Insolvenz
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Air Berlin verlässt Oneworld-Allianz

Air Berlin Airbus A330
Air Berlin Airbus A330, © airberlin

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BERLIN - Im Zuge ihrer Insolvenz verlässt Air Berlin zum 28. Oktober die Oneworld-Allianz. Auch die Tochtergesellschaft NIKI tritt zeitgleich aus der Allianz aus.

Beide Fluggesellschaften waren Oneworld im März 2012 beigetreten. Nachdem Air Berlin Etihad Airways als Investor gewann, kühlte sich das Verhältnis zu anderen Oneworld-Mitgliedern ab. So kappte American Airlines 2017 ihre Codeshareverträge mit Air Berlin.

Das Ausscheiden von Air Berlin und NIKI aus der Allianz bedeutet etwa ein Dutzend weniger Oneworld-Destinationen - die Hälfte regionale Ziele in Deutschland und Österreich und der Rest im Süden Europas.

Oneworld wird weiterhin eine starke Präsenz in Deutschland und Österreich zeigen. Zehn Oneworld-Mitglieder bedienen gesamt 13 Flughäfen in diesen zwei Heimatmärkten von Air Berlin, mit Anschluss an das globale Netzwerk der Allianz.

Einige Oneworld-Mitglieder bieten Air-Berlin-Vielfliegern die Möglichkeit eines Status Matchs ihres derzeitigen topbonus-Vielfliegerstatus.

Dies ermöglicht diesen Kunden ihren Oneworld Emerald, Sapphire oder Ruby Status auch auf zukünftigen oneworld Flügen zu behalten. British Airways, Finnair, Iberia und Royal Jordanian bieten oneworld Kunden diese Möglichkeit.
© aero.de | 18.10.2017 11:21


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