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Preisdruck: Lufthansa lässt an der Börse federn

FRANKFURT - Die Lufthansa hat im März dank der Air-Berlin-Pleite erneut mehr Kunden in ihre Flieger gelockt. Doch von einem Anstieg der Ticketpreise war keine Rede mehr.

Europas größte Fluggesellschaft beförderte samt ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines und Eurowings im März auch wegen der früheren Osterferien 11,1 Millionen Passagiere und damit fast 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie sie am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Erneut legten alle Gesellschaften des Dax-Konzerns zu. Die Auslastung der Passagierjets verbesserte sich um 3,9 Prozentpunkte auf 81,2 Prozent.


Passagiere und Auslastung des Lufthansa-Konzerns ©  aero.de
Noch Mitte März hatte der Vorstand für die ersten sechs Monate einen Anstieg der Ticketpreise angepeilt. Für Februar und März berichtete er jedoch von einem währungsbereinigt lediglich stabilen Preisumfeld. Am Aktienmarkt kamen die Nachrichten nicht gut an.

Die Lufthansa-Aktie sackte nach Bekanntgabe der Verkehrszahlen binnen weniger Minuten um fast 4 Prozent ab und lag zuletzt mit 4,3 Prozent im Minus. Die Lufthansa hatte zuletzt Teile der insolventen Rivalin Air Berlin übernommen und baut vor allem das Geschäft ihrer Billigtochter Eurowings kräftig aus.

Auch im Frachtgeschäft legte der Konzern im März etwas zu, doch in den Frachträumen blieb mehr Platz frei. Die Verkehrsleistung stieg um 0,4 Prozent auf 985 Millionen Tonnenkilometer. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich dabei um 2,6 Prozentpunkte auf 71,3 Prozent.
© dpa-AFX, aero.de | 11.04.2018 13:44


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