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Bundesregierung rechnet Entlastung von Airlines durch

Gepäckkontrolle in Frankfurt
Gepäckkontrolle in Frankfurt, © Fraport AG

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BERLIN - Die jährliche Milliarde aus der Ticketsteuer lässt sich Finanzminister Wolfgang Schäuble wohl nicht mehr nehmen. Trotzdem dürfen deutsche Airlines im neuen Luftverkehrskonzept der Bundesregierung auf eine deutliche Entlastung hoffen. Ende des Jahres soll der Entwurf vorliegen.

"Vor allem die Luftsicherheitsgebühr soll ganz oder teilweise vom Bund übernommen werden", zitiert die "WirtschaftsWoche" vorab eine mit der Sachlage vertraute Person aus dem Bundesverkehrsministerium von Alexander Dobrindt (CSU).

Im Raum stehe eine jährliche Entlastung der Airlines um bis zu 485 Millionen Euro, falls künftig der Steuerzahler die Rechnung für Personen- und Gepäckkontrollen an den Flughäfen wieder vollständig übernimmt.

Beim Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BdF) beziffert man die Luftsicherheitsgebühr auf 10 Euro pro Passagiere.

In einem Gespräch mit dem Hamburger Wirtschaftsmagazin "Bilanz" hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr eben erst die Sicherheit an den Flughäfen als "Staatsaufgabe" bezeichnet, die nicht einseitig den Airlines in Rechnung in gestellt werden sollte und auf andere Bereiche verwiesen: "Die Bahn beispielsweise zahlt nur 20 Prozent, der Fußball null."
© aero.de | Abb.: Fraport AG | 08.07.2016 19:55


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