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Laudamotion fliegt für Eurowings

Niki Lauda
Niki Lauda, © Laudamotion

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FRANKFURT - Unmittelbar vor Beginn des Sommerflugplans hat sich der Lufthansa-Konzern <mit dem österreichischen Luftfahrtunternehmer Niki Lauda geeinigt. Dessen neue Fluggesellschaft Laudamotion werde acht Jets samt Besatzungen an die Lufthansa-Tochter Eurowings vermieten, bestätigte eine Laudamotion-Sprecherin am Freitag.

Zuvor hatte das Fachblatt "fvw" über die Vereinbarung berichtet, die bereits am Wochenende in Kraft treten soll.

Die Abmachung sichert der Eurowings bis Ende Mai dringend benötigte Sitzplatz-Kapazitäten und lastet gleichzeitig die Lauda-Flugzeuge und Crews aus, die sonst hohe Kosten verursacht hätten. Eine Zusammenarbeit über den genannten Zeitraum hinaus wollen beide Seiten in den kommenden Wochen prüfen. Die Lauda-Maschinen sollen laut "fvw" von Düsseldorf, Wien und Palma starten.

Laudamotion ist die Nachfolgegesellschaft der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki, die der Lufthansa-Konzern auf Druck der EU-Wettbewerbshüter nicht übernehmen durfte. Lauda hatte die Airline zunächst alleine erworben, sich dann aber überraschend mit der Lufthansa-Rivalin Ryanair verbündet.

Die Iren wollen perspektivisch 75 Prozent an der Laudamotion übernehmen, die über attraktive Start- und Landerechte an deutschen Flughäfen verfügt. Andere Laudamotion-Flüge werden über die Thomas-Cook-Tochter Condor vermarktet.

Kurioserweise gehören die nun von Eurowings bei Lauda angemieteten Jets dem Lufthansa-Konzern. Dieser hatte die Maschinen im Zuge der Air-Berlin-Pleite bereits vorab erworben und musste sie auf Druck der EU-Kommission zu marktüblichen Miet-Konditionen an die Niki-Nachfolgegesellschaft Laudamotion übergeben. Für den Betrieb werden die Jets dann samt Besatzungen zurückgemietet.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Laudamotion | 23.03.2018 09:08

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Beitrag vom 23.03.2018 - 19:16 Uhr
Warum hat DLH die AK, werter ichglaubdasnicht?

Wenn man ein wenig nachdenkt und das ganze überblickt sieht es doch so aus:

LH gehören die Flugzeuge, die an Lauda verleast wurden und im Wetlease wieder zurück in die EW Ops kommen. So teuer dürfte das für LH nicht werden.
Wer daran Geld verdienen will (Lauda und FR) kann das nur, indem er die Crews als Sklaven hält.
Lesen Sie mal diesen Artikel:
 https://www.austrianwings.info/2018/03/laudamotion-weder-essen-noch-wasser-fuer-die-crews/
Das Portal berichtet immer wieder sehr kritisch.
Für mich eines der besten Portale, weil die nicht nur dpa und Bloomberg zitieren.

Die Arschkarte hat vor allem das Personal.
>was ich da so mitbekomme wird hier auch viel blödsinn verbreitet auch Austrian Wings fällt auf (Fake News ) herein ,weiß aus zuverlässiger Quelle das nur 5 Flieger für Eurowings fliegen werden bis Mai ,und dass mit dem Wasser für die Crew ist auch voller blödsinn ,natürlich gibts Wasser Gratis und Essen wird es auch geben ,es steht auch jedem frei sich selbst eine Mahlzeit mitzunehmen,machen die Mitarbeiter bei anderen Airlines ja auch.
Da werden irgendwelche Kopien an Sensationsgeile Medien geschickt mit zweifelhafter Herkunft und schon werden Tatsachen voll verdreht,willkommen im Digitalem Zeitalter der Fake News.
Beitrag vom 23.03.2018 - 12:52 Uhr
@ flydc9
Sie sind übrigens der heißeste Anwärter auf den Titel „Spohrfan des Jahres“! ;-)

So wie ich das sehe, war das Spohrs einzige Chance, die EW Ops so für den Sommer aufzustellen, dass ihm das ganze Konstrukt nicht komplett um die Ohren fliegt...

Beitrag vom 23.03.2018 - 12:28 Uhr
Super Schachzug vom Manager des Jahres Carsten Spohr. Den Titel hat er wahrlich nicht umsonst bekommen. Kartellbehörden ausgetrickst, billigstes Personal indirekt durch Laudamotion (der wie bekannt nur minimalste Löhne bezahlt) bekommen, Flugplan und Expansionspläne können für EW so erhalten werden, der aufmümpfigen Tochter AUA die gerade jetzt mit ihren Streiks der LH so gar keine Freude bereitet wird vor Augen geführt, wie schnell sie vom Fenster weg sein kann. und EW dann einfach noch mehr in VIE expandieren darf.
Toll gemacht


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