"Electronics Ban"
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So smart handhabt Emirates das Tablet-Verbot

Emirates Airbus A380
Emirates Airbus A380, © Ingo Lang

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DUBAI - Der "Electronics Ban" hat Airlines kalt erwischt. Ab 25. März dürfen auf USA-Flügen von zehn Airports des Nahen Ostens keine elektronischen Geräte mit an Bord genommen werden, die größer sind als ein Smartphone. Emirates findet eine pragmatische Lösung für das Verbot.

"Diese neue Sicherheitsauflage ist disruptiv und stelllt uns in vielerlei Hinsicht vor Herausforderungen im Betriebsablauf", sagte Emirates-Chef Tim Clark. Emirates ist vielleicht am stärkesten vom Electronics Ban betroffen. "Unsere Aufgabe besteht darin, allen Auflagen Folge zu leisten und die Herausfordung zu managen."

Um Passagiere nicht schon am Flughafen zusätzlich zu vergrätzen, will Emirates an Bord verbotene Geräte erst unmittelbar vor dem Boarding einsammeln und anschließend sicher im Frachtraum zu verstauen. Die Airline will dafür zusätzliche Mitarbeiter an den Abflug- und Ankunftsgates einsetzen.

"Wir behalten die Auswirkungen im Blick und werden unsere Strategien im Umgang mit dieser neuen Sicherheitsauflage entsprechend anpassen", sagte Clark.

Ein Vorteil der Emirates-Lösung dürfte sein, dass die Airline eingesammelte Geräte in feuersicheren Boxen transportieren kann. Die Gefahr brennender Lithium-Ionen-Akkus im Frachtraum ist einer der größten Kritikpunkte an dem Verbot, das die Vereinigten Staaten auf eine neue Bedrohungsanalyse stützen.
© aero.de, Bloomberg | Abb.: Airbus | 23.03.2017 08:40

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Beitrag vom 27.03.2017 - 12:51 Uhr
Ich bin eher mal gespannt, wo die auf die schnelle so viele feuersichere Boxen herbekommen.... oder ob es sich um eine Vermutung "Ein Vorteil...dürfte..." des Verfassers handelt.

Sieht hier eher nach Pappschachtel aus und dann alles in einen Container. Da würde mich auch mal ein Bild einer "feuersicheren" Box/Container/LD... interessieren. Für das aufgegebene Gepäck ist die Akkuleistung limitiert. Achtet da jetzt jemand drauf? Eine Menge offener Fragen...

 http://edition.cnn.com/2017/03/26/opinions/first-travel-electronics-ban-ghitis-opinion/index.html
Beitrag vom 24.03.2017 - 09:51 Uhr
@sunjet,

das ist doch besser als nichts!
Was kann EK sonst noch unternehmen?
Beitrag vom 24.03.2017 - 09:31 Uhr
Was bitte ist an diesem Vorgehen smart? Man will die Kunden nicht auch noch am Flughafen vergrätzen? Ok, dann sind sie eben erst pissig an Bord. Die Flugbegleiter wird es freuen für die nächsten 14-16h. Vom Zeitfaktor reden wir lieber nicht, denn die Geräte von 400 Menschen sind ganz sicher nicht in fünf Minuten und ohne Diskussionen eingesammelt. Das ist alles andere als smart.


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