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Keine Einigung bei Air France in Sicht

Air France Boeing 787-9
Air France Boeing 787-9, © Andreas Spaeth

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PARIS - Air France hat den Gewerkschaften ein Angebot über Gehaltserhöhungen vorgelegt, das sie nach dem Willen des Airline-Managements bis zum 20. April annehmen sollen. "Unverschämt" kontern die Gewerkschaften.

Air France bietet den Mitarbeitern zwischen 2018 und 2022 eine schrittweise Gehaltserhöhung von insgesamt 12,5 Prozent - jedoch unter dem Vorbehalt, dass das Management Anpassungen vornehmen kann, sollten die Gewinne der Airline unter 200 Millionen Euro liegen, die Inflation höher sein als erwartet oder sollte eine negative Geschäftsbilanz vorliegen.

Zu wage und zu wenig aus Sicht der Gewerkschaften: "Die Airline will nur zwei Prozent von sechs Prozent Inflation seit 2012 ausgleichen", schreibt der Gewerkschaftsverband Force Ouvrière (FO) auf seiner Homepage.

Die Gewerkschaft führt dagegen die Gewinne der Airline ins Feld: von 1,48 Milliarden Euro, die Air France-KLM im Jahr 2017 gemacht hat, entfallen knapp 560 Millionen Euro auf Air France.

Als "unverschämt" bezeichnen die Gewerkschaften in diesem Zusammenhang das jetzige Angebot des Airline-Managements. Bis zum 20. April sollten die Gewerkschaften es annehmen. Das ist jedoch unwahrscheinlich. Für den 18., 23. und 24. April sind bereits weitere Streiks anberaumt.

Der 18. April ist der neunte Streiktag seit Februar. Die Streiks betreffen bisher vor allem Langstreckenflüge. Zeitweise sind 45 Prozent dieser Verbindungen ausgefallen.
© aero.de (boa) | 18.04.2018 10:58


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