPT hat es nicht getan, warum auch immer. Er ist aber derjenige in der ersten Reihe und keine andere Person.
Solch eine Teilung wie sie sie hier fordern, ...
Welche Teilung denn? Ich schreibe von Ergänzung, zusätzlich also.
weil sie eine "Nicht mein Problem" Mentalität fördert
daher die klare Aufgabe an die Kontrolle vor jedem Flug, und nochmal: zusätzlich. Stichproben an Bord, im Transit, ebenfalls. Das Risiko erwischt zu werden ist das Mittel der Wahl.
Für die gesamte Flugsicherheit ist es essentiell, dass jeder die Augen offenhält und lieber einmal zuviel als einmal zuwenig etwas Auffälliges meldet.
Wunderbar, also gleich morgen die Kontrollstelle, zusätzlich zu den offenen Augen eines jeden. Wegen der Dunkelziffer und der damit eingehenden Gefährdung.
Von daher ist der Cargoloader genauso in der Lage einen angetrunkenen Piloten zu melden wie es auch der andere Pilot ist.
Schlimm aber wenn man sich auf den Cargoloader verlassen muss weil der CPT nichts bemerkt hat (oder nicht wollte).
vielleicht errinnern Sie sich an die Absturzserie der DC10 ganz zu Anfang ihrer Dienstzeit, das Problem der sich verbiegenden Betätigungshebel wurde von vielen Cargoloadern erkannt, aber niemand hörte auf sie und dann kam es zu dem wiederholenden Versagen der Frachttüren. (Gepaart mit einer gewissen Ignoranz von Seiten des Herstellers). Und nach ihrer Logik, wäre der Cargoloader auch nicht dafür befugt, diese Aufälligekit zu melden, denn die einwandfrei Funktion der Türen und Tore ist eigentlich Sache der Wartung.
Sie sagen doch selber wo das Problem war. Es wurde gemeldet, aber ignoriert. Was werfen Sie dem Loader also vor? An wen hatte er es gemeldet? Normalerweise bedient der Loader das Frachttor selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass die Wartung am Flugzeug ist. Kann man jeden Tag live beobachten an vielen deutschen Flughäfen. Wie ging denn die Geschichte am Ende aus? Wer hatte schuld? Aber wir weichen mal wieder etwas ab ...
Beitrag vom 24.11.2016 - 18:55 Uhr
Werden die trotzdem normal bezahlt (inkl. aller Zulagen) oder etwa, durch das selbstverständlich alternativlose Streiken ihrer Cockpitkollegen, finanziell geschädigt, weil sie unbezahlten Urlaub nehmen müssen?

Das wäre nur dann der Fall wenn die Lufthansa zum Mittel der Aussperrung greifen würde. Das ist aber seit 1990 in DE nicht mehr vorgekommen und wurde dann auch den restlichen Betrieb lahmlegen.

Beitrag vom 24.11.2016 - 18:34 Uhr
Die Kabine wird ganz normal weiter bezahlt.

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