Hawaiian Airlines
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US-Passagier muss Flugumkehr bezahlen

Hawaii
Hawaiian Airlines Airbus A330-200, © Airbus S.A.S.

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HONOLULU - Fast 100.000 Dollar soll ein pöbelnder Passagier von Hawaiian Airlines bezahlen, weil sich der Kapitän seinetwegen zu einer teuren Umkehr hatte entschließen müssen.

Im November 2016 hatte der Flug von Honolulu nach New York an seinen Ausgangsort zurückkehren müssen, nachdem Fluggast James A. schon vor dem Start und dann während des Fluges Streit mit seiner Lebensgefährtin und deren Kindern hatte und sich auch auf Anweisung der Crew nicht beruhigen wollte.

Nachdem der stark angetrunkene A. sich mit dem Handrücken dem Eingreifen einer Flugbegleiterin widersetzte, kehrte der Kapitän wieder nach Hawaii um. Die Kosten dafür stellte Hawaiian Airlines nun A. in Rechnung. Ein US-Bundesrichter entschied am Montag, dies sei rechtens.

Der Mann aus New Jersey hatte sich bereits im Februar schuldig bekannt, den Anweisungen der Besatzung nicht Folge geleistet zu haben. Er soll seine Lebensgefährtin und deren Kinder und andere Passagiere bedroht haben und war bereits zu drei Jahren Bewährung verurteilt worden.

Die Extrakosten, die er nun übernehmen muss, setzen sich aus Kerosin, Wartung, Bodenabfertigung, Ersatz-Flugbesatzung, Landegebühren und Ersatz-Essen zusammen. Nur die Kosten für Essengutscheine der zeitweise in Honolulu gestrandeten Passagiere und der in New York auf den Gegenflug wartenden Fluggäste in Höhe von fast 50.000 Dollar muss A. nicht auch noch übernehmen.

In den USA drohen bei Mißachtung der Anweisungen der Crew Strafen bis zu 20 Jahren Haft und 250.000 Dollar.
© FLUG REVUE - Sebastian Steinke | 31.08.2017 14:47

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Beitrag vom 31.08.2017 - 21:57 Uhr
Modhinweis:
2 Beiträge gelöscht.
Der erste Beitrag wegen Denunziation anderer Forenteilnehmer. Der zweite Beitrag nur wegen Bezugnahme auf den ersten, der alleine sinnfrei gewesen wäre.

Das ist schon ein Negativrekord, in Beitrag Nr.1 Satz 1 andere hier heraus komplimentieren zu wollen....

Dieser Beitrag wurde am 31.08.2017 21:59 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 31.08.2017 - 19:56 Uhr
Im Grunde richtig. Wir können zwar nicht viel von den Amis lernen, dies aber schon: wer an Bord randaliert oder der Crew den in Sicherheitsbelangen erforderlichen GEHORSAM verweigert, soll bluten, dass es richtig schmerzt. Das sollen auch alle mitbekommen, damit dieses Verhalten mal endlich nachlässt. Allerdings sehe ich - so wie das hier geschildert wird - auch ein Versagen der Crew. wer offenkundig angesoffen, aggressiv oder bekifft ist, bleibt da.
Schuld an der Entwicklung sind aber auch die Laudas und Al Bakers dieser Welt, die von ihren Crews verlangen, sich unter allen Umständen zu prostituieren.

Das haben wir auch schon von den Amis gelernt und wird auch so praktizert. Allerdings pflegen wir grundsätzlich einen anderen Ansatz, den der Deeskalation. Sagen wir mal so, die Zahl der Übergriffe im Vergleich zu Anderen ist bei bestimmten deutschen Airlines sehr gering. Das ist auch gut so. Und nein, es wird nicht gekniffen. Aber 300 Passagiere in Geiselahft zu nehmen nur weil man den Pissing contest gegen den Unruly gewinnen will? Auch das ist Amerika.

Jetzt würde mich natürlich Ihr Background interessieren, da Sie der Crew mal so im Vorrübergehen eine Mitschuld attestieren. Wenn jeder zurück bliebe der in der Familie lautstark streitet, das hätte Auswirkungen auf den LF ;-)
Einen Alkohollevel oder ob jemand gekifft hat sieht ihm nicht an und ist kein Kriterium. Gibt ja kein Limit für Passagiere. Aggression aber schon, nur wenn die nach dem Start erst so richtig rauskommt ist es leider zu spät.

Eine Strafe, wenn der Gehorsam verweigert wird. Bin ich sofort bei Ihnen, hörte sich aber bei dem UA Vorfall gaaaanz anders an. Anweisung ist Anweisung oder soll das jedes mal diskutiert werden?

Sie schließen von der Servicephilosophie auf die Sicherheit bei Lauda und QR? Haben Sie als Passagier schon mal an Bord bei ME3 rumgezickt? Tun Sie es nicht, Sie würden überrascht werden.

Urteilen Sie bitte nicht über die Serviceeinstellung der Kolleginnen und Kollegen. Das steht ihnen nicht zu. Mir auch nicht über Sie zu urteilen.

Dieser Beitrag wurde am 31.08.2017 19:58 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 31.08.2017 - 15:59 Uhr
Im Grunde richtig. Wir können zwar nicht viel von den Amis lernen, dies aber schon: wer an Bord randaliert oder der Crew den in Sicherheitsbelangen erforderlichen GEHORSAM verweigert, soll bluten, dass es richtig schmerzt. Das sollen auch alle mitbekommen, damit dieses Verhalten mal endlich nachlässt. Allerdings sehe ich - so wie das hier geschildert wird - auch ein Versagen der Crew. wer offenkundig angesoffen, aggressiv oder bekifft ist, bleibt da.
Schuld an der Entwicklung sind aber auch die Laudas und Al Bakers dieser Welt, die von ihren Crews verlangen, sich unter allen Umständen zu prostituieren.


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