"Great Southern Land"
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Qantas hat ihre erste Boeing 787-9

EVERETT - Leichtgewicht für lange Strecken: Qantas hat ihre erste Boeing 787-9 in Empfang genommen. Die neue Teilflotte wird Ende 2018 acht Flugzeuge umfassen und fünf 747-400 verdrängt haben. Das Reichweitenpotenzial der 787-9 schöpfen die Australier mit nur 236 Sitzen auf neuen Linien voll aus.

"Der Dreamliner macht Strecken wie Perth - London erst möglich, die erste Nonstop-Verbindung zwischen Australien und Europa überhaupt", sagte Qantas-Chef Alan Joyce. Qantas tüftelt laut Joyce bereits an weiteren "potenziellen Routen", auf denen die 787-9 ihre Stärken ausspielen kann.

Qantas Boeing 787-9
Qantas Boeing 787-9, © Qantas

Auf dem 9.000-Meilen-Flug von Perth nach London haben die Passagiere ab März 2018 17 Stunden Zeit, um sich mit Flugzeug und Kabine vertraut zu machen: an die Business Class mit 42 Sesseln schließen eine neue Premium Economy mit 28 und eine reguläre Economy Class mit 166 Sitzen an.

Der erste Linienflug der 787-9 von Melbourne nach Los Angeles steht am 15. Dezember im Qantas-Flugplan. Von Brisbane - hier wird Qantas vier 787-9 stationieren - testet die Airline 2018 Nonstop-Flüge mit dem Dreamliner nach Seattle, Chicago, San Francisco und Vancouver.

Geht die Rechnung auf, kann Qantas bis 2020 noch 15 Dreamliner per Option nachbestellen. Qantas ist ein neuer Dreamliner-Betreiber, mit dem Flugzeug aber trotzdem seit 2013 vertraut - die Tochterfirma Jetstar fliegt elf 787-8 und bringt im kürzeren Dreamliner bis zu 335 Passagiere unter.

Qantas Boeing 787-9 Economy Class (© Qantas)
Qantas Boeing 787-9 Premium Economy (© Qantas)
Qantas Boeing 787-9 Business Class (© Qantas)
Fotoserie: Qantas Boeing 787-9

Die erste 787-9 in Qantas-Farben, VH-ZNA "Great Southern Land", wird am 20. Oktober in Sydney erwartet und bei günstigem Wetter vor der Landung über dem Hafen kreisen.

Sydney - London. Nonstop.

Sydney - London schafft selbst die 787-9 nicht am Stück. Auf der A380-Linie QF1 steigen die Passagiere in Dubai und 2018 wieder in Singapur um. Joyce will das ändern und forderte Airbus und Boeing auf, aus A350-900ULR und 777X die Extrareichweite für einen Nonstop-Flug herauszukitzeln. Errechnete Flugzeit: 20 Stunden und 20 Minuten.
© aero.de | Abb.: Qantas | 17.10.2017 12:10

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Beitrag vom 18.10.2017 - 12:03 Uhr
Fürs Militär ja ;)
Beitrag vom 17.10.2017 - 17:38 Uhr
Bei über 20 Stunden Flug sollte man mal über nachtanken denken. Die Australische Luftwaffe hat schon Tankflugzeuge im Irak stationiert. Den A330 gibt es schon mit einem Betankungsstutzen und Qantas rüstet auch ein paar alte A330-200 damit aus. Die gehen aber an die RAAF.
Beitrag vom 17.10.2017 - 15:53 Uhr
@wideawake
Stimmt - ist nur ein blöder Blickwinkel - bin voll reingefallen.


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