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Wizz Air baut UK-Basis Luton aus

Wizz Air UK
Wizz Air Basis London-Luton, © Wizz Air

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LUTON - Mit Stationierung vier weiterer Airbus A320 fährt die ungarische Wizz Air im Sommer 2018 die Kapazität ihrer ersten Basis in Westeuropa kräftig hoch.

Mit einer Tochtergesellschaft in Großbritannien und der Stationierung eines ersten Airbus A320 am Airport Luton  legte der ungarische "Ultragünstig-Flieger" diesen Sommer den Grundstein für seinen Nach-Brexit-Betrieb im Vereinigten Königreich.

Auf ihren Routen zu 46 Zielen in zwanzig Ländern Osteuropas reisten mit Wizz Air per Oktober 2017 jährlich bereits über 5,5 Millionen Passagiere von und nach Luton, um elf Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Im Jahr 2018 stockt die Airline ihr Angebot am Standort Luton um weitere 15 Prozent auf 6,9 Millionen Passagiere auf. Dies entspricht in etwa der Kapazität von 23 Airbus A320.

Neu ab Juni 2018 sind in Luton tägliche Flüge nach Bratislava und Larnaca, sowie Direktflüge nach Lyiv (Lemberg), Tallin und Tirana. Zudem erhöht Wizz bestehende Frequenzen, darunter nach Pristina, Suceava und Tel Aviv.
© aero.at | 20.11.2017 11:35

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Beitrag vom 20.11.2017 - 16:01 Uhr
@Texon: Der Londoner Luftverkehrsmarkt hat seine ureigene Dynamik, daran wird auch der Brexit nichts ändern. Was sich ändert, sind die Spielregeln für die Branche. Britische Airlines mit einem starken Europamarkt wie Easyjet gründen neue EU-Töchter und europäische Airlines mit einem starken UK-Markt wie Wizz Air Töchter in GB.

Auch ein Blick in Richtung Schweiz oder Norwegen sollte besorgte Gemüter beruhigen, niemand wird künftig auf die Fähre umsteigen müssen. Falls es überhaupt zum Brexit kommt. Inzwischen dämmert's auch den Briten, worauf sie sich da eingelassen haben.

Dieser Beitrag wurde am 20.11.2017 17:11 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.11.2017 - 15:02 Uhr
Der Brexit wird für den Londoner Luftverkehr entscheidend.
Es kann sein, dass das Drehkreuz boomt, da Heathrow und Gatiwick ausgebaut werden, Ryanair in Stansted wächst, WizzAir in Luton und die C-Series in LCY neue Möglichkeiten eröffnet.

Das andere Extrem wäre, dass Heathrow und Gatwick mit zwei politisch hochumstrittenen neuen Landebahnen dastehen und der Vekehr aufgrund des Brexits zurückgeht.

Auf jeden Fall steht die Politik unter Druck.
Beitrag vom 20.11.2017 - 12:18 Uhr
Na das wird spannend... Wenn die Brexit-Verhandlungen so weiter laufen, dann ist Schluss damit und es müssen bilaterale Abkommen verhandelt werden. Ob dann WizzAir diese Strecken bekommt und weiter betreiben kann??? ich finde mutiger Schritt!


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