Hybrid Air Vehicles
Älter als 7 Tage  

Airlander 10 hebt erstmals ab

CARDINGTON - Ein geringfügiges technisches Problem hatte den ersten Start verzögert, der schließlich am Mittwochabend stattfinden konnte.

Der Airlander 10 hob gegen 19:45 Uhr ab und drehte wegen der aufkommenden Dunkelheit nur eine Runde um den Grasplatz in Cardington, bevor er eine halbe Stunde später wieder landete.

Erstflug der Airlander 10
Erstflug der Airlander 10, © Hybrid Air Vehicles

Dieses besondere Luftfahrzeug vereint Charakteristiken von Flugzeug und Luftschiff. Dadurch ist es vergleichsweise schnell und schafft bis zu 160 km/h. Es ist 92 Meter lang, erreicht eine Flughöhe von über 6100 Meter und kann bis zu 5 Tage bemannt in der Luft sein. Es kann zehn Tonnen Nutzlast tragen.

Die Firma Hybrid Air Vehicles hat Fördergelder der EU und der britschen Regierung erhalten, finanziert sich auber auch durch Crowdfunding und sammelte dadurch insgesamt 3,3 Millionen Pfund. Basis des Airlander 10 ist das Hybrid-Luftschiff, das vor Jahren für die US Army gebaut wurde. Hauptauftragnehmer des LEMV war damals Northrop Grumman. Das Programm wurde Anfang 2013 eingestellt.
© O. Schenk / flugrevue.de | 18.08.2016 11:33

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Beitrag vom 22.08.2016 - 09:55 Uhr
Respekt: bei 160km/h kommt man damit in 5 Tagen knapp 19.000km

Wie schaut es aus mit den prognostizieren Kosten pro Tonne und km Nutzlast, verglichen mit marktüblichen Preisen bei Luftfracht?
Beitrag vom 19.08.2016 - 12:43 Uhr
Wenn es sowas ist, wie der Cargolifter, dann gute Nacht. Vielleicht sind die Engländer auch ein bißchen cleverer.

 https://de.wikipedia.org/wiki/Cargolifter_AG

Schon möglich das sie cleverer sind. Ob ihnen das in wirtschaftlicher Hinsicht hilft ist eine andere Frage. Beim Cargolifter war eine Nutzlast bis zu 160 to angedacht, hier sind es nur 10 to. Der Cargolifter sollte(zumindest in der Plaunung) Lastbereiche die mit üblichen Mitteln besonders in unwegsamen Gelände schwer oder gar nicht zu handhaben sind abdecken. 10 to sind mit Luftfracht, Tieflader und Kränen aber nahezu überall zu handhaben.

Der Cargolifter ist aber ein Musterbeispiel dafür das nicht alles was möglich sein könnte auch techn./wirtschaftlich sinnvoll ist. Der Wikipediabericht zeigt ja deutlich was da alles im Wolkenkuckukshein an der Realität vorbei geplant wurde. Neben den Aktionären hat da auch die öffentlich Hand (sprich Steuerzahler = wir alle) keine rühmliche Rolle gespielt und draufgezahlt.
Beitrag vom 19.08.2016 - 11:08 Uhr
Wenn es sowas ist, wie der Cargolifter, dann gute Nacht. Vielleicht sind die Engländer auch ein bißchen cleverer.

 https://de.wikipedia.org/wiki/Cargolifter_AG


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