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Eurowings startet 2018 auch ab München zu Fernzielen

eurowings Airbus A330 Flotte
Eurowings Airbus A330-200, © eurowings

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MÜNCHEN - Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings geht in München mit eigenen Fernflügen an den Start. Ab April 2018 sollen drei Flugzeuge vom Typ Airbus A330 vom Münchner Flughafen zu Zielen in Amerika, Afrika und Asien starten, wie Eurowings am Freitag bekanntgab.

Die Gesellschaft macht die bayerische Landeshauptstadt damit zu ihrer zweiten Langstreckenbasis nach Köln-Bonn. Von den bisher sechs Eurowings-Langstreckenjets wird die Hälfte nach München verlegt. Die Zahl der Mittelstreckenjets soll ebenfalls wachsen.

Auf der Langstrecke will Eurowings nun touristische Ziele wie Bangkok, Las Vegas, Mauritius, Cancun und Punta Cana ansteuern, die vor allem von Privatreisenden gebucht werden und die die Lufthansa ab München bisher nicht anbietet. Beide Airlines fliegen im München vom Terminal 2.

Eurowings fliegt erst seit diesem Jahr überhaupt ab München, bisher aber nur zu Zielen innerhalb Europas und im Mittelmeerraum. Laut Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner reagiert die Gesellschaft mit dem Ausbau des Angebots auf die starke Nachfrage der Kunden.

Beim Langstreckenangebot ab München gibt sich Eurowings mit der Thomas-Cook-Tochter Condor die Klinke in die Hand. Condor hatte vor wenigen Tagen angekündigt, ihre Flotte in Frankfurt zu konzentrieren und ihr Sommer-Angebot in München ab 2018 aufzugeben.

Für den Flughafen Köln-Bonn bedeutet die Eurowings-Entscheidung erst einmal ein verringertes Langstreckenangebot. Die Fluggesellschaft erwartet im Sommer 2018 zwar ihren siebten Airbus A330 und will diesen in Köln-Bonn stationieren. Mit dann vier Maschinen ist die dortige Eurowings-Langstreckenflotte dann aber immer noch ein Drittel kleiner als bisher.

Der Lufthansa-Konzern hatte 2015 als erster etablierter Anbieter mit der Eurowings ein Billig-Konzept für die Langstrecke startklar gemacht. Die Konkurrenten Air France-KLM und die British-Airways-Mutter IAG haben inzwischen nachgezogen, um Angreifern wie der Gesellschaft Norwegian Paroli zu bieten.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Eurowings | 07.07.2017 10:39


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#11888
Beitrag vom 28.03.2018 - 17:06 Uhr
Sorry, jetzt driften Sie etwas stark ab.
Daher geht man konsequent den Weg, alle Akteure zu sensibilisieren und da gehört der Crewbusfahrer genauso dazu wie auch der CPT.
Aber genau der CPT hat es nicht getan, warum auch immer. Er ist aber derjenige in der ersten Reihe und keine andere Person.
Solch eine Teilung wie sie sie hier fordern, ...
Welche Teilung denn? Ich schreibe von Ergänzung, zusätzlich also.
weil sie eine "Nicht mein Problem" Mentalität fördert
daher die klare Aufgabe an die Kontrolle vor jedem Flug, und nochmal: zusätzlich. Stichproben an Bord, im Transit, ebenfalls. Das Risiko erwischt zu werden ist das Mittel der Wahl.
Für die gesamte Flugsicherheit ist es essentiell, dass jeder die Augen offenhält und lieber einmal zuviel als einmal zuwenig etwas Auffälliges meldet.
Wunderbar, also gleich morgen die Kontrollstelle, zusätzlich zu den offenen Augen eines jeden. Wegen der Dunkelziffer und der damit eingehenden Gefährdung.
Von daher ist der Cargoloader genauso in der Lage einen angetrunkenen Piloten zu melden wie es auch der andere Pilot ist.
Schlimm aber wenn man sich auf den Cargoloader verlassen muss weil der CPT nichts bemerkt hat (oder nicht wollte).
vielleicht errinnern Sie sich an die Absturzserie der DC10 ganz zu Anfang ihrer Dienstzeit, das Problem der sich verbiegenden Betätigungshebel wurde von vielen Cargoloadern erkannt, aber niemand hörte auf sie und dann kam es zu dem wiederholenden Versagen der Frachttüren. (Gepaart mit einer gewissen Ignoranz von Seiten des Herstellers). Und nach ihrer Logik, wäre der Cargoloader auch nicht dafür befugt, diese Aufälligekit zu melden, denn die einwandfrei Funktion der Türen und Tore ist eigentlich Sache der Wartung.
Sie sagen doch selber wo das Problem war. Es wurde gemeldet, aber ignoriert. Was werfen Sie dem Loader also vor? An wen hatte er es gemeldet? Normalerweise bedient der Loader das Frachttor selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass die Wartung am Flugzeug ist. Kann man jeden Tag live beobachten an vielen deutschen Flughäfen. Wie ging denn die Geschichte am Ende aus? Wer hatte schuld? Aber wir weichen mal wieder etwas ab ...
Beitrag vom 24.11.2016 - 18:55 Uhr
Werden die trotzdem normal bezahlt (inkl. aller Zulagen) oder etwa, durch das selbstverständlich alternativlose Streiken ihrer Cockpitkollegen, finanziell geschädigt, weil sie unbezahlten Urlaub nehmen müssen?

Das wäre nur dann der Fall wenn die Lufthansa zum Mittel der Aussperrung greifen würde. Das ist aber seit 1990 in DE nicht mehr vorgekommen und wurde dann auch den restlichen Betrieb lahmlegen.

Beitrag vom 24.11.2016 - 18:34 Uhr
Die Kabine wird ganz normal weiter bezahlt.

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