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American hat kein Interesse an A330neo

Airbus A350-900
Airbus A350-900, © Airbus

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TOULOUSE - Die US-Fluggesellschaft American wird Airbus einen Auftrag über 22 A350-900 wohl absagen und auch nicht auf die A330-900 ausweichen.

Die Gespräche mit American sind beendet, bestätigte Airbus gegenüber der Nachrichtenagentur "Bloomberg" am Freitag. American ging in den vergangenen Monaten auf Distanz zum A350-Auftrag, den US-Airways in die Fusion eingebracht hatte.

Die Airline könne eine verhältnismäßig kleine Teilflotte aus 22 A350-900 nicht rentabel betreiben, unterrichtete American-Präsident Robert Isom die Piloten. American sucht Nachfolger für ältere 767 und 777. "Viele Einsatzprofile" dieser Modelle lassen sich laut Isom mit der 787 abbilden.

"Wir sehen uns andere Möglichkeiten an", sagte American Finanzvorstand Derek Kerr Ende Januar. "Unsere Optionen sind die A350, die Bestellungen in Aufträge für die A330-900 umzuwandeln oder ganz auf Boeing 787-9 umzuschwenken."

Ende 2018 wird American 40 von 42 bestellten Dreamlinern in Betrieb haben und kann danach Optionen auf 52 weitere 787 ziehen.

Airbus hatte kürzlich einen Auftrag von Hawaiian Airlines über sechs A350-800 an Boeing verloren. Hawaiian stieg auf die 787-9 um.
© aero.de | 24.03.2018 09:13

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Beitrag vom 27.03.2018 - 07:08 Uhr
Bei dem Argument der Flottenhomogenität sollte man nicht vergessen, wieviele Hubs die Airline hat. Wenn mit diesen 22 Fliegern alte Modelle 1 zu 1 ersetzt werden sollen landen vielleicht 4 in MIA, 6 in DFW, 8 in ORD und nochmal 4 in LAX (beispielhaft). Dann ist das Argument, eine so kleine Teilflotte ist nicht sinnvoll, durchaus nachzuvollziehen.
Ob man jetzt natürlich Flieger umpositionieren kann, um die Teilflotte von einem Flughafen aus zu operieren, steht auf einem anderen Blatt, dennoch könnte dies auch einen nicht geringen Einfluss gespielt haben.
Beitrag vom 26.03.2018 - 18:11 Uhr
Bei Ryanair gibt es kein Airbus. Bei LOT auch nicht.
Du siehst: Behauptet jemand wild irgendetwas, kann man sich auch seine eigene Realität basteln. Gehört hier doch mehr oder weniger zum guten Ton.

Zu deinen Beispielen aus Italien und Finnland: Bei der Flottengröße sind Fragmentierungen nicht sonderlich effizient.
Beitrag vom 26.03.2018 - 17:17 Uhr
Bei den US-Airlines darf bitte nicht vergessen werden, dass diese im Schnitt deutlich größer sind als EU-Airlines. Das macht den Betrieb von gemischteren Flotten leichter.
Durch die größere Anzahl an Flugzeugen, mag eher der Eindruck entstehen, die US-Airlines wären Airbus gegenüber offener als EU-Airlines gegenüber Boeing. Prozentual trifft das aber nicht zu. AA fällt mit rund 43% Airbus auf, bei Delta sind es lediglich 23% und bei UA 21%.

Auf europäischer Seite ist man prozentual dem Produkt von der anderen Seite des Atlantiks gegenüber in etlichen Fällen aufgeschlossener: LH fällt mit lediglich 12% Boeing auf. Bei TK sind es 41%, bei AF 42%, bei BA und SK wird mit jeweils rund 47% fast ein Pari erreicht. KL hat gar 82% Boeing in der Flotte.

So kann man doch unmöglich einen Vergleich herstellen.

Nimmt man z.B. TAP Portugal oder Finnair so sind das 100 % Airbus oder in den USA Jet Blue und Spirit so sind das auch 100 % Airbus.

Nimmt man Alitalia so sind es 93 Airbus Maschinen und nur 12 Boeings, das sin 90 % Airbusse und 10 % Boeings.

Nimmt man Ryan Air sind es 100 % Boeings und bei EasyJet 100 % Airbus

usw.


Dieser Beitrag wurde am 26.03.2018 17:27 Uhr bearbeitet.


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