Tarifkonflikt
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Streik bei Air France führt auch Mittwoch zu Flugausfällen

Air France Airbus A320
Air France Airbus A320, © Air France

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PARIS - Der Streik für höhere Gehälter bei Air France führt auch am 11. April 2018 wieder zu zahlreichen Flugausfällen. Die französische Fluggesellschaft erwartet, dass sie rund 30 Prozent ihrer Verbindungen streichen muss.

Das ist etwas mehr als am 10. April, als etwa ein Viertel der Flüge ausfiel. Wie Air France mitteilte, wollen mehr als 36 Prozent der Piloten, knapp 22 Prozent der Flugbegleiter und gut 15 Prozent des Bodenpersonals streiken.

Der Konzern Air France-KLM schätzt, dass der Streik einschließlich der erwarteten Störungen am Mittwoch sein Betriebsergebnis bereits mit 170 Millionen Euro belastet. Es ist der siebte Streiktag bei Air France seit Ende Februar.

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt für die Air-France-Beschäftigten. Das Management bezeichnet dies mit Blick auf die Wettbewerbslage als unmöglich. Die Firmenspitze will die Gehälter um ein Prozent erhöhen und verweist zudem auf eine steigende Gewinnbeteiligung wegen einer verbesserten Lage des Unternehmens. Weitere Streiks sind für den 17., 18., 23. und 24. April angekündigt.
© dpa | 10.04.2018 13:48


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