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Finnair beschleunigt Aufbau der A350-Flotte

Finnair Airbus A350-900
Finnair Airbus A350-900, © Airbus

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HELSINKI - Finnair verdient besser und wird mutiger. Airlinechef Pekka Vauramo schraubt die Kapazitäten 2018 um mehr als 15 Prozent hoch und zieht die Auslieferung eines Airbus A350 vor. Der Asienexperte konnte sein operatives Ergebnis 2017 auf 170 Millionen Euro nahezu verdreifachen.

"Das Jahr 2017 ist für Finnair hervorragend verlaufen", sagte Vauramo am Freitag in Helsinki. Finnair befinde sich "inmitten der rasantesten Ausbauphase ihrer Geschichte". Die Airline stoppte den Zähler 2017 bei 11,9 Millionen Passagieren und verbuchte ein Plus von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Dieses Jahr will Vauramo den Asienverkehr - ein Treiber des Verkehrswachstums - gemessen am Basisjahr 2010 verdoppeln. Finnair verfügt inzwischen über elf Airbus A350-900 und erwartet bis 2022 acht weitere Flugzeuge. Die Auslieferung eines Flugzeugs zog Finnair um vier Jahre vor.

"Finnair hat entschieden, die Auslieferung einer A350 von 2023 auf 2019 vorzuverlegen", teilte die Airline mit. Damit werde der Aufbau der neuen Langstreckenflotte bereits 2022 abgeschlossen. Nach Medieninformationen prüft Finnair, einige A350 in der Langversion A350-1000 abzurufen.

Fernziel: 20 Millionen Passagiere


Finnair werde ihre "jährliche Passagierzahl mit einem Schwerpunkt auf Asien bis 2030 auf 20 Millionen erhöhen", setzte Vauramo im Sommer 2017 ein neues Fernziel. Vauramo hofft, dass der finnische Staat dafür seine Aktienmehrheit in den nächsten Jahren aufgibt und mehr privates Kapital in das Unternehmen fließt.
© aero.de | Abb.: Finnair | 16.02.2018 15:49


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