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Aeroflot streicht Airbus A350-800 komplett

Airbus A350-900
Airbus A350-900, © Airbus Group

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TOULOUSE - Der Airbus A350-800 wird ein Konzept bleiben. Airbus will das kaum gefragte Einstiegsmodell nicht bauen und bearbeitete die wenigen Kunden, ihre Verträge zu ändern oder aufzulösen. Nach Yemenia und Hawaiian Airlines verzichtet jetzt auch Aeroflot auf den 280-Sitzer.

Aeroflot habe ihren Auftrag über acht A350-800 im November aufgelöst, sagte Airbus-Chef Fabrice Brégier am Mittwoch in Toulouse. An 14 bestellten A350-900 halte Aeroflot fest.

Die russische Fluggesellschaft korrigierte 2016 ihre Flottenplanung und sagte Boeing einen Auftrag über 18 787-8 und vier 787-9 mit einem Lieferfenster von 2017 bis 2019 ab. Auf die Flugzeuge hat nun die Leasinggesellschaft Avia Capital Service Zugriff. Die 14 A350-900 erwartet Aeroflot zwischen 2018 und 2023.

Die A350-800 - eine Kombination aus 280 Sitzen und 8.200 nautischen Meilen Reichweite - setzte sich nicht durch. Airbus verwies Kunden schließlich auf die größere A350-900 oder die günstigere A330neo. Hawaiian Airlines ersetzte ihren Auftrag über sechs A350-800 Ende 2014 durch ebenso viele A330-800.

Ende 2016 weist das Airbus-Auftragsbuch in der Spalte A350-800 nur noch einen Kunden aus: für Asiana sind dort acht Flugzeuge eingetragen, für die Airbus noch eine Lösung finden muss.
© aero.de | Abb.: Airbus | 12.01.2017 09:04

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Beitrag vom 13.01.2017 - 12:48 Uhr
Wobei der nächste Wackelkandidat der A330-800 ist mit gerade einmal 10 bestellten Flugzeugen. Den 2 Kunden kann man bestimmt auch irgendwie ein anderes Flugzeug mit -900 schmackhaft machen.


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