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Frankfurt dreht nicht an der Gebührenschraube

DFS-Tower
DFS-Tower am Frankfurter Flughafen, © Fraport AG

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FRANKFURT - Der Frankfurter Flughafen wird seine Start- und Landegebühren auch im kommenden Jahr nicht erhöhen.

"Wir werden auch 2019 eine Nullrunde haben", erklärte der Vorstandschef der Betreibergesellschaft Fraport, Stefan Schulte, am Montag in Frankfurt. Man werde damit die eigene Wettbewerbssituation weiter verbessern. Für das laufende Jahr hat Fraport die Sätze auch nach massiver Kritik der Lufthansa nicht hochgesetzt.

Mit dem Hauptkunden sei man weiterhin in guten Gesprächen, erklärte Schulte. Sein Gesprächspartner beim "Vhu-Verkehrsforum", Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister, nannte eine Frist bis zum Ende dieses Jahres, um Details zu einer neu definierten "Systempartnerschaft" mit Fraport zu präsentieren.

"Wir können deutlich mehr zusammen machen. Es ist sehr viel Verständnis gewachsen", erklärte Schulte.

Einig waren sich die Unternehmen in ihren Forderungen insbesondere an die Bundespolitik. Gemeinsam verlangten sie erneut ein Ende der nationalen Luftverkehrssteuer, die Tickets verteuere und wesentlich von den heimischen Gesellschaften zu tragen sei. Dies hindere Investitionen in moderneres und leiseres Fluggerät.

Reformbedarf sieht die Luftverkehrsindustrie zudem bei den Luftsicherheitskosten. Die Gebühren würden in anderen Nationen ganz oder zu großen Teilen von den Staaten bezahlt. Schulte verlangte zudem den schnelleren Einsatz neuer, in Modellversuchen bereits erprobter Technologien insbesondere bei den Passagierkontrollen. In der Verantwortung der Bundespolizei seien die Einrichtungen nur halb so leistungsfähig wie in anderen Ländern.
© dpa-AFX, aero.de | 19.02.2018 12:35


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