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Lufthansa-Chef verspricht stabile Ticketpreise

Carsten Spohr
Carsten Spohr, © Lufthansa

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BERLIN - Auch nach Übernahme eines großen Teils der Air-Berlin-Flotte sollen laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr die Preise für Flugtickets stabil bleiben.

"Ich kann verstehen, dass sich die Menschen in Deutschland nun fragen, ob die Preise steigen", sagte Spohr der "Bild am Sonntag". "Fakt ist, dass Fliegen nie günstiger war als heute. Und dieser langjährige Trend wird sich sicher nicht umkehren."

Mit Blick auf die Eingliederung von Air Berlin sprach Spohr von einer "Mammutaufgabe einer so noch nie da gewesenen Integration". 81 von 140 Flugzeugen will Lufthansa übernehmen, dazu 3000 Mitarbeiter, die bei der Lufthansa-Tochter Eurowings fliegen sollen.

"Es müssen Flugzeuge übertragen werden, Verhandlungen mit den Leasinggesellschaften stehen an, für das Umlackieren der Flugzeuge müssen Kapazitäten gebucht werden, und wir brauchen viele Tausend Schulungs- und Trainingseinheiten für die neuen Mitarbeiter", sagte Spohr.

Nach einem internen Übernahmeplan, der der "Bild am Sonntag" vorliege, muss Lufthansa 400 Piloten-Stellen besetzen. Dafür gebe es 1100 Bewerber, darunter 300 Air-Berlin-Mitarbeiter. Für die rund 800 ausgeschriebenen Flugbegleiter-Jobs lägen 1400 Bewerbungen vor, davon 450 von Air Berlin.
© dpa | 29.10.2017 07:09

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Beitrag vom 29.10.2017 - 19:59 Uhr

es wäre dann allerdings auch wünschenswert, dass die zeitarbeit bei den technikern aufhören würde. siehe beispiel aviation power.

Volle Zustimmung!

Dazu haben die Sozen doch ein Gesetz zur zeitlichen Begrenzung und gleichen Bezahlung durchgebracht. Löst das Problem nicht vollständig, geht aber in die richtige Richtung.
Beitrag vom 29.10.2017 - 19:46 Uhr
@rasch

Zitat: "Und als Kunde habe ich schon Interesse das ich mit einem wirtschaftlich gesunden Unternehmen fliege das seine Mitarbeiter dauerhaft beschäftigen und bezahlen kann. Das ist neben einem sozialen auch ein Sicherheitsaspekt. Auch wenn`s `ne Mark mehr kostet".

es wäre dann allerdings auch wünschenswert, dass die zeitarbeit bei den technikern aufhören würde. siehe beispiel aviation power.
Beitrag vom 29.10.2017 - 12:50 Uhr
Strategie seit dem ersten AirBerlin Deal (wir erinnern uns: der war so gestrickt, dass die Wettbewerbsbehörden nichts machen konnten) noch weiter verfeinert hat...

Auch wenn ich das aus Kundensicht nicht so gut finde - ich finde, aus Unternehmenssicht macht Spohr einen sehr professionellen Job, und dafür verdient er Respekt.

Zur Erinnerung: Kartellbehörden haben die Aufgabe Wettbewerb zu ermöglichen und Marktbeherrschung zu verhindern. Und in dem Fall mussten sie nicht machen!

Und als Kunde habe ich schon Interesse das ich mit einem wirtschaftlich gesunden Unternehmen fliege das seine Mitarbeiter dauerhaft beschäftigen und bezahlen kann. Das ist neben einem sozialen auch ein Sicherheitsaspekt. Auch wenn`s `ne Mark mehr kostet.



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