Absturz in Norwegen
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Airbus Helicopters: Keine Flugsperre nötig

Eurocopter EC 225
Eurocopter EC 225, © Airbus Helicopters, Archiv

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HAMBURG - Nach dem jüngsten Absturz eines norwegischen Hubschraubers mit 13 Toten hat dessen Hersteller Airbus Helicopters zusätzliche Daten ausgewertet und plädiert gegen ein generelles Flugverbot für das weit verbreitete Muster.

Nach Auswertung neuer Informationen, die in den letzten 48 Stunden eingegangen seien, teilte Airbus Helicopters am Sonntag mit, zum jetzigen Zeitpunkt sei aus Sicht des Herstellers ein generelles "Grounding" der Hubschrauberbaureihe EC225LP nicht erforderlich.

Man respektiere allerdings die Entscheidung der Behörden Norwegens und Großbritanniens, den gewerblichen Passagier-Flugbetrieb mit dem Muster bis auf Weiteres auszusetzen. Mit dem Fortschreiten der Ermittlungen werde Airbus Helicopters weitere Updates herausgeben.

Am 29. April war ein H225-Hubschrauber (alte Musterbezeichnung EC225LP "Super Puma") von Statoil ASA bei Turoey, nahe Bergen in Norwegen, bei der Rückkehr von einer Ölbohrplattform verunglückt, wobei alle 13 Insassen ums Leben kamen. Augenzeugen wollen beobachtet haben, dass sich unmittelbar vor dem Absturz Teile des Rotors gelöst hatten.

Laut Airbus gebe es bisher keine Bestätigung dieses Rotorverlusts oder eines Zusammenhangs mit voraus gegangenen Wartungsarbeiten an dem verünglückten Hubschrauber. Zwei nach Norwegen entsandte Experten des Herstellers unterstützen die norwegischen Behörden. Neue Erkenntnisse werden in den nächsten Tagen erwartet.
© www.flugrevue.de/Sebastian Steinke, aero.de | 03.05.2016 06:35

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Beitrag vom 03.05.2016 - 11:03 Uhr
Wenn dieses Video den Unfall zeigt und der gesamte Rotor länger als die Zelle in der Luft war, dann erübrigt sich eigentlich ein Kommentar zum Grounding.

 https://www.youtube.com/watch?v=rst39ic0YgY


Beitrag vom 03.05.2016 - 09:14 Uhr
Teile des Rotors?
In dem video sieht man deutlich, dass der gesamte Rotor in einem Stück mit Taumelscheiben abgefallen ist = Rotormastbruch.


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