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Vier weitere Streiktage bei Air France

Air France Boeing 787-9
Air France Boeing 787-9, © Air France-KLM

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PARIS - Der seit Wochen andauernde Gehaltsstreit bei der französischen Fluggesellschaft Air France geht in die nächste Runde.

Drei Pilotengewerkschaften kündigten neue Streiks für den 3., 4., 7. und 8. Mai an. Das Unternehmen kritisierte den Aufruf am Donnerstag als unverständlich, weil es noch bis Ende kommender Woche alle Beschäftigten zu seinem jüngsten Gehaltsvorschlag befragt.

Die Gewerkschaften gefährdeten die wirtschaftliche Situation des Unternehmens noch weiter, hieß es in einer Mitteilung.

Seit Ende Februar gab es bei Air France bereits elf Streiktage, zu denen neben den Pilotengewerkschaften auch Vertreter anderer Mitarbeitergruppen wie der Flugbegleiter aufgerufen hatten. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen, die Fluggesellschaft bezifferte die bisherigen Kosten auf 300 Millionen Euro.

Die Gewerkschaften haben ihre Forderung zwischenzeitlich leicht gesenkt und verlangen eine sofortige Gehaltssteigerung um 5,1 Prozent. Das Management bietet dagegen 2 Prozent und verspricht weitere 5 Prozent über die kommenden drei Jahre.

Um Bewegung in den festgefahrenen Konflikt zu bringen, hatte die Firmenspitze eine Befragung der Mitarbeiter angesetzt, die am Donnerstag begann. Air-France-Präsident Jean-Marc Janaillac hat für den Fall einer Abstimmungs-Niederlage seinen Rücktritt angedeutet.
© dpa-AFX, aero.de | 26.04.2018 13:13


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