Air-Berlin-Insolvenz
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Ryanair fürchtet das Lufthansa-Monopol

Ryanair Boeing 737-800
Ryanair Boeing 737-800, © Ingo Lang

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FRANKFURT - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Rettungsmaßnahmen für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin scharf kritisiert.

Der Insolvenzantrag sei "ganz eindeutig" mit dem Ziel arrangiert worden, dass Lufthansa die Air Berlin übernehmen könne, erklärte Ryanair-Sprecher Robin Kiely am Dienstag.

Dies werde gegen alle deutschen und EU-Wettbewerbsregeln verstoßen, zumal die deutsche Regierung den von Lufthansa initiierten Deal mit staatlichen Beihilfen in Höhe von 150 Millionen Euro unterstütze.

Die Zeche zahle der Verbraucher: "Deutsche Reisende sowie Deutschland-Besucher werden höhere Ticketpreise erdulden und für dieses Lufthansa-Monopol bezahlen müssen."

Ryanair hatte Wet-Lease-Verträge, die Lufthansa mit Air Berlin einging, ebenfalls als wettbewerbsverzerrend kritisiert.
© dpa-AFX, aero.de | 15.08.2017 16:47

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Beitrag vom 15.08.2017 - 20:27 Uhr
Ihr drückt doch sonst bei jedem Streik auf die Tränendrüse für die Passagiere, die sich jahrelang den Flug vom Munde abgespart haben und jetzt nicht fliegen können.
Jetzt, wo es darum geht, dass eben genau diese Leute fliegen können, weil der Staat ein hartes Grounding durch einen Kredit vermeidet und die Sommerferien rettet, werden die mickrigen 150 Mio vom Staat verteufelt und ein hartes Grounding befürwortet. Paradox.

Es geht ja gar nicht um die armen Passagiere, sondern nur darum, LH-Bashing zu betreiben. In dem Fall sind die Passagiere doch schnurz...
Beitrag vom 15.08.2017 - 19:48 Uhr
Ich lach mich schlapp über das Geheule und Gejammer von ausgerechnet FR, wenn mal was nicht nach deren agressiver Expansions- und Geizstrategie läuft. Kaum sieht man Felle fortschwimmen, die ihrem Sozialdumpinggeschäft nichr zuträglich sind, begibt man sich in die Opferrolle und jammert...

Was gibt es denn da schlapp zu lachen? AB ist pleite, die Fluege gestrichen, die Mitarbeiter koennen nach hause gehen.
Ach so, doch nicht- der Staat hilft LH ja mit 150 Mio EUR, die AB in der Luft zu halten, bis die Flieger vom LH Manager bei AB bei EW und LH komplett eingegliedert sind . So sehen wohl Staatssubventionen aus. Andernfalls haetten wir heute das Scenario Swissair oder Sabena, Malev etc gesehen. Aber vielleicht erleben wir ja doch noch, dass Teile von AB zur Aussschriebung gelangen und der bestbietende diese uebernehmen kann.

Da lach ich ja noch lauter... Ne Danke. Lieber ne "Subvention" vom Staat für LH, als xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx MOL auf den Slots in Deutschland.
Modhinweis
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Fly-away
Moderator

Dieser Beitrag wurde am 15.08.2017 22:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.08.2017 - 19:45 Uhr
Man kann das auch eher so sehen, dass der Staat zig 10.000en Urlaubern zum Heimflug verhilft.
Denn ohne die Kohle wäre gestern Schluss gewesen mit dem Flugbetrieb. Ein hartes Grounding.

Ihr drückt doch sonst bei jedem Streik auf die Tränendrüse für die Passagiere, die sich jahrelang den Flug vom Munde abgespart haben und jetzt nicht fliegen können.
Jetzt, wo es darum geht, dass eben genau diese Leute fliegen können, weil der Staat ein hartes Grounding durch einen Kredit vermeidet und die Sommerferien rettet, werden die mickrigen 150 Mio vom Staat verteufelt und ein hartes Grounding befürwortet. Paradox.


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