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Airbus Helicopters plant Taxi-Drohnen

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CityAirbus, © Airbus Helicopters
MÜNCHEN - Als Antwort auf die zunehmende Verstädterung der Erde schlagen Airbus-Forscher ein Ausweichen in die dritte Dimension vor: Elektrische Drohnentaxis wie der "CityAirbus" könnten verstopfte Stadtstraßen entlasten.

Die Machbarkeitsstudie für das autonome Luftfahrzeug "CityAirbus" wurde seit zwei Jahren bei Airbus Helicopters entwickelt.

Das elektrische Fahrzeug für etwa vier Passagiere ähnelt mit mehreren Hub-Rotoren einer Drohne. In der Anfangsphase würde, auch wegen derzeit geltender Vorschriften für die Passagierbeförderung, ein menschlicher Pilot an Bord die Steuerung übernehmen, später wäre auch ein rein automatischer Betrieb möglich.

Weitere technische Details wolle man noch nicht enthüllen, das Gesamtkonzept gelte aber schon jetzt als "machbar", teilte Airbus mit. Laut Marius Bebesel, Head of Helicopter Demonstrators bei Airbus Helicopters, könne der Kunde künftig per App einen Sitz an Bord des Lufttaxis buchen.

Der Start erfolge auf dem nächsten Hubschrauberlandeplatz. Durch das "Sammeltaxi"-Prinzip ließen sich die Kosten auf übliches Taxi-Niveau senken. Außerdem verkürze sich die Transportdauer und man lerne neue Städte besser kennen. In Zusammenarbeit mit anderen Airbus-Abteilungen bewerte man nun die Themen Flugsicherheit, Schutz vor "Hackern", Lärm und Kollisionsvermeidung.

Der Markt in Ballungsräumen werde sich schnell entwickeln. Alleine der Zubringerverkehr von internationalen Flügen in Städte könnte die heutige jährliche Produktion von Airbus Helicopters hundert Mal auslasten, wenn man nur ein Prozent aller Bodentaxis durch Drohnen ersetzte. Ein erster Prototyp soll ab Ende 2017 im Flug getestet werden.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | Abb.: Airbus Helicopters | 19.08.2016 08:41

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Beitrag vom 21.08.2016 - 10:26 Uhr
Was für ein grandioser Bullshit! Ein solcher Aufwand für den Transport von nur 4 Personen! Was für ein Quatsch! Am Straßenverkehr wird sich dadurch gar nichts ändern, sondern in der Luft wird es unübersichtlich. Landeplätze sind innerstädtisch nicht vorhanden; wer von irgendeinem Heli-Landeplatz in z.B. die City von Berlin will, braucht ein Taxi, denn am Berliner Dom, an Unter den Linden oder dem Kurfürstendamm wird so etwas sicher nicht landen. Also, was soll dieser elitäre, maximal für Millionäre bezahlbare Quark? Mir scheint, als ginge es nur darum, eine neue App anbieten zu können, denn Apps scheinen derzeit das wichtigste Ding der Welt zu sein.
Beitrag vom 19.08.2016 - 14:58 Uhr
"das Gesamtkonzept gelte aber schon jetzt als "machbar" "

Äh ja, nein, schon aus Infrastrukturrealität heraus eher nicht.
Wenn es ein Lufttaxi sein soll ist der Einsatz von Helilandeplatz zu Helilandeplatz jetzt nicht unbedingt ein primäres Transportbedürfnis oder werden in unseren Stäten in Zukunft Häuse oder Parks für neue Helilandeplätze geopfert.Hier zumindestens gibt es nur sehr begrenzt Helilandeplätze, die da wären: Flughafen, eine kleine einstellige Anzahl Krankenhäuser und am Messegelände.

"Der Start erfolge auf dem nächsten Hubschrauberlandeplatz. Durch das "Sammeltaxi"-Prinzip ließen sich die Kosten auf übliches Taxi-Niveau senken"
Wieviel Plätze hätte diese VISION den? Und wie zum Teufel komme ich vom Flughafen in die Innenstadt, axo mit einem Taxi oder der Bahn.

Es gibt auch Konzepte die sind ausser in "billigen" Hollywood Fantasie Filmchen realistisch gesehen HUMBUCK.

Mal abgesehen von der maximalen Einsatzdauer, hat Airbus neue Batterien erfunden die diese VISION lange genug in der Luft halten um von A nach B zu kommen und danach noch C zu erreichen ohne vorher stundenlang neu aufgeladen werden zu müssen.

So beeindruckend die E-Fans u.ähnliches waren, eine grosse Reichweite ist nicht gegeben und danach muss aufgeladen werden.

Mir erscheint da fast ein "Rohrpostsystem" durch die städtische Kanalisation realistischer ;-)

Dieser Beitrag wurde am 19.08.2016 15:01 Uhr bearbeitet.


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