Versorgungsflug
Älter als 7 Tage

Hannes Arch starb durch Flugfehler

KLAGENFURT - Der österreichische Air-Race-Weltmeister verunglückte am 8. September mit seinem Helikopter an einer Felswand, die er spätabends beim Start von einer Berghütte übersah.

Zwar liege ein abschließender Untersuchungsbericht der Flugsicherheitsbehörde noch nicht vor, technisches Versagen sei inzwischen aber auszuschließen, erklärte die Staatsanwaltschaft Klagenfurt der Tageszeitung "Der Standard".

Hannes Arch
Hannes Arch vor einer Rennstrecke in einem alpinen Windpark, © Red Bull

Die Unglückstelle lag auf einer leicht kupierten Hochalm. Kurz nach dem Start von der in rund 2.300 Meter Höhe gelegenen Elberfelder Hütte im Gebiet des Großglockners kollidierte der Heli gegen neun Uhr abends mit einer relativ niedrigen Felsklippe. Pilot Hannes Arch kam in seinem Robinson R66 Hubschrauber dabei ums Leben, ein mitfliegender Fluggast überlebte schwerverletzt.

Der Hubschrauber flog im Dämmerlicht ohne Spezialscheinwerfer. Dabei muss Arch das felsige Hindernis übersehen haben. Dies ergab ein flugtechnisches Gutachten von Sachverständigen, das der Staatanwaltschaft vorliegt. Ein ebenfalls vorliegendes toxikologisches Gutachten zeigte keinen Befund. Weder Alkolhol noch Drogen seien im Spiel gewesen.

Der erfahrene Kunstflieger gewann 2008 die von Red Bull initiierte Air-Race-Weltmeisterschaft. Nach seinem Unfall bekam Arch dieses Jahr postum den dritten Platz zuerkannt.
© aero.at | 23.12.2016 10:55


Kommentare (0) Zur Startseite

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

aero.ukWe spread our wings to the UK. Visit aero.uk for daily aviation news from our editors and Reuters.

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

PaxEx.de Passenger Experience

FLUGREVUE 04/2020

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden